Donnerstag, 11. Mai 2017

Deine Lippen, so kalt

Details

Titel: Deine Lippen, so kalt
Autor: Amy Garvey
Erschienen: 23.07.2012

Gebunden 14,99€
Verlag cbj

Genre Jugendbuch / Roman (ab 12 Jahre)


Seiten: 320

Buchdeckel

Wenn Liebe zu einem Fluch wird ...

Als Danny stirbt, fühlt Wren sich unendlich einsam und alleingelassen. Wren wünscht sich nur das eine: den Liebsten zurückzuholen. Und genau das tut sie mit Hilfe ihrer heimlichen magischen Fähigkeiten. Doch dieser auferweckte Danny ist nicht der, in den sie sich damals verliebt hat: Seine Haut ist kalt. Seine Lippen sind eisig. Er lebt nur durch sie und für sie. Wren muss ihn verstecken und besucht ihn jeden Tag. Doch ihr Herz scheint dabei einzufrieren.

Meine Zusammenfassung

Wren und Danny lieben sich. Diese Liebe ist etwas besonderes, denn es ist ihre erste Liebe. Doch durch einen Autounfall stirbt Danny und lässt Wren auf der Welt zurück.
Kurzerhand beschließt Wren, die magische Fähigkeiten besitzt, die sie allerdings noch nicht ausgetestet hat, ihren Liebsten wieder ins Leben zurückzuholen. Das hat vollen Erfolg, doch natürlich darf niemand wissen das Danny wieder da ist. 
Also versteck Wren ihn. Schnell merkt sie allerdings, das es nicht ihr Danny ist, sondern lediglich seine Hülle. Da sie mit niemandem über ihr Geheimnis reden kann schottet sie sich immer mehr von ihren Freunden und ihrer Familie ab und verstrickt sich in Lügengeschichten. 
Dann kommt ein neuer Schüler in ihre Klasse und an dem stimmt etwas nicht, denn er kann ihr Geheimnis sehen! 
Schnell merkt Wren, das sie den neuen so schnell nicht mehr los wird.

Bewertung

Hmmmmm....schwierig. Also erstmal zum Cover. Das hat mich direkt angesprochen und ich musste mir das Buch genauer anschauen. Der Klappentext hat mich dann überzeugt. 
Doch als ich anfing die Geschichte zu lesen merkte ich schnell, das es ein sehr uneinsichtiges unterfangen ist. 
Teilweise hatte ich das Gefühl, das es ein zweiter Band ist, da so viel fehlt. Auf Wrens magische Fähigkeiten wird viel zu wenig eingegangen, wenn man sowas hat, dann fragt man nach und wenn man keine Antworten bekommt, forscht man eben nach. Doch Wren nimmt das einfach hin. 
Dann holt sie ihren toten Freund mit ein bisschen Hexerei zurück ins Leben? Einfach so? Hm, unspektakulär und unglaubwürdig. 

Beim lesen hatte ich oft das Gefühl, das eben keines vorhanden war. Die Geschichte hat viel potenzial, aber es wurde nicht genutzt. Die Spannung bleibt völlig aus! Man kann nicht mal mitgefühl für Wren haben, da nichts rüberkommt, sie leidet ja permanent am Selbstmitleid!

Auch ihre Freundinnen aktzeptieren viel zu schnell ihre lahmen Ausreden. Der neue Schüler Gabriel weiß dann plötzlich über ihr Geheimnis bescheid, weil er auch magische Kräfte hat, und sie fragt da einfach nicht weiter nach?! 

Insgesamt ist die Story sehr überschaulich und eher langweilig. Soviele merkwürdige Dinge geschehen und keiner hat interesse das zu hinterfragen, es wird einfach alles hingenommen. Nicht gut durchdacht das ganze.

Und als Danny und Gabriel zusammen treffen passiert auch nicht wirklich was. Wie gesagt, die Spannung ist einfach nicht gegeben.
Für zwischendurch ganz nett aber kein must have.

Sterne




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