Mittwoch, 16. Oktober 2019

//Rezension// Kinderbuch - Komm hilf dem Weihnachtsmann

Die Weihnachtszeit nähert sich in großen Schritten daher hier das nächste Kinderbuch :-) 

Details

Titel: Komm hilf dem Weihnachtsmann
Autor: Katja Reider
Illustrationen: Henrike Wilson
Erschienen: 05.10.2019
Verlag: Carlsen
Genre: Kinderbuch
Seiten: 36
Preis Pappbilder Buch: 9,99€




Meine Zusammenfassung:

Oh je der Weihnachtsmann hat verschlafen und scheint auch sonst recht eingerostet zu sein. Gut das Rudolf das Rentier und du bei ihm sind. Gemeinsam könnt ihr dem Weihnachtsmann helfen, dass der Weihnachtsmorgen zum vollen Erfolg wird. 

 Meine Bewertung:

Eigentlich fand ich die Idee dieses Buches total toll. Das Kind bekommt eine schöne Geschichte und kann interaktiv dem Weihnachtsmann dabei helfen. Aber als ich es mit Oli durchlas fand ich es etwas lieblos. Schön wären ein paar Klappen gewesen, wo das Kind etwas öffnen kann oder suchen soll. Die Sachen die hier angeboten sind, finde ich einfallslos, weil man auf der nächsten Seite gar nicht so das Ergebnis seiner Interaktion zu sehen bekommt.

Auch wenn die Ideen den Weihnachtsmann zu helfen mir nicht gefallen, so hat das Buch viele Seiten die es zu entdecken gibt. Man kann einiges dazu erzählen und das ein oder andere dazu erfinden. Die Zeichnungen finde ich sehr hübsch gemacht. Sie sind zwar einfach gehalten, aber liebevoll gestaltet. Die Abbildungen sind groß und sagen ohne Text schon viel aus.

Das Rentier hat den Bogen raus, vielleicht sollte man es einfach nächstes Jahr zum "Geschenkebringer" machen.

Fazit: Das Buch ist ganz nett konnte mich nicht ganz überzeugen






Danke an Carlsen für das weihnachtsmäßige Besprechungsexemplar.


Bla Bla

Irgendwie komme ich auch noch nicht so auf die Sache mit Weihnachtsmann klar. Früher hieß es bei uns an Weihnachten bringt das "Christkind" die Geschenke und der Weihnachtsmann war für mich eher der Nikolaus. Aber eigentlich ist der Weihnachtsmann so wie wir ihn kennen eine amerikanische Erfindung von Coca Cola. Ich weiß nicht ob ich hier kleinlich bin, aber wie soll ich meinem Kind erklären, dass es da einen Unterschied gibt? Warum müssen die gängigen Weihnachtsbücher da teilweise so amerikanisiert werden? Ich finde das ein bisschen schade. Auch wenn ich Atheist bin, so ein bisschen Weihnachtsnostalie und Tradition müssen doch sein oder?

Aber das ist mein Problem und auch wenn das mir hier ein bisschen aufstößt, möchte ich das Buch deswegen nicht schlecht machen. Das ist ja nicht das einzige und erste seiner Art mit diesem Thema.

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Foto: Lesefieber-Buchpost
Cover: Verlag und Illustrator

|| Fantasy | Jugendbuch || Der Thron des Nordens, Band 2

|| Werbung unbezahlt | Rezensionsexemplar | Verlinkung | Dilogie | Magie | Krieg ||


Details


Titel: Der Thron des Nordens
Dilogie: Band 2 (Valenia's Töchter)
Autorin: Rebecca Ross
Verlag: Carlsen

Erschienen: 05.10.2019
Genre: Fantasy | Jugendbuch
Seiten: 528
Gebunden: 19,99€

Klappentext


Brienna kann aufatmen: Sie hat ein neues Zuhause auf dem Anwesen der McQuinns im Reich Maevana gefunden, die Revolution ist vorbei und Königin Isolde wird endlich den Thron besteigen. Und endlich kann Brienna mit ihrem ehemaligen Lehrer Cartier, ihrer großen Liebe, zusammen sein. Doch noch ist sie als Tochter des barbarischen Allenach von den MacQuinns nicht voll akzeptiert. Noch immer gibt es machthungrige Anhänger des alten Regimes, die ihre Intrigen spinnen. Und noch ist die neue Königin Isolde nicht gekrönt …
Als der grausame Declan Lannon, Sohn des ehemaligen Königs, noch vor seiner Gerichtsverhandlung aus den Kerkern flieht, steht wieder alles auf dem Spiel. Brienna und Cartier müssen herausfinden, wer wirklich auf ihrer Seite steht.

Bewertung


DerKampf um den Thron geht in die nächste Runde. Brienna ist nun eine McQuinn und will Isolde dabei helfen endlich ihren Rechtmäßigen Platz auf den Thron einzunehmen. Dabei müssen sie gegen die verfeindeten Lannons kämpfen. Doch das gestaltet sich nicht so leicht, denn die Lannons sind nicht nur sehr grausam wenn es darum geht sich durchzusetzen, sondern kämpfen auch nicht allein. Es wird also einen Kampf der Häuser geben. 

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Ich hatte es sehr schwer wieder in die Story reinzukommen, da der erste Band schon eine Weile zurückliegt. Nach ein paar Kapiteln hatte ich aber so einiges wieder auf dem Schirm und konnte die Fäden zusammenhalten. Das tolle Personenverzeichnis zu Beginn hat dabei auch stark geholfen. Der Schreibstil von Rebecca Ross ist wirklich sehr angenehm und nicht zu doll ausgeschmückt. Ich konnte also flott durch die Kapitel lesen, die ebenfalls eine angenehme Länge haben. Es wird aus den Sichten von Brienna und Cartier gelesen. 
Das interessante an diesem Buch war, dass Brienna und Cartier zwar ein inniges Verhältnis haben, aber die Liebesgeschichte nicht im Vordergrund steht. Im Gegenteil, die beiden erleben eine Menge getrennt voneinander, sodass der Leser in verschiedene Richtungen blicken kann. Das Ziel der beiden ist dabei natürlich dasselbe. Isolde soll auf den Thron und die Lannons sollen für ihre Taten Büßen. Es gilt nur noch rauszufinden, wer dem Haus Lannon noch die Treue schwört.

Es ist sehr spannend gehalten, denn man kann niemandem wirklich trauen. Beim lesen habe ich nicht gemerkt, wer hier ein Böses Spiel spielt und war mindestens genauso überrascht wie die Protagonisten. Ich muss aber auch zugeben, das ich oft ins grübeln kam um die ganzen wirren Verwandschaftverhältnisse irgendwie nachzuvollziehen, denn scheinbar überschneiden sich viele Häuser so wirr wie in einem Dorf. 

Brienna ist eine sehr authentische Protagonistin, ihr fällt nichts einfach so in die Hände, sie erlebt eine Menge Grausamkeiten und trotz ihres Geschlechts und der Tatsache das sie die Hauptperson ist, macht das Böse da nicht halt, wie im echten Leben. So extrem habe ich das kaum in einer Fantasy Geschichte zu lesen bekommen. Ich habe sehr mit ihr gelitten aber auch die guten Seiten genossen und ihr beim Stärker werden zugeschaut.

Ein toller Abschluss der keine Wünsche übrig lässt. Und was am wichtigsten ist, das Buch geht auf eine angenehme Art zu ende, nicht dieses Abrupte, bei dem sich der Leser denkt "Was? Echt jetzt?"




Bildrechte: Lesefieber-Buchpost
Coverrechte: Carlsen Verlag

Montag, 14. Oktober 2019

//Rezension// - Kinderbuch - Das Neinhorn

Ein Kinderbuch was selbst Erwachsene Tränen vor Lachen in die Augen treibt. Ein absoluter Spaß für große und kleine Leser. 

Details

Titel: Das NEINhorn
Autor: Marc-Uwe Kling
Illustrationen: Astrid Henn
Erschienen: 05.10.2019
Verlag: Carlsen
Genre: Kinderbuch
Seiten: 48
Preis HC Buch: 13,00€






Meine Zusammenfassung:

Im Herzwald wird ein kleines Einhorn geboren. Dort haben sich alle mega flauschig lieb und alles ist in Zuckerwatte gepackt. Doch das kleine Einhorn, mag all den rosa flauschigen Zuckerkram gar nicht. Es mag nicht die Sachen machen, die alle anderen Einhörner toll finden. Zu allem sagt es "NEIN", deswegen hat es den Namen "NEINhorn" von den anderen bekommen. 

Eines Tages hat das NEINhorn keinen Bock mehr auf den lila rosa Herzenwald und zieht in die Welt hinaus. Dabei lernt es allerlei anderer Tiere und Menschen mit komischen Eigenarten kennen. 

 Meine Bewertung:

In erster Linie wollte ich das Buch vorstellen, weil mein Mann absoluter Marc-Uwe Kling Fan ist. Mich hat er mit diesem nervigen Känguru nicht so überzeugen können (das ging mir einfach nur auf die Nerven, weil es so einen furchtbaren Charakter hat).

Dieses Buch ist für ältere Kinder, welche vielleicht schon zur Schule gehen. Sie müssen auf jeden Fall die deutsche Sprache schon so fest beherrschen, um all die Wortwitze in diesem Buch verstehen zu können. Das Buch ist von Story und Wortwitz einfach nur genial und ist richtig unterhaltsam. Als mein Mann es unserem Kleinen (der nichts verstand) vorgelesen hat (er hat auch die Stimmen wie Marc-Uwe Kling nachgemacht), habe ich zugehört und mich fast bepisst (sorry für diese Wortwahl) vor lachen.

Von der Story her ist die Geschichte witzig, hat aber auch einen tieferen Sinn. Zumindest macht sie recht deutlich, dass man nicht immer unbedingt irgendwo reinpassen muss, wo man reinpassen sollte. Man kann sich seine Art, seine Freunde und somit seinen Spaß selbst aussuchen. Und ein Einhorn will vielleicht auch nicht immer niedlich und süß sein, sondern auch mal bockig und ständig NEIN sagen. Damit würde die Geschichte aussagen: "Mach dein eigenes Ding egal was die anderen dir vorschreiben", wie ich finde.

Die Zeichnungen sind ganz nett, aber nicht ganz so mein Geschmack vom Stil her. Sie sind aber schön coloriert und passen ganz gut zur Geschichte. Am Ende gibt es viele verschiedene Tiere mit neuen Namen und passenden Abbildungen z.B. die Heule, der Gähnpard. Wirklich sehr kreativ und lustig und ein netter Abschluss zur Geschichte.

Ich finde das Buch auf jeden Fall genial und kann hier volle fünf Sterne geben ohne NEIN zu sagen XD





Danke an Carlsen für das NEINhornmäßige Besprechungsexemplar.


Bildrechte
Foto: Lesefieber-Buchpost
Cover: Verlag und Illustrator

Freitag, 11. Oktober 2019

|| Märchenadaption || Die Grimm-Chroniken - Der Dornenprinz, Band 16

|| Werbung | Selbstgekauft | Bloggerteam | Verlinkung | Reihe | Märchen | Vampire, Hexen, Magie | Staffel 2 ||


Details


Titel: Der Dornenprinz
Reihe: Band 16 (Staffel 2)
Autorin: Maya Shepherd
Verlag: Sternensand

Erschienen: 01.11.2019
Genre: Märchenadaption
Seiten: 176
Taschenbuch: 8,90€

Klappentext


Eine Seele, die einmal mit dem Bösen in Berührung kommt, gilt für immer als verloren.
Dennoch ist es unmöglich, sich vor ihm zu verschließen, denn das Böse findet immer einen Weg zu den Menschen. Es hat viele Gesichter und kann in jeder Erscheinungsform auftreten, selbst mit einer winzigen rosa Nasenspitze, die lustig hin und her wackelt, wenn es sein Schnäuzchen in die Luft reckt.
Kein Haus, nicht einmal ein Schloss, ist vor dem Bösen sicher.

Bewertung


"Wir haben einen gemeinsamen Feind. Ihr Name ist Elisabeth Bàthory."

Mit Folge 16 der Grimm Chroniken erfahren wir, wie es eigentlich dazu gekommen ist, das Prinz Phillip nach Engelland kam. Was hat er mit dem Teufel zu tun und welche Rolle spielt Vlad Dracul dabei?

"Der Drache machte sich zu meinem Feind, lange bevor Margery überhaupt geboren wurde."

 Wieder einmal Fragen, Fragen, Fragen....dabei sind es doch nur noch 6 Tage bis der Krieg der Farben über gut und böse entscheiden wird. Die Zeit läuft allen davon, unseren Freunden und auch der Königin. In dieser Folge wird wiedermal sehr deutlich, wie grausam sie wirklich ist und das sie vor nichts zurückschreckt um ihr Ziel zu erreichen! 

"Gut und Böse ließ sich nicht klar voneinader trennen, weil beides einander beeinflusste - keines konnte ohne das andere existieren."

Ich glaube, in keiner anderen Buchreihe spürt man genau das so sehr wie in den Grimm Chroniken. Im Laufe der Reihe haben wir schon so oft feststellen müssen, das keiner der Charaktere uneingeschränkt gut oder Böse ist. Denn "Das Böse ist Ansichtssache". Die Geschichte des Prinz Phillip hat mir sehr gut gefallen. Die Verstrickung blöder Zufälle in der Vergangenheit und das Wegschauen der Menschen hat einen riesigen Berg ins Rollen gebracht, der einen gravierenden Einfluss auf das Schicksal aller Protagonisten hat. Der 16te Band gibt somit einen sehr wichtigen Einblick in das "Warum", das schon so oft gefragt wurde. Doch wie so üblich können keine Fragen ohne ein Opfer beantwortet werden und deshalb ist es wieder an der Zeit einem Menschen "lebewohl" zu sagen, oder etwa doch eher "bis später?"

"In seiner Brust schlug das Herz eines Prinzen und er schwor sich, dass er den Drachen töten würde."

Weitere Bände der Reihe



Bildrechte: Lesefieber-Buchpost
Coverrechte: Verlag & Designer



Mittwoch, 9. Oktober 2019

//Rezension// Fantasy - Im Schatten des Fuches - Schatten Serie Band 1

Ich möchte euch ein Buch vorstellen, auf das ich seit der Buchmesse Leipzig gewartet habe. Seit der Vorschau von Random House, war ich total auf dieses Buch gespannt und es stand von da an als erstes auf meiner "Must Have" Liste. Ich liebe alles was in Japan spielt und dieses Buch ist mein Herbst Highlight.


Details

Titel: Im Schatten des Fuches - Schatten Serie Band 1
Autor: Julie Kagawa
Erschienen: 23.09.2019
Verlag: Heyne Verlag
Genre: Fantasy 
Seiten: 480
Preis HC: 17,00€
Ebook: 13,99€

Meine Zusammenfassung 

Yumeko ist in einem Tempel von Mönchen großgezogen worden. Sie kennt die richtige Welt außerhalb des Tempels nicht. Dort wurde auch ihr Geheimnis stehts gut behütet - denn Yumeko ist ein Hanýo (Halbyokai). Sie kann sich in ein Kitsune (jap. für Fuchs) verwandeln und hat auch so einige Eigenarten eines Fuchses in sich. Gerne spielt sie den Mönchen den ein oder anderen Schabernack. Auch wenn sie sehr glücklich bei ihnen ist, wünscht sie sich manchmal die richtige Welt kennen zu lernen, aber ein Hanýo wird dort sofort getötet.

Yumeko bleibt aber nach einem Überfall ihres Tempels gar keine Wahl als zu fliehen, denn sie muss eine geheimnisvolle Schriftrolle ihres Tempels beschützen und in den Tempel des Windes bringen.  Auf ihrer Flucht läuft sie dem Samurai Tatsumi direkt in die Arme. Auch er ist hinter der Schriftrolle her, doch Yumeko gelingt es ihn anzulügen und zu überzeugen, das die Schriftrolle bereits im Tempel des Windes ist. Beide beschließen zusammen zu arbeiten - auch wenn Yumeko ständig in Gefahr läuft von Tatsumi entlarvt und getötet zu werden. Auch Tatsumi hat vor Yumeko ein Geheimnis, denn er ist Träger eines Dämonenschwertes, das ständig versucht in seinen Besitz zu kommen. Als die beiden sich beginnen aneinander zu gewöhnen sieht der Dämon im Schwert seine Chance gekommen. 

Meine Bewertung

Ich sag es mal gerade raus wie ich es denke: "Dieses Buch ist einfach der Oberhammer!!!!"

Es hat mich von der ersten bis zur letzten Seite völlig gefesselt. Es ist eine Mischung aus dem Manga Inu Yasha und Naruto. Das Setting ist einfach Mega geil. Es wird nicht explizit angesprochen, das es in Japan spielt, aber alles in diesem Buch ist durch und durch japanisch. Die Geschichte spielt im alten Japan, als es noch Samurai und die alte Ordnung gibt.

Dämonen und Yokais treiben in dieser Welt ihr Unwesen und sie machen den Menschen das Leben schwer. Es gibt aber auch böse Menschen, die sich mit Dämonen verbünden und somit fast selbst vom Dämon werden. Wer wie ich eh schon von Japan und der Kultur begeistert ist, dem wird das Buch einfach umhauen. Es ist einfach alles da und richtig gut beschrieben. Fast so als wäre man selbst in der Geschichte.

Die Geschichte ist gut durchdacht und das Buch lässt sich flüssig lesen. Wem die japanische Kultur nicht so vertraut ist, der wird vielleicht erstmal Probleme haben rein zu kommen, aber ich sehe da kein großes Hindernis beim Lesegenuss. Am Ende gibt es einen fiesen Schnitt, aber irgendwie muss man ja seine Leser bei der Stange halten. Das Cover ist wirklich hübsch und sehr passend.

Also ich freue mich sehr auf Teil 2.




Danke an Heyne für das fuchsige Besprechungsexemplar.





Montag, 7. Oktober 2019

//Rezension// - Fantasy - Amy und der Zauber des Schwarzen Sterns

Wer von euch mag magische Abenteuer in dem ein Protagonist eine magische Gabe hat? Gibts hier in diesem Buch aber nicht XD Ami wächst in einer magischen Umgebung auf, alle besitzen Magie. Aber Amy besitzt absolut keine magische Begabung. Sie ist ein Außenseiter und stellt sich trotzdem mutig einer dunklen Bedrohung.


Details

Titel: Amy und der Zauber des Schwarzen Sterns
Autor: Michael Hamannt
Erschienen: 26.07.2019
Verlag: Independently published
Genre: Fantasy 
Seiten: 300
Preis Taschenbuch: 9,95€
Ebook: 0,99€



Meine Zusammenfassung 

Amy wächst in einer magischen Welt auf. Alle haben eine magische Begabung und es ist völlig normal Magie zu nutzen. Aber Amy ist überhaupt nicht magisch begabt. Ihre Mutter ist gestorben und sie wächst zusammen mit ihrem Vater auf. Auch wenn viele sie wegen ihrer Andersartigkeit meiden ist sie ein lebensfrohes Mädchen und lässt sich nicht unterkriegen. Als Amys Vater ins Gefängnis muss und sie bei ihrer schrecklichen Tante leben soll setzt sie alles daran ihren Vater wieder aus dem Gefängnis zu holen. Doch ihre Aktionen gefallen der Tante überhaupt. Amy setzt bei ihren Abenteuern mehr als einmal ihr Leben aufs Spiel. Dabei findet sie gefährliche Geheimnisse raus, die ihre ganze Welt auf den Kopf stellen könnten. Wird Amy es schaffen den Gefahren zu trotzen und ihren Vater zu retten?

Meine Bewertung

Im neuen Cover erscheint das Buch "Amy und der Zauber des Schwarzen Sterns". Es ist wohl schon mal erschienen, aber ich hatte es nicht so gesehen, ansonsten hätte ich es vielleicht schon gelesen.

Das Cover ist mystisch dunkel und zeigt Amy in einem roten Mantel. Mir gefällt es recht gut.
Ich fand es sehr interessant, dass Amy keine magischen Fähigkeiten hat, es ist mal was anderes als wenn der Protagonist ständig irgendwelche besonderen Kräfte hat. Amy ist völlig normal und in ihrer Normalheit ein Außenseiter. Trotz ihres Handicaps ist Amy ein sehr mutiger und aufgeschlossener Charakter, der die Dinge selbst in die Hand nimmt. Solche Heldinnen mag ich einfach total gern.  Man wird sofort warm mit ihr und ihrem Vater. Auch die anderen Protagonisten kommen absolut authentisch rüber, sogar die Bösen sind richtig gut in dem was sie tun.

Man kann der Geschichte sofort folgen und man kommt schnell rein. Der Schreibstil ist gut zu lesen und die Beschreibungen der Personen und der Umgebung sind gelungen. Man kann sich alles recht gut vorstellen. Ich fand die Geschichte hatte auch einen guten roten Faden und es baute alles sinnvoll und logisch aufeinander auf. Der Autor hat es geschafft die Story spannend und unterhaltsam zu schreiben, dabei wechseln sich ruhigere Parts und viel Action untereinander gut ab.

Wer auf Fantasy, ein spannendes Abenteuer, eine mutige Heldin und "One Shot"Bücher, ohne nervige offene Enden steht, wird dieses Buch mögen. Es ist zwar für Erwachsene Leser auch interessant, spricht aber im Kern eher jüngere Menschen an. Von der Art her ist das Buch für Mädchen und Jungs gut geeignet.




Danke an Michael Hamannt für das Besprechungsexemplar.


Spoiler PS 
PS an Michael - Es war furchtbar als diese alte Bibliothek abgebrannt ist......die armen Bücher. Schreib doch sowas nicht XD


Samstag, 5. Oktober 2019

//Rezension// Musik - Alle meine Kinderlieder - Klassiker Box

Wer Kinder hat kommt eigentlich nicht um so eine Box rum. Egal ob in der Kita oder auf Geburtstagen, überall wird man mit Kinderliedern konfrontiert. Mit dieser Box ist der Nachwuchs bestens vorbereitet und kennt fast alles an Klassikern. 

 Details

Titel: Alle meine Kinderlieder - Klassiker Box
Musik von Martin Pfeifer
Erschienen: 30.09.2019
Verlag: der Hörverlag
Genre: Hörbuch - Kinderlieder
Zeit: 3h 39min
Preis Box 4 CD: 18,00€

ab 3 Jahren (geht aber auch schon früher)

Meine Zusammenfassung und Bewertung

Diese Box bietet alle Klassiker, die wir schon früher als kleiner Hosenmatz im Kindergarten gesungen haben. Einiges von den Liedern kenne ich aber auch nicht. Manche Songs singt der Sänger Martin Pfeifer alleine, bei machen singen auch Kinder mit. Jede CD hat ca. 55 Minuten Abspielzeit und mindestens 23 Lieder. Eine Auswahl wäre.

z. B.
Meine Oma fährt im Hühnerstall..
ABC die Katze lief im Schnee
Ringel Ringel Reihe
Auf der Mauer auf der Lauer
Backe Backe Kuchen
Die Räder vom Bus
Alle meine Entchen
u. a.

Es sind einfach unglaublich viele tolle und bekannte Lieder dabei.

Die Songs sind angenehm eingesungen, hören sich melodisch an und sind schön in Ton und Klangfarbe aufgearbeitet. Gut finde ich auch, dass nicht nur der Sänger alleine singt, sondern auch Kinder mitsingen. Denn in erster Linie sind diese Songs für Kinder und ich finde, wenn die Sänger auch Kinder passt das einfach toll. Vom Umfang und der Fülle der Lieder bin ich einfach begeistert. Ich freue mich richtig mit meinem Sohn die Lieder zu hören und vielleicht kann oder mag er später auch mitsingen.

Die CD´s sind alle einzeln in Kunststoffhüllen verpackt. Nur die Umverpackung ist aus Karton. Ich finde die Hüllen wirken billig und leider gehen sie schnell kaputt. Schöner finde ich es, wenn alle Hüllen aus Pappe/Karton ist. Die knicken zwar auch leichter, aber an den Kunststoffhüllen kann man sich auch schneller verletzen.

Wegen der Kunststoffhüllen muss ich einen halben Stern abziehen, aber ansonsten vom Inhalt her kann ich die Kinderlieder Klassiker nur empfehlen.


 



Danke Random House Audio für das musikalische Besprechungsexemplar.
Wir hoffen auf angenehme Hörstunden mit viel Gesang.



Donnerstag, 3. Oktober 2019

//Rezension// Kinderbuch - Weihnachtszeit im Wichtelwald

Weihnachten ist gar nicht mehr so weit wie man denkt. Mit diesem Buch kommt man auf jeden Fall beim Vorlesen in Weihnachtsstimmung :-) 

Details

Titel: Weihnachtszeit im Wichtelwald
Autor: Outi Kaden
Erschienen: 27.09.2019
Verlag: Ars Edition
Genre: Kinderbuch
Seiten: 16
Preis Buch: 8,00€
Ab 2 Jahren


Ich habe mich bewusst dieses Jahr auf Bücher ohne Musik konzentriert, weil ich finde, dass es nicht immer ein Buch mit Extra zum vorlesen sein muss. Letztes Jahr hatten wir viel mit Ton und Gesang und Oliver findet die Bücher immer noch gut, aber zur Abwechslung ist doch etwas weniger mehr. 

Meine Zusammenfassung und Bewertung:

In diesem Buch wandert ein kleiner Wichtel mit seinem Freund dem Käfer durch den Wald, um Weihnachten vorzubereiten, dabei trifft er viele Tiere, die sich auch auf Weihnachten freuen. Die Geschichte ist recht einfach und leicht zu verstehen. Es gibt auf jeder Doppelseite einen kleinen Text, passend zum Bild. Der Text reimt sich und ist auch für Kinder verständlich.

Die Bilder in diesem Buch sind wie auf dem Cover schon zu sehen, eine Kombination aus echten Tierbildern und einem gezeichneten Wichtel, Käfer und Schlitten. Dabei wurde versucht, den Wichtel so gut wie möglich in die reale Welt einzubinden. Ich finde das ist auch gelungen. Es sieht wirklich so aus, als ob der gemalte Wichtel mit z.B. dem Eichhörnchen spricht oder der Bärin einen Pfefferkuchen anbietet. Vom Design ist das wahrscheinlich leichter als alles selbst zu malen, aber ich finde die Idee schön. Klar bei manchen Sachen - wie bei dem geschmückten Weihnachtsbaum sieht man das es nicht ganz so passt, aber das ist dem Kind ja egal. Meinem Sohn hat ein im Baum hängender Wichtel mit Akkordion total begeistert - zumindest zeigt er immer drauf und lacht.

Das Artwork von Wichtel und Co. ist ganz zauberhaft und verspielt, ich finde da gibt es viel zu entdecken und zusätzlich zum Text zu erzählen.

Das Buch ist wirklich sehr süß und ich kann es jedem empfehlen, der noch ein niedliches Weihnachtsbuch ohne Musik für seinen lesefreudigen Liebling sucht.





Danke an Ars Edition für das Besprechungsexemplar.
Oliver hat bestimmt noch viel Freude beim lesen und gucken damit.


Ich will ja nicht fies sein, aber ist so ein Marinenkäfer im Winter nicht eigentlich schon tot? Naja in diesem Buch ist er einfach zuckersüß und trägt eine niedliche Pudelmütze, sogar Trompete kann er spielen. Der kleine Käfer ist einfach zu goldig und mein Held des Buches.


Bildrechte
Foto: Lesefieber-Buchpost
Cover: Verlag und Illustrator