Montag, 10. August 2020

//Rezension// Hörbuch - Der geheime Garten

Rezension/Hörbuch

 Ein Klassiker wie "Der geheime Garten" darf in keinem Kinderzimmer fehlen. Er bringt kleine Leser nicht nur dazu, die Natur mit anderen Augen zu sehen, sondern auch das der Glaube an sich selber ein wichtiger Teil im Leben ist.


Details:

Titel: Der geheime Garten
Autor: Frances Hodgson Burnett
Gelesen von: Iris Berben
Verlag: cbj Audio
Erschienen: 20.07.2020
Genre: Klassikroman / Kinderliteratur
Laufzeit: 5 Stunden 2 Minuten
Preis MP3 CD: 10,39€

Meine Zusammenfassung:

Als die mürrische Mary nach dem Tod ihrer Eltern aus dem heißen Indien ins kalte England zu ihrem Onkel geschickt wird, ändert sich ihr Leben völlig. Das verwöhnte Mädchen muss lernen sich selbst anzuziehen und das nicht mehr jeden Tag all ihre Wünsche erfüllt werden. Sie beginnt sich für ihre Umgebung zu interressieren. Der Garten des großen Anwesens ihres Onkels begeistert Mary von Tag zu Tag mehr. 
Eines Tages findet sie einen Schlüssel, der zu einem geheimen Garten führt, den 10 Jahre lang niemand mehr betreten hat. Zusammen mit ihrem neuen Freund Dickon und ihrem Cousin Colin, entdeckt Mary den Zauber der Natur und die Kinder lernen so viel mehr über sich selbst und ihre Fähigkeiten die Zukunft zu ändern.

Meine Bewertung:

Die Bücher von Frances Hodgson Burnett sind die zauberhaftesten Klassikerbücher für Kinder, die ich kenne. Sie wurden zu einer Zeit geschrieben, als Kinder nur einfach Kinder sein konnten - es aber nicht immer leicht im Leben hatten. Aber der Zauber einer anderen Zeit begleitet ein jedes Buch von ihr und die Geschichten sind zeitlos. 
 
Es geht im Geheimen Garten über den Zauber den die Natur jedes Jahr im Frühling hervorbringt und um Kinder die diese aktiv zum ersten Mal entdecken. Man könnte es als eine Art "Achtsamkeitsbuch" für Kinder und natürlich Erwachsene sehen. Vieles wird ja oft im Alltag einfach nicht mehr beachtet und dieses Buch bringt einen dazu selbst wie Mary mal wieder auf Entdeckung in der Natur zu gehen. 
 
Iris Berben liest das Buch sehr gut. Mir gefällt ihre Stimme und es passt hier einfach. Sie liest ruhig und auch sehr achtsam die Geschichte vor. Die Geschichte fliegt schön ruhig am Hörer vorbei und hinterlässt hier und da einen kleinen Punkt aus der Geschichte, den man für sich selbst mitnehmen kann. 
 
Das Hörbuch besteht aus 4 CD´s die in ihrer Aufteilung gut sind. Ich mag lieber mehr CD´s als eine Mp3 CD, weil man hier eher eine Pause beim hören einlegen kann und schneller den Punkt findet, wo man aufgehört hat. Für Kinder ist es auch praktischer, weil man das Hörspiel leichter in Etappen einteilen kann. Das Cover ist passend, weicht etwas von der klassischen Illustation wie ich sie im Kopf habe ab. Mir gefällt es aber recht gut, weil es sehr detailreich ist. Sogar das Rotkelchen, das Mary den Weg leitet, ist mit drauf :-)
 
So oder so kann man mit diesem Hörspiel nichts falsch machen. Ich liebe es und es erfreut mich immer wieder, diese Geschichte zu lesen oder zu hören.




Danke an "cbj Audio" für das Besprechungsexemplar

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Cover: Verlag und Illustrator
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Sonntag, 9. August 2020

|| Jugendbuch | Mystery || Monday Club - Das erste Opfer

 || Werbung unbeauftragt | selbst gekauft ||

|| Jugendbuch | Erster Band einer Trilogie | Übernatürliches ||

Details

Reihe: Band 1 | 3
Autorin: Krystina Kuhn
Verlag: Oetinger

Erschienen: 17.07.2015
Genre: Jugendbuch | Mystery
Seiten: 384
Gebunden: 16,99€

Klappentext

Kann ein Mensch zwei Mal sterben? Ein perfides Spiel um Wahn und Wahrheit! Die sechzehnjährige Faye Mason leidet seit früher Kindheit unter idiopathischer Insomnie, einer seltenen Schlafkrankheit. Die schlaflosen Nächte hinterlassen Spuren: Oft kann sie Wirklichkeit und Fantasie nicht unterscheiden. Da geschieht etwas Entsetzliches: Fayes beste Freundin Amy kommt bei einem Autounfall ums Leben. Doch wenig später begegnet sie der totgeglaubten Amy auf der Straße. Halluziniert sie? Oder ist Amy noch am Leben? Faye sollte besser nicht zu viele Fragen stellen, auch nicht zum Monday Club, in dem alle wichtigen Leute der Stadt Mitglied sind.


Mein Senf dazu...

Die Reihe "Monday Club" ist ziemlich lange an mir vorbei gegangen. Das Cover hat mich zwar immer mal angezogen aber ich hatte nie wirklich den drang mich näher damit zu beschäftigen. Bei einem Tauschportal hat das Buch dann doch noch den Weg zu mir gefunden und ich bin sehr froh darüber.

Die Autorin Krystina Kuhn hat einen sehr angenehmen und fesselnden Schreibstil. Die Story handelt um die junge Faye, die ihre beste Freundin Amy bei einem Autounfall verliert. Doch Amy hat vor diesem Unfall ein sehr seltsames Verhalten an den Tag gelegt, das ihre Freundin Faye nicht einfach an einen normalen Unfall glauben kann. Als sie kurze Zeit später ihre Tote Freundin wiedersieht und diese ihr hinterherruft, das sie ihr unbedingt etwas wichtiges sagen muss, sieht sich Faye in ihrem Zweifel bestätigt und versucht mehr über diesen "Unfall" herauszubekommen. Nach und nach wird klar, das fast alle ihr Geheimnis haben und Faye ist sich nicht länger sicher, wem sie wirklich vertrauen kann. 

Der Plot gefällt mir sehr gut, doch ich war auch etwas überrascht, als es ein bisschen ins übernatürliche ging. Es wird angedeutet, das Versuche mit Nahtoderfahrungen und dem gang der Seele aus dem eigenen Körper gemacht wird. Erst dachte ich mir das hier für mich das Ende mit dem weiterlesen kommen würde, doch es wurde nie zu speziell, sodass ich trotzdem noch Spaß am lesen hatte. 

Was es allerdings mit diesem Monday Club auf sich hat, das erfährt man im ersten Band überhaupt nicht. Eigentlich wird darüber nur einmal kurz gesprochen und dabei kommt absolut nichts aussagekräftiges hervor, deshalb finde ich den Titel eher nicht so passend.

Gegen Ende wird es regelrecht zum Thriller und man möchte als Leser einfach nur wissen, was da vor sich geht. Ich möchte wissen, wie es mit Faye weitergeht und was die ganzen Drohungen sollen. Doch als ich mich ein bisschen im Netz umgeschaut habe, musste ich feststellen, das es nur noch den zweiten Band zu kaufen gibt und der Dritte und somit das Finale mit der Auflösung nicht mehr erscheinen wird, das finde ich super schade und weiß nun nicht recht ob ich noch weiter lesen möchte.

Der erste Band ist also wirklich sehr überzeugend und fesselnd, doch wer nicht damit leben kann, das Ende der Reihe zu lesen, der sollte erst gar nicht damit beginnen.



Mittwoch, 5. August 2020

//Rezension// Herz zu gewinnen - Creek Canyon Band 1

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Herz zu gewinnen ist der erste Teil einer neuen Reihe von Catherine Bybee. Sie besticht nicht nur durch liebevolle Charakere, sondern auch einigen Know How aus dem Tiefbaue - hier speziell der Schutz vor Hochwasser in einem Canyon ;-)


Details

Titel: Herz zu gewinnen - Creek Canyon Band 1
Autor: Catherine Bybee
Verlag: Montlake
Erschienen: 14.07.2020
Genre: Roman
Seiten: 410
Preis: 7,99€

Meine Zusammenfassung:

Parker muss nach dem Tod ihrer Eltern die Vormundschaft für ihre zwei Geschwister übernehmen, um sie vor dem Heim zu bewahren. Zusätzlich hat sie noch das elterliche Haus in einem Canyon zu unterhalten. Doch das ist mit ihrem Mini Job in einer Schule nicht immer ganz einfach und finanziell sind keine großen Sprünge für die drei drin.

Als dann ein verheerender Brand das Haus der Familie beinahe zerstört, setzt Parker alles daran es vor der nächsten Naturgewalt, einer Überflutung, zu schützen. Wie gut, dass die Stadt Colin Hudson und seine Mannschaft zur Rettung der Häuser im Canyon geschickt hat. Parker ist zuerst noch vorsichtig als die Männer anrücken, verguckt sich aber schnell in den hilfsbereiten Colin. Zusammen meistern sie einige Schwierigkeiten, doch es ist nicht ganz einfach Parkers Haus vor den Naturgewalten zu schützen und Parker erweist sich oftmals als sehr stur.

Meine Bewertung:

Mir hat gefallen, das Catherine viel von ihrer eigenen Geschichte in den Roman hinein gebracht hat. Das was in dem Roman mit dem Haus von Parker passiert, ist ihr auch so ähnlich widerfahren. Im Anhang geht sie nochmal genauer darauf ein, was ich als kleine Information zum Buch recht spannend fand. Man merkt, dass sie das alles selber durch hat, weil ihre Beschreibungen was Colin und ihre Männer im Canyon machen recht gut und detailreich ist.  Eine Karte zum Canyon, wo Parkers Haus steht hat mir noch noch gefehlt. Es war so weitläufig beschrieben, da hätte ich gerne mal die Dimensionen vom Canyon zur Vorstellung gehabt.

Ich hatte etwas das Gefühl, das Bybee hat das Hauptaugenmerk eher auf die Sache mit der Hausrettung gehabt hat, als auf die eigentliche Story drum herum. Parker und Colin kamen mir etwas zu kurz. Auch finden sie recht schnell zueinander, was mir ein bisschen die Spannung herausgenommen hat. Da war nicht so ein prickeln, wie wenn sie sich noch etwas geziert hätten. Wobei es ja nichts Schlimmes ist, wenn man sich sofort sympatisch findet, sondern eigentlich sehr romantisch. Auch die Art wie beide miteinander umgegangen sind, fand ich niedlich. Colin ist ein richtiger Schwiegermamiliebling, der sogar noch toll aussieht. Mir war er stellenweise etwas zu lieb und zu perfekt. Parker wirkte in ihrer Art manchmal noch etwas unreif, was vielleicht auch daran liegen könnte, das sie oft nicht wusste was sie selbst eigentlich für sich und ihr Leben will.

Interessant von Charakter her waren Colins Bruder Matt, der Feuerwehrmann, der nichts anbrennen lässt und Colins Schwester, die kleine taffe Ingenieurin mit dem schlechten Männergeschmack. Man möchte als Leser mehr über sie erfahren, was dann wohl in den nächsten Bänden zu erwarten ist :-)

Was die Story angeht, der kann man gut folgen und sie ist recht eingängig. Man merkt, dass es ein erster Teil einer Reihe ist, weil manche Dinge einfach unbeantwortet bleiben z. B. was passiert mit Parkers Job oder wie kommen sie weiterhin finanziell über die Runden. Was passiert mit Nachbarin Erin und warum hat sie immer so viel Angst.

Fazit: Der Roman ist unterhaltsam und von seiner Art her mal was anderes. Wer amerikanische Canyons mag kommt hier außerdem voll auf seine Kosten.





Danke an Stephanie für das Besprechungsexemplar


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Sonntag, 2. August 2020

|| Roman || Als du mich sahst

|| Werbung unbeauftragt | Rezensionsexemplar mit Verlinkung ||
|| Roman | Ältere Frau liebt jüngeren Mann | Popstar | Beziehungsprobleme ||


Details


Titel: Als du mich sahst
Autorin: Robinne Lee
Verlag: lübbe

Erschienen: 29.05.2020
Genre: Roman (ab 16 )
Seiten: 432
Broschiert: 12,90€

Klappentext


Erst war es nur ein harmloser Flirt zwischen der frisch geschiedenen Solène (39) und Hayes (20), dem Sänger einer angesagten britischen Boyband. Denn Hayes ist zwar jung, aber eben auch charmant, geistreich und sehr sexy. Doch dann wird aus Leidenschaft Liebe ― trotz des Altersunterschieds. Als das wahre Leben sie einholt und ihre Liebe trotz aller Vorsicht bekannt wird, bricht die Hölle los. Die Presse belagert sie, die Fans drehen durch. Aber Hayes kämpft um sie.

Mein Senf dazu...


Das ein 20 Jähriger junger erfolgreicher Mann sich in eine 39 Jährige Mutter verlieben würde, klang doch mal sehr vielversprechend, denn warum sollten sich Mütter mit Anfang 40 nicht auch mal begehrenswert fühlen?! In den meisten Romanen ist es ja fast immer genau andersherum. 

Solene trifft also bei einem Konzert, bei dem sie ihre 12 Jährige Tochter und dessen Freundin begleiten soll, auf den Sänger der Boyband. Dieser findet direkt gefallen an ihr und so lernen sie sich schnell etwas genauer kennen. Dieser Anfang hat mir schon nicht ganz das Bauchkribbeln gegeben, das ich eigentlich erwartet habe. Solene und Hayes finden doch ziemlich schnell zueinander und im laufe des Buches wird es zwischen den beiden auch etwas heißer, deshalb eine Warnung an alle die keine Erotischen Szenen lesen möchten, denn davon gibt es nun doch ein paar mehr, allerdings nicht ganz so ausführlich (zum Glück).

Ich hatte eigentlich erwartet, das sich der Roman eher auf der Herzebene abspielen würde, doch leider gab es mehr über die Probleme die es mit sich bring ein Star zu sein, also Hayes Probleme mit den Fotografen etc. Auch Solene kommt schnell in den Genuss von Drohbriefen und Anfeindungen. Mir kam die Auseinandersetzung mit ihrer Tochter auch etwas zu kurz, ich glaube nicht das ein 12 Jähriges Pubertierendes Mädchen sich so schnell mit so einer besonderen Situation anfreunden kann.

Mir hat der Verlauf also nicht ganz so gut gefallen. Ich denke es wäre schöner gewesen da als Männliche Person einen "normalo" zu wählen, denn da wäre dann doch etwas mehr Platz für Herzschmelz Zweisamkeit und dem Konflikt mit dem Altersunterschied. 

An einer Stelle, als es ein etwas anderes Zusammentreffen mit Hayes Freund und Bandmitglied kam, dachte ich, es würde doch noch etwas Feuer in die Story bringen, doch leider war auch dem nicht so. Das Ende konnte mich dann auch nicht wirklich überzeugen und hat eigentlich auch nichts mehr mit Liebe zu tun. Da fehlte einfach der Pfeffer/die Dramatischen Emotionen. Auf mich wirkte das Ende etwas kühl. 

Ich gebe diesem Buch gute 3 von 5 Sternen da ich mich schon unterhalten Gefühlt habe, aber mir persönlich etwas mehr Bauchkribbelnde Dramatik gewünscht habe.



Donnerstag, 23. Juli 2020

|| Fantasy || Muse of Nightmares (Strange the Dreamer 3)

|| Werbung unbezahlte Rezensionsexemplar mit Verlinkung ||
|| Fantasy | Mehrteiler | Traumwelten | Bücher ||


Details


Reihe: Strange the Dreamer Band 3 | 4
Autorin: Laini Taylor
Verlag: ONE

Erschienen: 29.06.2020
Genre: Fantasy
Seiten: 352
Gebunden: 15,00€

Klappentext


Sarai ist die Muse der Albträume. Seit sie denken kann, quält sie die Bewohner von Weep mit ihren schlimmsten Ängsten. Sie ist sich sicher, dass sie jede noch so furchtbare Grausamkeit gesehen hat. Doch damit liegt sie falsch. Unendlich falsch. Denn plötzlich findet sich Sarai selbst in einem Albtraum wieder, aus dem sie nicht aufwachen kann. Ihre Liebe, ihr Leben und das aller Bewohner von Weep stehen auf dem Spiel ...

Mein Senf dazu....


Der Start in dieses Abenteuer hat mir sehr gut gefallen. Laini Taylor hat einen fesselnden Schreibstil und versteht es ihre Welten bunt zu unterstreichen. Ich konnte mich sofort bei den Handelnden Personen einfinden und habe den Gestank der Uule fast schon selbst riechen können. Der Prolog mit Kora und Nova hat mich also sehr neugierig auf weiteres gemacht. Direkt nach dem Prolog geht es mit der Geschichte aus "Strange the Dreamer" weiter. Leider habe ich gedacht, das diese zwei Teile mit "The Muse of.." eigenständig sind und konnte somit den Einstieg in die Geschichte mit Sarai und Minya nicht ganz so gut finden. Im Laufe des Buches habe ich aber dennoch eine gewisse Neugierde entwickeln können. 

In diesem Band passiert eigentlich nicht sehr viel. Sarai ist gestorben und steht nun unter dem Bann von Minya, diese kann die Toten ja noch festhalten und nach belieben steuern. Im Vordergrund steht hier eher die Geschichte um Minya und warum sie solch einen großen Hass in sich trägt, das sie sich sogar gegen ihre Freunde stellt. Diesen Teil fand ich wirklich sehr mitreißend. Minya ist eine strake Persönlichkeit und obwohl sie nicht die besten Vorsätze hat, kann ich ihre Gefühle durchaus verstehen. Gut und Böse hat hier kein klares Gesicht, denn beide Seiten sind nachvollziehbar. 

"Muse of Nightmares" konnte mich also auch ohne Vorwissen gut unterhalten. Ich mochte den Einblick in Minyas Unterbewusstsein und den Handlungsstrang vom Prolog. Mir hat allerdings das Zusammenspiel mit Sarai und Lazlo nicht so gut gefallen, da fehlte mir dann doch die Tiefe der Verbindung zwischen den beiden, was aber wohl daran liegt das ich ihre Geschichte aus "Strange the Dreamer" nicht kenne. Das Ende kommt mir sehr abgehackt vor, hier wäre es bestimmt besser gewesen die beiden letzten Bände zusammen zu lassen. Es gibt keinen großen Cliffhanger, was mir nicht den richtigen Reiz gibt den Folgeband zu kaufen.



Mittwoch, 22. Juli 2020

//Rezension// Hörbuch - Im Sturm des Echos - Die Spiegelreisenden-Saga Teil 4

Rezension/Hörbuch
Auf geht's zum letzten und entscheidenden Teil der Spiegelreisenden-Saga.
Ophelia muss nochmal ihren ganzen Mut zusammennehmen, um alles zu riskieren, denn der „Andere“ ist dabei alle Archen zu zerstören.
 

Details

Titel: Im Sturm des Echos - Die Spiegelreisenden-Saga Teil 4
Autor: Christelle Dabos
Gelesen von: Laura Maire
Verlag: der Hörverlag
Erschienen: 22.06.2020
Genre: Fantasy 
Laufzeit: 16 Stunden 38 Minuten
Preis MP3 CD: 14,79€



Meine Zusammenfassung:

Die Archen verschwinden spurlos und ein Ende ist nicht absehbar. Ophelia und Thorn rennt die Zeit davon, sie müssen das Rätsel um den Anderen und Eulalia Gort schnellstens lösen. Sie beschließen dieses Mal zusammenzuarbeiten. Sie vermuten, dass die überall auftretenden Echos und ein sagenumwobenes Füllhorn, ihnen die gewünschten Antworten geben kann. Doch dafür müssen die beiden in das Beobachtungsinstitut von Babel, denn dort vermuten sie das Füllhorn.

Ophelia beschließt sich als „Verdrehte“ einweisen zu lassen, während Thorn als Beobachter dorthin zitiert wird. Aber das Beobachtungsinstitut macht es Ophilia nicht einfach Nachforschungen anzustellen, denn es bringt sie eher dazu, sich selbst und ihre Fähigkeit zu verlieren.

Werden sie und Thorn den Andren trotzdem aufhalten können?

Meine Bewertung:

Ich muss vorab sagen – das Ende hat mir überhaupt nicht gefallen. Der Rest der Story ist echt spannend, aber irgendwie bin ich etwas enttäuscht. Das kann doch nicht abgeschossen sein?! Ich hoffe das da noch was kommt.

Irgendwie bin ich traurig, dass die Geschichte endet. Ich habe gerne Ophelias Reise per Hörbuch verfolgt. Auch wenn Ophelia mir manchmal in ihrer Art echt auf die Nerven ging, habe ich sie und Thorn ins Herz geschlossen. Aber die anderen Charaktere sind auf ihre Art sehr spannend und es gibt in diesem Band auch diesbezüglich die ein oder andere Überraschung, die man so nicht erwartet hätte. Es wird auch aufgeklärt, warum Ophelia so ist wie sie ist, was mir sehr gut gefallen und so einige Fragen geklärt hat. Manches was passiert ist, war ziemlich krass und detailreich und man musste sich genau konzentrieren, um allem zu folgen. Irgendwie habe ich das Gefühlt teilweise etwas nicht mitbekommen zu haben. Ich glaube, ich muss das Hörbuch nochmal hören.

Die Sache mit den „Echos“ in dieser Geschichte ist richtig kreativ und das ganze Konzept ist gut überdacht. Allerdings musste die gute Ophelia in diesem Buch wieder ziemlich viel einstecken. Ich finde, dass sie in diesem Band reift und viel selbstbewusster wirkt. Auch Thorn versucht hier und da mal eine andere Seite von sich zu zeigen. Wobei ich völlig verblüfft war, als die beiden sich tatsächlich doch noch ineinander verliebt haben. Sie scheinen so verschieden. Das ist einfach verrückt. Thorn mit seinem Reinlichkeits- und Kontrollfimmel würde mir mächtig auf die Nerven gehen.

Die Bände, sowie die Hörbuch sind sehr hübsch optisch gestaltet. Das sieht auch nett im Bücherregal aus. Weil mich das Buch teilweise richtig gut unterhalten und überrascht hat, dann aber wieder enttäuscht hat war es ein auf und ab, bis ich mich für eine Bewertung entscheiden konnte. Ich vergebe gute 3,5 Sterne und hoffe wirklich auf eine Fortsetzung.




Danke an "der Hörverlag" für das Besprechungsexemplar

Seite der Autorin: https://www.diespiegelreisende.de/

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Cover: Verlag und Illustrator
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Dieser Beitrag gibt meine freie Meinung wieder.

Weiteres bla bla ....Spoilergefahr

Was mich absolut gestört hat, war das Ophelia nach all der Sache mit der Kristallisation und der Lösung des Anderen von ihr nicht sofort zum Füllhorn gefahren worden ist. Das hat mich so genervt, weil ich den Antworten so entgegengefiebert habe. Ich fand den Plot furchtbar umgesetzt.

Montag, 20. Juli 2020

//Rezension// Kinderbuch - Hör Mal - Gute Nacht ihr kleinen Tiere

Werbung / Rezension / Kindebuch
Die gute Nachtgeschichte ist wahrscheinlich eines der wichtigesten Rituale einen langen Tag entspannt abzuschließen. Wir haben es in letzter Zeit auf jeden Fall für uns entdeckt. Da kam dieses Buch uns gerade recht :-)

  Details

Titel: Hör Mal - Mach Mit - Pustebuch - Gute Nacht ihr kleinen Tiere
Illustation: Kerstin M. Schuld
Erschienen: 05.03.2020
Verlag: Carlsen Verlag
Genre: Kinderbuch
Seiten: 14
Preis HC Buch: 15,00€


ab 2 Jahren
Soundbuch mit Licht
Pustebuch

Getestet von Lesefieber Oliver fast 3 Jahre alt und ein großer Bücherfan (und Mama)

Meine Zusammenfassung und Bewertung

In diesem Buch gibt es sechs unterschiedliche Doppelbilder und sie alle handeln natürlich von Tieren, die schlafen gehen. Da gibt es die Enten, Schafe, Hasen, Mäuse, Eichhörnchen und Eisbären (wobei ich jetzt den Eisbären nicht als kleines Tier zählen würde). Auf der linken Seite wird immer kurz in Reimen erläutert, was auf der Seite passiert. Dann kann man auf einem Button den Sound drücken und hört je nach Seite mal Musik, Tierlaute oder die Stimmen der Tiere. Wird anschließend die Kerze ausgepustet, ertönt erneut Musik.

Anfangs hatte Oliver etwas Probleme die Kerze auszupusten, man muss kräftig direkt in ein kleines Loch pusten. Mit ein wenig Übung klappt das jetzt aber gut. Der Sound kam mir manchmal etwas zu laut und grell vor. Die Melodien sind aber schön für ein Gute-Nachtbuch ausgewählt. Mir gefällt es selber und ich lese es auch gerne vor. Das auch in manchen Doppelseiten Stimmen vorkommen gefällt mir ebenfalls. Einzig die Seite mit dem Eisbären ist nicht so gut geworden. Drückt man den Sound vom Button, versteht man die Stimmen der Eisbären, wegen dem Sturm, nicht so gut. Der Sound, wenn man die Kerze dann ausbläst ist aber wieder in Ordnung.

Oliver mag das Buch auch, er schleppt es eigentlich immer an, liest es aber auch zwischendurch alleine. Dann versteckt er sich in seinem Haus und pustet was das Zeug hält. Es ist praktisch, wenn die Bücher so konzeptioniert sind, dass sich das Kind es auch gerne alleine anschaut. Dann bekommt man nicht immer das Buch vor den Kopf geschmissen, weil der Sohn es jetzt unbedingt lesen will ;-)

Ich mag das Buch und werde Oliver, wenn er Geburtstag hat das -Pustebuch zum Geburtstag - schenken. Das wird ihm bestimmt auch gefallen. Weil ich auch Olis Bewertung einfließen lassen muss und er es nicht mehr hergeben möchte, kann ich hier eigentlich nur fünf Sterne vergeben. Ich als Erwachsener finde nur den Sound manchmal gewöhnungsbedürftig, aber solange es dem Kind gefällt will ich nichts gesagt haben :3




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Weitere Bücher der Reihe

Hör Mal - So klingt der Frühling
Hör Mal - So klingt Fußball


|| Kinderhörbuch || Der kleine Drache Kokosnuss und der Chinesische Drache

|| Werbung unbezahlt | Rezensionsexemplar mit Verlinkung ||
|| Kinderbuchreihe | Kokosnuss | Drache | Abenteuer | China ||


Detail


Reihe: Band 28
Autor: Ingo Siegner
Verlag: cbj Audio

Erschienen: 11.05.2020
Genre: Kinderbuch (ab 5 Jahre)
Laufzeit: ca.47 Minuten
Audio CD: 8,99€

Klappentext


Seit Tagen liest Kokosnuss alles, was er zum spannenden Thema „China” in die Pfoten bekommen kann. Da platzt Oskar mit einer Überraschung in die Drachenhöhle: Sein Vater, der Fressdrache Herbert, plant eine Reise zur Verwandtschaft nach China. „Auweia, kennt sich dein Papa mit chinesischen Drachen aus?”, fragt Matilda. „Ich glaube, dort muss man sehr höflich sein.” Da schlägt Kokosnuss vor, dass die Freunde Herbert nach China begleiten. Denn er weiß, dass mit dem mächtigen chinesischen Drachen Long Long nicht zu spaßen ist ...

Mein Senf dazu...


Oje, der Bruder von Oskars Papa heiratet. Doch nicht bei ihnen auf der Dracheninsel, sondern in China. In China sind alle sehr höflich, Kokosnuss und Oskar sind sich einig, das Oskars Vater sich sehr daneben benehmen wird. Sie nehmen sich also vor, ihm zu helfen sich in China nicht zu blamieren. Außerdem ist der Drache Long Long nicht so leicht zu nehmen, deshalb reisen Kokosnuss und seine Freunde besser gleich mit nach China.

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In China erleben die Freunde eine Menge. Denn dort wird zum Beispiel sehr viel mit Stäbchen gegessen und sie sind alle sehr höflich zueinander. Doch auch den riesigen Drachen Long Long lernen sie kennen und haben anfangs großen Respekt vor ihm, denn er ist wirklich sehr groß und angsteinflößend, hinzu kommt, das er plant die Freunde in seiner Suppe zu verarbeiten.

Kokosnuss und seine Freunde müssen nun sehr schlau sein um den Fängen des großen Long Long zu entkommen, dabei geraten sie in die ein oder anderen Schwierigkeiten. 
Wie in allen Kokosnuss Abenteuern lernen die kleinen Zuhörer auch hier wieder einiges. Neben ein paar Chinesischen Vokabeln wie bitte, danke und hallo gibt es auch etwas über die Gepflogenheiten des Landes zu hören. Dabei erleben sie ein echt fürchterliches Abenteuer mit dem mächtigen Chinesischen Drachen. 

Ich habe mir bei der Geschichte mit dem Chinesischem Drachen etwas anderes erhofft. Ich dachte eher, das auf ein paar interessante Feierlichkeiten und Traditionen eingegangen wird. Da hätte auch der Einstieg mit der Hochzeit von Oskars Onkel gut gepasst. Doch leider landen Kokosnuss und seine Freunde nur im Kochtopf des Drachen und versuchen ihm zu entkommen. Wie in allen anderen Abenteuern gibt es hier wieder viele Witze aber dennoch hat etwas gefehlt. Mir war es ein bisschen zu fies. Zumal das Ende irgendwie sehr Sinnfrei war. Meinem Sohn (6) hat die Geschichte aber trotzdem sehr gut gefallen. Er fand es mit Long Long spannend und hat viel gelacht, also würde ich sagen, das es eine gelungene Geschichte ist.


Weitere Titel von Kokosnuss



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