Mittwoch, 29. Juli 2015

Was fehlt wenn ich verschwunden bin


Titel: Was fehlt wenn ich verschwunden bin?
Autor: Lilly Lindner
Erschienen: 19.02.2015

Taschenbuch 9,99€ ISBN 9783733500931

Seiten: 400

Buchdeckel:

April ist fort. Seit Wochen kämpft sie in einer Klinik gegen ihre Magersucht an. Und seit Wochen antwortet sie nicht auf die Briefe, 
die ihre Schwester Phoebe ihr schreibt. Wann wird April endlich wieder nach Hause kommen? Warum antwortet sie ihr nicht? Phoebe hat 
tausend Fragen. Doch ihre Eltern schweigen hilflos und geben Phoebe keine Möglichkeit, zu begreifen, was ihrer Schwester fehlt. Aber 
sie versteht, wie unendlich traurig April ist. Und so schreibt sie ihr Briefe. Wort für Wort in die Stille hinein, die April 
hinterlassen hat.


Meine Zusammenfassung:

Die kleine 9-jährige Phoebe versucht die Krankheit ihrer 16-jährigen Schwester April zu verstehen. Da sie keine Möglichkeit gegeben 
bekommt persönlich mit April zu sprechen, schreibt sie ihr Briefe in denen sie Fragen stellt und ihrer Schwester ihre Gedanken und Ängste 
mitteilt. Phoebe liebt ihre Schwester abgöttisch und versteht nicht warum sie krank ist. April hat Magersucht, aber warum soll das schlimm 
sein wenn man doch einfach etwas essen kann, so denkt Phoebe. Die Eltern sind mit ihren Kindern überfordert, und schimpfen oft und haben
April auch verboten Briefe an Phoebe zu schicken, aus Angst das diese dann auch Magersüchtig werden könnte. Doch Phoebe schreibt und 
schreibt und schreibt, bis zum Ende...


Bewertung:

Das Buch ist total überwältigend. Es liest sich flüssig und man denkt echt das man gerade die Briefe einer anderen Person liest und 
steigert sich in dessen Gefühle rein. Man kann es richtig mitfühlen, den schmerz und die Angst. Die Eltern der Kinder sind anscheinend 
total überfordert und merken gar nicht das sie durch ihre Unverständnis die Kinderseelen zerstören. Leider ist das in vielen Familien 
so und wenn man dieses Buch liest wird man zum Nachdenken angeregt und macht sich Gedanken ob man nicht doch öfter zuhören sollte und 
das die Kindliche Fantasie sehr wichtig ist. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen obwohl es sehr traurig ist, aber leider nicht fernab 
der Realität.

Sterne:

*****

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