Mittwoch, 12. Mai 2021

|| Kindercomic || Mops und Kätt entdecken den Wald

|| Rezensionsexemplar mit Verlinkung | Werbung ||
- Comic für Kinder | Wald | lernen und lachen -



 Details 


 Reihe: Mops und Kätt
 Autorin: Vera Schmidt
 Verlag: cbj

 Erschienen: 10.05.2021
 Genre: Kinderbuch
 Seiten: 80
 Gebunden: 14,00€

Klappentext 

Mops und Kätt sind allerbeste Freunde. Doch während Kätt das Abenteuer sucht, hängt Mops lieber faul auf dem Sofa rum. Als Kätt ihn überredet, einen Spaziergang im Wald zu machen, hat er keine Lust, bis die Freunde auf Rocky treffen. Der lässige Rehbock nimmt die beiden mit auf eine aufregende Entdeckungstour. Er zeigt ihnen, wie Bäume kommunizieren, wo es die leckersten Elfenkuchen gibt oder wie ein Bienenstock organisiert ist. Es geht durchs Dickicht, immer tiefer an geheimnisvolle, zauberhafte Orte, und dann ist es auch schon passiert: Rocky hat sich verlaufen! Die Bäume stehen dichter, Frischlinge rasen durch den Wald und ein Fluss versperrt ihnen den Weg. Was nun? Zum Glück hat Biber die rettende Idee. Und so finden die Freunde nach einer ordentlichen Schlammrutsche wieder zurück nach Hause – glücklich und um einige Wald-Erfahrungen und Freunde reicher.

 Mein Senf dazu...


Mops und Kätt ist ein Kinderbuch, das im Comicstil geschrieben ist. Es gibt also viele kleine Bilder mit Sprechblasen. Als großer Mangafan, gefällt mir der Stil natürlich besonders gut. Auch für die kleineren Leser wirkt das Buch dadurch sehr ansprechend, denn es gibt nicht zu viel Text aber dennoch eine Lehrreiche und Lustige Geschichte. 

Kätt langweilt sich zuhause und überredet den faulen Mops dazu einen Waldspaziergang zu machen. Dabei treffen sie auf den Waldbewohner Rocky Rehbock. Rocky nimmt die beiden auf einen Waldbesuch mit und erklärt ihnen allerlei interessante Fakten und ein paar Träumereien. Da Mops ein wenig skeptisch ist und glaubt das sie sich verlaufen könnten, (schließlich wirkt Rocky Rehbock etwas verwirrt) sorgt er durch einen kleinen Trick vor und so finden die Freunde am Ende auch wieder unbeschadet aus dem Wald. 

Das Buch vereint lehrreiches mit Fantasie. So wird in dem einen Kapitel auf die Vernetzung des Waldes durch Pilze und Wurzeln eingegangen oder auf den Aufbau einer Biberbehausung und im nächsten Kapitel besuchen unsere Freunde den Wald Spa, der von Feen geführt wird. Mops und Kätt lernen aber nicht nur etwas über den Wald, denn auch Rocky kann einiges von den beiden Stadtbewohnern lernen. 

Die Illustrationen von Vera Schmidt sind eine ebenfalls bunte Mischung aus Realität und Fantasie. Rocky zum Beispiel ist pink, aber wie es dazu gekommen ist, müsst ihr schon selbst lesen ;-)

Fazit: Ich finde hier gibt es eine ausgewogene Mischung aus Lernen und Spaß mit humorvollen Protagonisten und einem Farbenfrohen Setting. 

Übrigens gehen Mops und Kätt auch ans Meer und lernen da bestimmt auch wieder einiges.




Sonntag, 9. Mai 2021

|| Kinderbuch || Der Tag, an dem Papa ein heikles Gespräch führen wollte

|| Rezensionsexemplar mit Verlinkung | Werbung ||
- Aufklärung | Sachbuch | peinliche Eltern | witzige Großeltern -



 Details 


 Reihe: Der Tag, an dem......
 Autor: Marc-Uwe Kling
 Verlag: Carlsen
 
 Erschienen: 29.04.2021
 Genre: Kinderbuch
 Seiten: 72
 Gebunden: 12,00€

Klappentext 


Mama und Papa wollen wegfahren, und zwar unverschämterweise nur zu zweit. Papa sagt, sie würden mal wieder ein romantisches Wochenende brauchen. Tiffany findet das ziemlich komisch, sie hat so was noch nie gebraucht. Max auch nicht – und der ist schon 12.

Ihre große Schwester sieht das ein bisschen anders. Luisa ist nämlich schon 17 und möchte mit ihrem Freund Justin ebenfalls ein romantisches Wochenende verbringen. Und darum will Papa ein heikles Gespräch führen.

Weshalb dann doch eher Mama redet, wie das mit Oma und Opa in den 60ern war, was es mit schwimmenden Spermien und wandernden Eizellen auf sich hat und warum der Nachbar jetzt nie wieder ohne Lachanfall einen Stecker in eine Steckdose stecken kann – davon erzählt das Buch.

 Mein Senf dazu...

In Tiffanys Familie ist mal wieder einiges los. Luisa und ihr Freund wollen zusammen Zelten gehen und da ist Papa plötzlich der Meinung, das sie vorher noch ein heikles Gespräch führen müssten. Tiffany versteht nur Bahnhof, lässt sich aber nicht abwimmeln. Papa redet sich währenddessen um Kopf und Kragen, gut das Oma und Opa auch noch vorbeikommen und ihm etwas unter die Arme greifen. Luisa ist das ganze allerdings einfach nur Mega peinlich.

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Das Buch "Der Tag, an dem Papa ein heikles Gespräch führen wollte" ist direkt auf meinem Wunschzettel gelandet. Ich fand den Klappentext so unfassbar witzig, das konnte ich mir einfach nicht entgehen lassen. Ich finde, das Papa ziemlich gut getroffen wurde denn ich denke schon, das es einigen Vätern schwer fällt das Thema Sex bei ihren "kleinen" Mädchen anzusprechen. Doch Luisa stellt schnell klar, das sie schon alles darüber weiß. Tiffany hingegen ist weiterhin total ratlos. Während Mama und Papa, sowie Oma und Opa peinliche wenn auch lustige Erklärungen zum besten geben, erfährt eben auch die kleine Tiffany was Sex überhaupt ist und wie ein Baby in Mamas Bauch kommen kann. 

Im Großen und Ganzen ist die Erklärung eigentlich ganz gut, allerdings gab es dann ein paar Bezeichnungen der Geschlechtsteile von Mann und Frau, die ich selbst zum Teil noch nicht gehört hatte und so meinem Sohn auch nicht unbedingt weitergeben möchte. Deshalb war ich doch ganz froh, das Buch zuerst alleine durchgelesen zu haben. Was ich vielleicht auch ein bisschen überfordernd fand, war die Einbringung von Omas 60er Jahre Erfahrungen mit drei oder mehr Geschlechtspartnern. 

Auch die Gleichgeschlechtlichen Paare werden angesprochen, das hat mir sehr gut gefallen, schließlich darf man damit ja endlich offen und ehrlich umgehen, warum also nicht auch direkt mit einbeziehen.
Papas vergleiche mit einer Steckdose und einem Stecker fand ich urkomisch und werde da mit Sicherheit nun auch öfters ein schmunzeln im Gesicht haben. 

Die Illustrationen der Geschlechtsteile helfen auch sehr gut dabei, das die Kinder gleich sehen, was wo ist und wie die Spermien beim Sex in die Eizelle der Frau gelangen. Natürlich wird auch die Verhütung mit einem Kondom benannt. Ich denke, das hier ein paar wichtige Punkte kurz und knapp (und vor allem humorvoll) angesprochen  wurden und so vielleicht für ein bisschen Gesprächsstoff bei den Zuhörern sorgen werden die den Einstieg in dieses "heikle Thema" erleichtern könnten.

Für eine gute und ernsthafte Aufklärung wird dieses Buch wohl eher nicht geeignet sein, aber um die ganze Sache ein bisschen Humorvoll einzuleiten eignet es sich bestimmt ganz gut, allerdings empfehle ich das Buch eher etwas älteren Kindern zwischen 7-10 Jahren.




Samstag, 8. Mai 2021

//Rezension// Roman - Victor, Lily und der Weg nach Hause

Werbung/Rezension/Roman
Huch, das Buch hier bekam schlechte Bewertungen, aber ich kann gar nicht nachvollziehen. Ich müsste mindestens zweimal weinen und eigentlich hat mich das Buch total berührt. Geschmäcker sind halt unterschiedlich nicht? :-)

 

Details

Titel:Victor, Lily und der Weg nach Hause
 Autor: Philippe Amar
Verlag: Heyne Verlag
 Erschienen: 13.04.2021
Genre: Roman
Seiten: 432
Preis: 14,99€



Meine Zusammenfassung:

Victor ist 12 Jahre alt und wohnt bei seiner Pflegemutter Annie und er ist sehr glücklich dort. Leider wird Annie schwer krank und kann Victor nicht mehr bei sich aufnehmen. Jetzt soll Victor von einer richtigen Familie adoptiert werden, aber er möchte sich seine Familie selbst aussuchen. Weil er vom Jugendamt keine Hilfe erwarten kann, macht er sich auf die Suche über ein Datingportal. Ob das eine gute Idee ist?

Meine Bewertung:

Mir hat die Pariser Atmosphäre gut gefallen, es war als wäre mal kurz in den Urlaub nach Paris gefahren. Die Protagonisten waren sympathisch und sehr vielseitig. Mir haben Victor und seine Freunde sehr viel Freude bereitet (die sind echt süß) und die kleine Liebesgeschichte zwischen Victors Betreuerin Maia und dem Cafébesitzer Momo. Man konnte sich zudem gut in Victor, sowie in Lily hineinversetzen. Die Idee für eine Geschichte über ein Waisenkind, das eine Mutter über ein Single Börse sucht ist eigentlich ziemlich genial, wenn auch ein bisschen abgedroschen. Allerdings welche Wahl hatte Victor auch, er war ja ziemlich verzweifelt. Das macht die Sache schon recht glaubhaft.

An sich war mir das Buch in bisschen zu sehr in die Länge gezogen. Manche Dinge die passiert sind waren jetzt nicht so ausschlaggebend für die Story, da waren viele Szenen als Lückenfüller dabei. Die waren jetzt nicht super schlecht oder langweilig, sie waren einfach nicht tragend. Es war, ob die Autorin einfach Bock gehabt hätte noch mehr über Lily und Victor zu schreiben. Manche Dinge, die für die Handlung wichtig waren, wurden dadurch auch in die Länge gezogen, das hat allerdings für mich den Spannungsbogen hochgehalten. Man hat praktisch mit Victor mitgefiebert wie seine Suche nach einer Mutter endet und ob sich Lily jetzt auf seine Mail meldet. Das war echt nervenaufreibend und ich habe immer mitgehibbelt. Es gab auch sehr traurige Szenen und mindestens zweimal musste ich ein bisschen weinen, weil mich die ganze Sache auch ziemlich mitgenommen hat. Die Story ist definitiv was fürs Herz.

Das Ende war so zum Teil nicht vorhersehbar, wobei ich eine Sache am Ende doch ziemlich durchschaubar fand (ich Spoiler hier aber nicht das müsst ihr selber lesen). Nach so einem langen Buch war mir der Ausgang der Geschichte ein bisschen zu schnell abgehandelt, als ob die Autorin jetzt unbedingt ein Ende finden wollte (...oder musste). Insgesamt hat mir das Ende aber gefallen und mich positiv zurückgelassen.

Fazit: Mich hat das Buch gut unterhalten, zum Lachen gebracht, aber auch berührt. Was will man mehr.



Danke an Random House und dem Bloggerportal für das Rezensionsexemplar
 
Bildrechte
Foto: Lesefieber-Buchpost
Cover: Verlag und Illustrator
Beitrag kann Werbung enthalten (unbezahlt und ohne Auftrag)
Dieser Beitrag gibt meine freie Meinung wieder.

Mittwoch, 5. Mai 2021

|| Jugendthriller || Dead Water

|| Selbst gekauft, trotzdem Verlinkung, also Werbung ||
- Jugendthriller | Mord | Erpressung | Entführung -



 Details 


Titel: Deadwater - Das Logbuch
 Autoren: Tobias Rafael Junge & Nils Andersen
 Verlag: Dressler
 Erschienen: 20.02.2017

 Genre: Jugendthriller (12 - 15 Jahre)
 Seiten: 224
Gebunden: 9,99€

Klappentext 


Logbuch-Eintrag: Schulschiff verschollen Mysteriöser Erpresser! Ein Schulschiff voller Jugendlicher mitten auf dem Indischen Ozean. Nacht für Nacht verschwinden die Erwachsenen und ein grausamer Erpresser zwingt die Schüler zu terroristischen Aufgaben. Und tatsächlich: bald taucht die erste Leiche auf, eine der Lehrerinnen. Was hat das mysteriöse Marburg-Virus im verseuchten Wasser damit zu tun? Und welche Rolle spielt der Lehrer und Impfstoff-Erfinder Detering?

 Mein Senf dazu...


Einblick: 15 Jugendliche aus gutem Hause, mit weniger gutem Benehmen, müssen aufgrund ihres eher auffälligem Verhaltens im Alltag an einer Lehrfahrt auf dem Indischen Ozean teilnehmen. Das gefällt einigen so überhaupt nicht, doch erst recht nicht, als die Lehrer und letztendlich auch noch die Besatzung verschwinden. Aus dem Lehrausflug wird schnell eine Katastrophen Fahrt, bei der die Jugendlichen zu Aufgaben gezwungen werden. Wenn sie sich nicht an die Regeln halten, müssen die entführten Lehrer mit ihrem Leben bezahlen.

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Von diesem Jugendthriller habe ich mir eine Menge versprochen, denn die Aufmachung lädt zum mit fiebern ein. Das Buch ist wirklich wie ein Tagebuch gestaltet, indem die Jugendlichen abwechselnd ihren Gefühlen Luft machen und das Geschehen auf dem entführten Schiff festhalten. Am Rand gibt es immer ein paar witzige Bemerkungen von den anderen Schülern, die das geschriebene kommentieren. Also wirklich eine sehr gelungene und authentische Aufmachung. Leider war es das dann auch schon mit den für mich positiven Seiten an diesem Buch.

Nach dem Klappentext, habe ich hier eine sehr spannungsgeladene Handlung erwartet und mir erhofft, meinen Sohn, der zur angesprochenen Zielgruppe gehört, das lesen schmackhaft zu machen. Leider hat er noch vor dem entführen der Lehrer aufgehört zu lesen, da er den Schreibstil und die Charaktere einfach langweilig fand. Da ich dem Buch aber auch eine Chance geben wollte, habe ich es zu ende gelesen und bin leider zum gleichen Entschluss gekommen.

Ich kann gar nicht genau sagen, woran das Missfallen gelegen hat. Eigentlich ist im Verlauf eine Menge Spannung zu finden, allerdings ist diese eher vor sich hingeplätschert erzählt und konnte mich somit nicht wirklich fesseln. Die Nähe zu den Protagonisten hat hier ebenfalls gefehlt und das obwohl man ja direkt aus deren Sicht liest. Auch die Tatsache, wie die Jugendlichen sich mit der Situation abgefunden haben war eher unrealistisch. Irgendwie können sie dieses Schiff komplett selber steuern und wissen auch die Seekarten perfekt zu lesen, das muss ja schon ein großer Zufall sein, das eins der Kids genau das beherrscht, schließlich sind diese Jugendlichen ja nicht einmal nach ihren Qualifikationen auserwählt worden. In meinen Augen also eher unrealistisch und etwas unüberlegt umgesetzt. Die einzigsten Gefühle die hier rüberkamen waren die der Zwillinge, alle anderen Protagonisten waren eher kalt und völlig abgestumpft.

Edit: Am Ende des Buches findet man noch eine Beschreibung aller Protagonisten und eine Erklärung einiger Seebegriffe. Da ich mir die Inhaltsangabe nicht so genau angesehen habe, habe ich das natürlich erst zum Schluss gesehen und hätte mir gewünscht vor dem Lesen schonmal was zu den Schülern lesen zu können.




Dienstag, 4. Mai 2021

|| Humor || Pubertät ist voll nice - Nur blöd das wir jetzt die Eltern sind

|| Rezensionsexemplar mit Verlinkung, also Werbung ||
- Humor | Pubertätswahnsinn | verzweifelte Eltern | Gelassenheitstraining -



 Details 


 Autorin: Silke Neumayer
 Verlag: Heyne

 Erschienen: 13.04.2021
 Genre: Humor
 Seiten: 224
 Broschiert: 12,00€

Klappentext 


Ausnahmezustand Pubertät: Ob die erste Langzeitbeziehung von dreieinhalb Wochen, Pickel, die leider einen Schulbesuch unmöglich machen, unangenehme Aufklärungsgespräche oder grenzenlose Panik, sobald das Smartphone plötzlich den Geist aufgibt – die Nummer-1-Bestsellerautorin und leidgeprüfte Mutter Silke Neumayer ist sich sicher: Was Eltern erleben, wenn ihre einst so niedlichen Lieblinge in die Pubertät kommen, lässt sich nur dadurch erklären, dass die Kleinen mit ungefähr 13 Jahren von Außerirdischen entführt werden. Innerhalb von 24 Stunden sind sie dann zwar wieder da, aber leider völlig verändert. Sie sind ab sofort Teenager und mitten in der Pubertät statt nur dabei. Ein äußerst unterhaltsamer Leidensbericht aus Elternsicht, der mit viel Witz und Humor vom täglichen Wahnsinn mit einem Teenager zu Hause erzählt.

 Mein Senf dazu...


Wenn Eltern in die Zeit geraten, in der ihre Sprösslinge, die eben noch klein süß und liebenswert waren, frech, rechthaberisch und absolut seltsam werden, dann wissen sie, die Pubertät ist da...
Hallo!!! Ab jetzt sind die Eltern quasi abgeschrieben und dienen nur noch dem Zweck, sie auf die Palme zu bringen und immer genau das Gegenteil von dem zu machen, was sie wollen. 

"Das Gehirn der Eltern baut sich komplett um, hab ich mir sagen lassen. Von "mein Gott, ist sie nicht Zucker, ich liebe sie über alle Maßen" hin zu: "wenn sie die Musik noch einen Tick lauter dreht, erschlage ich sie einfach. Ich schwör', ich mach's".

Natürlich ist das ein bisschen überzogen dargestellt und genau das soll es auch, denn Silke Neumayer erzählt die Zeit der Pubertät mit ihrer Tochter voller Humor und nimmt sich dabei selber nicht so ernst. Das tolle daran ist aber, das sich die Eltern mit einem Pubertierenden Kind in fast allen Szenen wiedererkennen und herzhaft über die Parallelen lachen können. Selbstverständlich ist die Zeit der Pubertät nicht leicht, weder für die Jugendlichen selbst, noch für die Eltern. Trotzdem muss man sich auch damit auseinander setzen und versuchen diese Zeit so gut und stressfrei wie möglich rumzukriegen. Schließlich waren wir selbst auch in der Pubertät und haben unseren Eltern wohl auch die ein oder andere Schlaflose Nacht und ein paar Tränen beschert.

"Jungs räumen ihr Zimmer übrigens in keiner Entwicklungsstufe auf - auch und gerade nicht in der Pubertät. Bei Jungs muss man - wenn man als Eltern nicht selbst mit dem Bagger in das verminte Zimmer reinwill - daher nur aufpassen, dass der junge Mann unter all den kleinen, mittleren und riesigen Häufchen noch atmen kann. Später beim Auszug empfiehlt es sich dann, einen Müllcontainer zu bestellen und den Kammerjäger zu rufen."
Ich habe sehr oft sehr herzhaft gelacht und meinem Sohn die ein oder andere Textpassage vorgelesen und daraufhin meinte er "siehst du, das ist überall so, also meckre nicht immer über mein Zimmer!".
Einfach herrlich und absolut entspannend. Ich fand dieses Buch super und finde dass es einem den Stress ein bisschen rausnimmt und man eben auch mal darüber lachen kann. Schließlich gab es schon bei Babys immer den einen entscheidenden Satz
"Es ist alles nur eine Phase"

Wirklich sehr empfehlenswert für Eltern, die auch gerne mal über sich selbst und ihre Situation lachen können.