Montag, 29. August 2016

Malou - Diebin von Geschichten

Kati rezensiert...

Details

Titel: Malou - Diebin von Geschichten
Autor: Lisa Rosenbecker
Erschienen: 04.08.2016

E-Book 3,99€ 
Verlag Impress

Genre Jugendbuch / Roman


Seiten: 301

Danke an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar!

Buchdeckel

Jeder weiß, dass der Kuss einer Muse auch aus dem gewöhnlichsten Menschen einen gefeierten Autor machen kann. Doch die wenigsten wissen um die Anti-Musen, wie Malou Winters eine ist. Als Tochter einer Normalsterblichen und einer Romanfigur hat sie von der versteckten Zwischenweltbibliothek aus Zugang zu sämtlichen Londoner Buchwelten, die jemals erdacht und aufgeschrieben wurden. Statt jedoch zu inspirieren, ist es ihre Bestimmung, nicht zu Papier gebrachte Ideen zu finden und zu löschen. Eine Lebensaufgabe, die sie nicht selten frustriert, vor allem da in letzter Zeit etwas mit den Personen, zu denen ihre Aufträge sie führen, nicht zu stimmen scheint. Und dann gerät sie auch noch ins Visier eines nicht unattraktiven jungen Mannes, der gefährlich nah dran ist, ihre wahre Identität zu erraten…

Meine Zusammenfassung

Malou ist eine Antimuse, das bedeutet, das sie durch einen Kuss dem Autor die Ideen löscht. So wird die Geschichte nie zu Papier gebracht. Das soll den Zweck haben, das Geschichten die eh nicht so gut ankommen würden erst gar nicht veröffentlicht werden. Diese "Gabe" hat sie bekommen, da sie ein Kinde von einem Bösen Protagonisten und einem normalen Menschen ist.
Malou findet ihre Gabe nicht unbedingt gut und hält sich eher für die schlechte Seite, wie ihr Vater. Schlimmer wird es noch als plötzlich ihre "Aufträge" ermordet werden. Und da sie den Autoren einen Kuss geben muss um den Auftrag zu erfüllen, ist Malou immer vor Ort wenn der Mord stattfindet, so fällt sie schnell in Verdacht! Ihre Unschuld zu beweisen wird sehr schwer werden, da sie den Menschen ja nicht einfach erzählen kann das sie eine Anti Muse ist und das es eine Zwischenwelt gibt, in der Buchcharaktere einfach rumlaufen können.
Hinzu kommt noch das der junge Polizist Lansburry Malou nicht mehr aus den Augen lässt.

Bewertung

Diese Geschichte ist was für jeden Bücherfreund, da hier die Buchwelt mit der Realen Welt ineinander fließt. 

"Buchcharaktere können problemlos zwischen den Buchwelten umherwandeln, brauchen allerdings eine Erlaubnis und ein Ticket dafür (wird streng kontrolliert)."

Diese Welt nennt sich Litersum und es ist sogar möglich mit einem Buchcharakter ein Kind zu bekommen. So ist auch Malou entstanden, blöd nur das ihr Vater ein Bösewicht ist und deshalb ist Malou auch eine Anti Muse. Hier wäre es auch schön gewesen, wenn man genauer auf die verschiedenen Bureal Kinder eingegangen wäre.

"Die Kinder von Buchcharakteren und echten Menschen nennt man Bureal-Kinder. Es gibt Musen, Erfinder, Anti-Musen, Flashs und Blockaden."

Die Story hat viele schöne spannende Facetten. Nicht so gut fand ich allerdings, das sich die Hauptaktion am Schluss abspielt und sehr kurz gehalten wird. Sie geht auch sehr schnell vorbei und wirkt somit nicht richtig. 
Auch der Vater von Malou als Bösewicht ist eher naja, lachhaft, da man überhaupt nicht merkt das er Böse ist. Da hätte ich gerne mehr tiefgang gehabt.
Generell wäre es schöner gewesen mehr von der Zwischenwelt zu erfahren, da das eigentlich eine total spannende Sache ist. Ich denke das Buch hätte locker noch 200 Seiten gebrauchen können und dann wäre es definitiv ein knaller gewesen.
Doch auch mit seinen knapp 300 Seiten ist es durchaus lesenswert, da die Idee sehr gut und durchaus ansprechend ist.
Natürlich gibt es auch viel Romantik die sich nicht nur auf die Hauptcharaktere bezieht ^^

Sterne


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