//Rezension// Fantasy/Märchen/Hexen/Tochter des Nebelwaldes - Eventyr-Saga Band 1
Werbung gem. TMG /Rezi.Ex./Mystisch/Fantasy/Jugendbuch/Märchen
Ein bisschen erinnert die Geschichte von Ava und ihrer kleinen Schwester schon an Hänsel und Gretel. Ausgesetzt im Wald von ihrem Vater finden die Mädchen zu Nebula. Einer Frau, die tief versteckt im Wald wohnt.
Details:
Titel: Tochter des Nebelwaldes - Eventyr-Saga Band 1
Autorin: Gry Kappel Jensen
Verlag: Carlsen
Erschienen: 29.01.2026
Genre: Jugendbuch / Fantasy
Seiten: 304
Preis HC: 15,00 €
Genre: Jugendbuch / Fantasy
Seiten: 304
Preis HC: 15,00 €
ab 12 Jahren
Darum geht´s:
Ava und ihre kleine Schwester Linn leben zusammen mit dem Vater in ärmlichen Verhältnissen. Die Familie muss oft hungern und lebt von den Dingen, die sie in der Natur finden können. Eines Tages beschließt der Vater, das sie so nicht mehr leben können. Auf ihren Weg in ein besseres Leben verschwindet der Vater und die Mädchen irren ziellos im Wald umher. Nach einer Weile finden sie das Haus von Nebula. Diese lässt die Mädchen zusammen mit anderen Kindern bei sich wohnen. Sie bekommen Essen und müssen dafür arbeiten. Aber wer ist diese Nebula eigentlich und warum hält sie Linn vor Ava versteckt? Ist sie etwa eine der gefährlichen Hexen, wovor die Dorfbewohner seit langer Zeit warnen?Meine Bewertung:
Das Buch beginnt sehr traurig, weil die Kinder so arm sind. Ihr Leben ist sehr hart, das ist wirklich kein Lesestoff, den man so einfach wegsteckt. Der Vater macht es mit seinen Verhalten beiden Mädchen gegenüber auch nicht leichter. Ab dem ersten drittel wird es dann für Ava und Linn besser und dann fangen die mystischen Elemente in diesem Buch auch an. Vorher erinnert das Buch doch sehr an Hänsel und Gretel. Zum Glück kommt dann eine Wendung zum spannenden Teil hin. Ab dort bekommt das Buch eine ganz eigene Dynamik und das Lesen macht auch mehr Spaß. Nebula ist nicht leicht zu durchschauen. Man fragt sich immer was möchte sie erreichen? Was hat sie davon und ist sie wirklich eine Hexe? Warum darf Linn nicht zu Ava? Es gibt so einige Fragen die geklärt werden müssen und die dazuführen, das man das Buch ganz schnell verschlingt. Das Buch hält auch bis zum Ende Fragen offen und bleibt durchgehend interessant und spannend. Was ich gut fand, dass es trotzdem einen Abschluss findet, auch wenn das hier Band 1 ist. Damit lässt es einen durch fiese Cliffhänger nicht unglücklich zurück.
Charakterlich passiert hier bei Ava als Hauptprotagonistin sehr viel. Sie entwickelt sich von einem schüchternen zu einem selbstbewussten Mädchen weiter. Ava muss lernen ihr inneres mehr zu akzeptieren und anderen zu vertrauen. Das fällt ihr sehr schwer, denn bisher musste diese unbekannte Seite von sich immer verstecken und lies niemand an ihr inneres heran. Nebula ist für Ava zuerst suspekt und böse, so nett doch da muss doch etwas dahinter stecken. Warum sollte sie sonst so gütig sein. Die Welt in der sie aufwuchs, das Kaiserreich, die große Stadt, dort sollte doch alles hell und sicher sein? Warum lassen die verlorenen Kinder von Nebula, Ava plötzlich an ihrer Gewissheit zweifeln? Ist es etwa doch sicher im Wald, bei all den anderen Kindern mit besonderen Fähigkeiten? Das Buch ist zudem auch gesellschaftskritisch, denn hier werden arme Menschen von den reichen unterdrückt.
Das Cover hat eine hübsche Goldverzierung und auch das Mädchen, welches in den Wald läuft, fängt die Stimmung des Buches gut ein. Es ist dunkel und mystisch. Aber die Lichtung auf die Ava zuläuft ist hell erleuchtet. Sie tritt sozusagen aus dem Schatten in das Licht. Das beschreibt auch Avas Weiterentwicklung in dem Buch gut.
Charakterlich passiert hier bei Ava als Hauptprotagonistin sehr viel. Sie entwickelt sich von einem schüchternen zu einem selbstbewussten Mädchen weiter. Ava muss lernen ihr inneres mehr zu akzeptieren und anderen zu vertrauen. Das fällt ihr sehr schwer, denn bisher musste diese unbekannte Seite von sich immer verstecken und lies niemand an ihr inneres heran. Nebula ist für Ava zuerst suspekt und böse, so nett doch da muss doch etwas dahinter stecken. Warum sollte sie sonst so gütig sein. Die Welt in der sie aufwuchs, das Kaiserreich, die große Stadt, dort sollte doch alles hell und sicher sein? Warum lassen die verlorenen Kinder von Nebula, Ava plötzlich an ihrer Gewissheit zweifeln? Ist es etwa doch sicher im Wald, bei all den anderen Kindern mit besonderen Fähigkeiten? Das Buch ist zudem auch gesellschaftskritisch, denn hier werden arme Menschen von den reichen unterdrückt.
Das Cover hat eine hübsche Goldverzierung und auch das Mädchen, welches in den Wald läuft, fängt die Stimmung des Buches gut ein. Es ist dunkel und mystisch. Aber die Lichtung auf die Ava zuläuft ist hell erleuchtet. Sie tritt sozusagen aus dem Schatten in das Licht. Das beschreibt auch Avas Weiterentwicklung in dem Buch gut.
Fazit:
Tauch ein in eine magisch-düstere Welt, in der nicht immer alles ist wie es auf den ersten Blick scheint. Avas Geschichte fängt bekannt an, zieht einen dann aber immer mehr in seinen eigenen Bann.
Bewertung:
Bildrechte
Foto: Lesefieber-Buchpost
Cover: Verlag und Illustrator
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Dieser Beitrag gibt meine freie Meinung wieder.
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Vielen Dank an Carlsen für das mystisch schöne Rezensionsexemplar.



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