Samstag, 16. Juni 2018

\\Rezension// Das muss Liebe sein - 54 1/2 Pflegetipps für die glückliche Ehe

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Inhalt

Was ist wichtig im Rausch der Gefühle? Was auf der Langstrecke? Und was, wenn es mal heißt: Tausche Brautkleid gegen Pistole? Bestsellerautorin Katja Kessler, selbst seit über fünfzehn Jahren glücklich verheiratet, verrät alles über Paar-Pattex, Beziehungswurmkuren und Kuschelsprays. Sie weiß, worauf man im ersten Rausch und im Alltagstrott achten sollte - sachlich fundiert, aufwendig recherchiert und witzig illustriert.

Bewertung

Wer sich selbst nicht ganz so ernst nimmt und gerne ein bisschen schmunzeln, oder sich manchmal regelrecht vor lachen wegscheißen will, der sollte definitiv zu diesem Buch greifen. Katja Kessler schafft es sich sehr humorvoll über die Tücken und Lücken der Beziehungen und Ehen lustig zu machen. Ernst nehmen sollte man hier besser nichts, doch ich denke auch nicht, das dieser Ratgeber dazu gedacht war ernst genommen zu werden.

"Ein Störfaktor in der Ehe und der größte Schmerz überhaupt heißt: Mann!" (Seite 10)
Wie man also sieht, Männer werden in diesem Buch nicht gut wegkommen, doch tröstet euch, sobald Frau dieses Buch gelesen hat, wird sie schnell merken, das ihr geliebter Göttergatte doch gar nicht so schlimm ist wie gedacht und wieder voller Liebe zu ihm aufblicken können.

Zwischendrin bekommt der Leser immer wieder ein paar lustige Illustrationen vorgelegt, die das gelesene noch untermauern. Spätestens ab diesem Punkt sollten selbst starke Kritiker spüren, das dieses Buch nicht dazu gedacht ist ernst genommen zu werden, es dient einzig und allein der Unterhaltung, und das schafft es zu 100% im Positiven.
Dabei ist es auch nicht wichtig sich an eine bestimmte Reihenfolge zu halten, man kann bedenkenlos einfach mal querbeet durch die Kapitel switchen und die Punkte lesen die einen persönlich ansprechen. 

Zum Schluss möchte ich euch noch ein wichtiges Zitat auf den Weg mitgeben....

„Bitte bedenken Sie: Natürlich ist immer Ihr Mann Schuld.“ (Seite 331)


Das Leseexemplar wurde mir kostenfrei vom Verlag und dem Bloggerportal zur Rezension gestellt.

//Rezension// Sommer in Bloomsbury

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Wer für den Urlaub noch einen Roman fürs Herz sucht der wird mit "Sommer in Bloomsbury" das richtige finden. Die Protagonisten Verity Love ist ein leidenschaftlicher Single. Männer waren ihr bisher egal, bis sie Johnny trifft. Achtung wer das Buch Stolz und Vorurteil noch lesen will, sollte vom diesem Buch die Finger lassen (es spoilert)


Details

Titel: Sommer in Bloomsbury
Autor: Annie Darling
Erschienen: 14.05.2018
Verlag: Penguin-Verlag
Genre: Roman
Seiten: 432
Preis Taschenbuch: 10,00€
E-Book: 9,99€

Meine Zusammenfassung:

Verity arbeitet in einer Buchhandlung die Happy Ends heißt und ausschließlich Liebesromane verkauft. Sie ist glücklicher Single und hat eine fette Katze mit der sie ihre Feierabende genießt. Verity ist sehr introvertiert und mag am liebsten ihre Ruhe. Weil ihre Freunde sie ständig mit seltsamen Männern verkuppeln wollten hat sie Peter ihren Freund erfunden.

Doch als die ganze Sache aufzufliegen droht, hilft ihr ein Fremder mit dem Namen Johnny aus der Patsche. Johnny findet die Idee mit der Scheinfreundschaft sehr gut, denn auch er ist Single und hat Freunde die ihn verkuppeln wollen. Da beide in der gleichen Lage sind schließen sich zusammen. Doch das macht Veritys Leben nicht gerade leichter.

Meine Bewertung:

Das Buch war ganz nett zu lesen, aber das war es auch. Manche Charaktere haben mich wirklich aufgeregt und dabei haben sie die Story erst ins Rollen gebracht. 

Aber was bilden sich manche Freunde ein sich in das Liebesleben ihrer Freunde einzumischen. Es geht doch gar keinen etwas an, ob Verity jemanden liebt oder nicht. Sie ist sogar so unter Druck, dass sie jemanden erfinden muss um ihre Freunde ruhig zu stellen. Ich finde das sehr traurig. Echte Freunde machen das nicht. Also meine Freundin würde mir es echt übel nehmen.

Dann wird ständig "Stolz und Vorurteil" zitiert und sogar einiges verraten wie es ausgeht. Ich wollte das noch lesen!!! Jetzt bin ich zwar noch neugieriger auf das Buch, aber es geht gar nicht, dass da mehr vom Inhalt verraten wird. Das ist nicht gut umgesetzt. Außerdem hat man ein Problem, wenn man die Charaktere aus dem Buch " Stolz und Vorurteil" nicht kennt, weil oft auf die Eigenschaften von Elizabeth Bennet und Fitzwilliam Darcy eingegangen wird. 

Auch Johnnys Charakter ist schrecklich und ich werde mit ihm einfach nicht warm. Das ganze hin und her mit Marissa ist kindisch. Harry ist sein bester Freund und er macht seiner Frau ständig Avancen, weil er noch hofft. Das Harry sich das so gefallen lässt, ist absolut unrealistisch. Über einiges könnte ich mich immer noch aufregen, aber immerhin sorgt das Buch bei mir für Gesprächsstoff. 

Ich finde es wirklich schade, aber mich hat das Buch einfach nicht glücklich gemacht. Auch das Ende war für mich seltsam, ich hätte mir da was anderes gewünscht. Alles in allem nette Idee, aber an der Umsetzung hat es gemangelt und war nicht durchdacht.

Danke für den Spoiler zu Stolz und Vorurteil!!! (Ironie off)




Danke an den Penguin Verlag für das Rezensionsexemplar.

Dienstag, 12. Juni 2018

\\Rezension// Paula kommt

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Inhalt

Alles kann, nichts muss… mit dieser erfrischend gesunden Einstellung erkundet Paula Lambert das Sex- und Liebesleben von Paaren und Singles. Wie klappt es mit dem Orgasmus? Lohnt sich Beckenbodentraining für ein intensiveres Erlebnis, welche Stellungen muss man wirklich ausprobiert haben und welche nicht unbedingt? In Paula kommt gibt Paula Lambert ehrliche Antworten auf oft (nicht) gestellte Fragen, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen oder rot zu werden. Neben Wissenswertem, Aufregendem und Bizarrem beantwortet sie die häufigsten Fragen, die ihr in ihren TV-Sendungen oder über Social Media gestellt wurden. Außerdem plaudert Paula Lambert aus dem Nähkästchen und erzählt von den skurrilsten und interessantesten Erlebnissen vom Set ihrer TV-Sendung „Paula kommt“.

Bewertung

Das ehrlichste Sex-Buch der Welt
Ja, das kann man so unterschreiben. Paula ist ehrlich und hat dabei immer noch einen Witz parat. 
Da ich bei diesem Buch nicht sonderlich angesprochen wurde und ich öfters das Gesicht verzogen habe, gehöre ich anscheinend zu der verklemmten Sorte, die sich selbst nicht liebt...laut Buch.Was solls. Beim lesen haben mich nicht die Themen die angesprochen wurden gestört, die waren sehr interessant und vielseitig, allerdings mag ich Paula's Art nicht. 
Schnell wird klar, das diese Frau nicht auf den Mund gefallen ist und ein großes Selbstbewusstsein hat. Das ist super, allerdings stört mich ihre etwas überhebliche Art, oder zumindest die Art wie es bei mir ankam. Ich bin mir nicht sicher, ob dieses Buch verunsicherten Lesern eine Hilfe ist oder eher das genaue Gegenteil. Dadurch, das viel Witz mit eingebaut wurde, verschwimmt die ernsthaftigkeit etwas, was an sich ja erstmal nicht schlimm ist, aber ich finde einfach, das es nicht gepasst hat. 

Der Aufbau des Buches sieht so aus, das Paula Fragen ihres Publikums (real life und aus social Media) beantwortet. Viele Fragen sind bekannte alte Hüte, aber einige sind wirklich das, was sich niemand traut zu Fragen. Da kann man dann auch wirklich noch etwas lernen oder sich in seiner Meinung bestätigt sehen, vielleicht auch angeregt was neues zu probieren. Selbst vor Fetisch wird hier nicht einfach "Stop" gemacht, was interessant und auch ab und an etwas naja ist.

Fazit: Mir hat das Buch nicht gefallen. Der Aufbau und der Inhalt waren Ok aber die Art wie es rüber gebracht wurde hat mir nicht zugesagt. Ich würde es also nicht als "Ratgeber" empfehlen, da gibt es dann doch einige die mir besser gefallen haben.


Das Leseexemplar wurde mir kostenfrei vom Verlag und "Vorablesen" zur Rezension gestellt.

Sonntag, 10. Juni 2018

//Rezension// Engel im Polarlicht + Interview mit Dennis Kohlmann

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Das neue Buch von Dennis Kohlmann ist schon im März erschienen, aber ich freue mich es nun auch auf unseren Blog vorstellen zu dürfen. Zusätzlich gibt´s ein kleines Interview das ihr am Ende meiner Rezension findet. 


Details


Titel: Engel im Polarlicht
Autor: Dennis Kohlmann
Erschienen: 12.03.2018
Verlag: Angelwing Verlag
Genre: Roman
Seiten: 250
Preis Taschenbuch: 10,99€
E-Book: 2,99€



Meine Zusammenfassung:

Merle und ihr Vater hatten eine Reise nach Schweden geplant, bevor  plötzlich verstarb. Alleine mit Urne und Asche des Vaters tritt Merle nun die Reise an. Ihr Ziel, an jeden der geplanten Trips einen Teil der Asche zu bestatten. 

Auf ihren Weg nach Schweden trifft Merle auf Virgil, der behauptet ein gefallener Engel zu sein. Der gefallende Engel ist ebenfalls auf seiner letzte Reise, denn er möchte im Schimmer der Nordlichter wo seine Macht am geringsten ist sterben. Im Laufe ihrer Reise kreuzen sich die Wege der beiden mehrfach und Merle erfährt was genau der Hintergrund von der Verbitterung des Engels ist und was sie damit zu tun hat. 

Meine Bewertung:

Wie auch das letzte Werk von Dennis ist Engel im Polarlicht durch und durch mystisch, mit sehr viel Realität vermischt und trägt somit seine persönliche Handschrift. Die Geschichte von Merle hat mich sehr berüht. Ihre Trauer und teilweise Verzweiflung kommt so echt rüber, als wenn sie direkt neben einen sitzen würde und einem die Geschichte selbst erzählt. Auch wenn sie stellenweise echt total verplant und etwas naiv ist. 

Manche Taten von Engel Virgil, habe ich allerdings nicht nachvollziehen können. Erst schien es als wollte er Merle wirklich schützen, hat aber in seiner unbeholfenen Art ihr eher geschadet als geholfen. Oftmals ging er mir echt auf die Nerven. Aber vielleicht war das genau so gewollt. Oft schien er mir recht plump in Szene gesetzt.

Andere Charaktere sind so vielfältig das man sie überhaupt nicht einschätzen kann, wie beispielsweise Nils. Er hat eine lockere lustige Art, kann aber auch ganz in sich gekehrt wirken. Außerdem ist er in seiner lebenslustigen Weise total unberechenbar. Er könnte Merle schnappen und mit ihr z.B. nach Japan fliegen, ohne das sie überhaupt was mitbekommen würde. Das macht ihn sehr sympatisch.

Mir haben die einzelnen Stationen von Merles Reise gut gefallen. Man bekommt Lust selbst nach Schweden zu reisen und sich Land und Leute anzuschauen. Die Beschreibung der Städte ist gut gelungen und man konnte sich viele Orte sehr gut bildlich vorstellen. Hat ein bisschen was von einem Schnupperreiseführer durch Schweden. Da ich wenig in Hostels und Couchsurfing gemacht habe, kann ich nur sagen, dass es für mich sehr interessant war, wo Merle letztendlich so gelandet ist.

Der Schreibstil ist gewohnt jugendlich und gut verständlich. Der Satzbau ist anständig und leicht zu lesen. Weil der Spannungsbogen gut gehalten wird, kann das Buch innerhalb eines Abends gut durchlesen ohne Probleme. Ich ziehe für den nervenden Engel allerdings einen halben Stern ab, sonst hab ich nichts zu meckern. 


Interview mit Dennis:


Wie kommt man während einem technischen Studium dazu solche Romane zu schreiben (ich bin auch Dipl. Ing. mit technischen Hintergrund und ehrlich ich hatte auch so ne Phase....ihhh Mathe und Statik XD)??

Haha, ja, das weiß ich auch nicht so recht. Ich fand Mathe im Studium eigentlich total spannend, aber es kann von Zeit zu Zeit doch etwas theoretisch und trocken werden und da hat wohl meine rechte Gehirnhälfte irgendwann zu viel des Guten gehabt und fing an auszurasten :D Es fing dann alles damit an, dass ich mir ein paar Bücher über das Schreiben besorgt habe und ein wenig später kläglich an meinem ersten Romanversuch gescheitert bin. Dann hieß es, den Staub von den Armen abzuklopfen und weiterzukämpfen. Ich habe dann erstmal mit Kurzgeschichten meine Schreibmuskeln trainiert, bis ich mich fit genug fühlte, einen Schreibkurs bei Rainer Wekwerth zu belegen, aus dem dann mein erstes Buch Libellenfrühling hervorging. 


Warum hat es dich gerade nach Schweden gezogen?

Ich mochte das Land schon länger und hatte bereits während meines Bachelorstudiums ein besonderes Masterprogramm in Uppsala ins Auge gefasst. Als ich dann fertig war, habe ich mich einfach mal beworben und glücklicherweise auch einen Platz an der Uni bekommen. Seit einem Jahr habe ich nun meinen Master in der Tasche und bin geblieben - wie sollte es auch anders sein - der Liebe wegen :)


 In deinem Romanen geht es oft um Engel, haben sie eine besondere Bedeutung für dich?

Eine besondere Bedeutung haben sie nicht unbedingt für mich. Allerdings bin ich in einem christlichen Elternhaus groß geworden und habe daher schön früh Kontakt mit der christlichen Mythologie bekommen. Aber spätestens seit der TV-Serie Supernatural bin ich der absolute Engel-Fan :D


 Wie findest du Ideen für deine Romane?

Manchmal starte ich mit einem Gefühl oder einer emotionalen Prämisse und schaue dann wie sich die Geschichte in meinem Kopf entwickelt. Oder es beginnt alles mit einer Idee für die Wandlung meines Protagonisten. So war das auch bei Engel im Polarlicht. Ich bin Kopf-Schreiber oder Plotter, das heißt ich plane die gesamte Geschichte vorher auf Papier und in etlichen Word und Excel-Dokumenten. Daber merke ich dann schnell, ob meine Idee stimmig ist, oder ob doch noch etwas Pfeffer fehlt. Sollte ich bei der Ideenfindung mal hängen bleiben, gibt es eine intensive Brainstorming-Session.

(Anmerkung von mir- Wir erkennt man den Ingenieur? Er macht alles in Excel XD)

Was planst du für neue Werke bzw. was können wir in Zukunft von dir erwarten?

Ich mag es gerne gefühlvoll, deshalb plane ich gerade einen Liebesroman für junge Erwachsene, der auch in Schweden spielen soll. Dabei verlasse ich die phantastischen Sphären und konzertriere mich auf die reale Welt. Generell will ich einfach noch mehr schreiben und all die Geschichten, die in meinem Kopf rumschwirren zu Papier bringen. Bin schon gespannt, wie das so klappt :D 


Nenne uns doch mal die Orte in Schweden die man gesehen haben muss!

Oh, da fällt mir doch glatt die Insel Gotland ein, und nicht nur, weil mein nächsten Roman dort spielen soll. Dort ist es total schön, man kann die ganze Insel mit dem Auto erkundigen und später in der historischen Hafenstadt Visby die Seele baumeln lassen. Die Stadt hat noch ihre alten Mauern und sonst auch ein sehr mittelalterliches Flair - einfach gemütlich! Diesen Sommer mache ich allerdings einen Roadtrip in den Norden Schwedens. Da will ich auf jeden Fall einen Helikopter-Rundflug machen. Wahrscheinlich werde ich mein Instagram mit Bildern zu spammen :D 


Danke dir für dieses schöne Interview!

Wir danken dir! 
Ich freue mich schon auf den Liebesroman, aber bitte schnulzig leidenschaftlich ja?!



Danke an Dennis Kohlmann für Rezensionsexemplar und Interview.

Samstag, 9. Juni 2018

\\Rezension// Elternteile

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Inhalt

Dies ist kein Wettbewerb. Aber ich will ihn gewinnen.

Eine kleine Familie zerbricht. Karen und ihr Ex-Mann bemühen sich, alles vernünftig und einvernehmlich zu regeln - auch die Erziehung der dreijährigen Tochter Anna. Eine Woche ist das Kind bei seinem Vater, eine Woche bei Karen. Karen kämpft nun an allen Fronten: gegen die Erwartungen der Gesellschaft, die gut gemeinten Ratschläge von Freunden, die Vorwürfe ihrer eigenen Mutter - doch vor allem kämpft sie gegen sich selbst. Denn was ist sie für eine Mutter, wenn Anna bei ihrem Vater ist?

Bewertung

Dieses Buch erzählt die Geschichte einer Mutter, aus der Tagebuchperspektive. Nicht jedes Kapitel ergibt großen Sinn oder ist einfach verständlich. Manchmal hat man das Gefühl, dass die Autorin kurze Gedankengänge aufschreibt und da nicht weiter drauf eingeht. 

Karen, die Protagonistin beziehungsweise "Tagebuchschreiberin" ist frisch von ihrem Mann getrennt und blickt zu dem Tag zurück, an dem ihre Familie noch funktionierte. Nun muss sie ihr Leben völlig neu ordnen und ihre kleine Tochter sogar abgeben. Das erste mal Weihnachten ohne Mann und Kind steht an und Karen hat furchtbare Ängste und Zweifel.

Da wir aus Tagebuchsicht lesen, kann man sich sehr gut in Karen hineinversetzen. Dieses Buch gibt einen genauen Einblick in ihre Ängste, die man so,als Betroffene nicht aussprechen kann, da man von der Gesellschaft runtergeputzt wird, schließlich sind Trennungen ja heutzutage gang und gäbe. Doch es ist wichtig auch zu merken, das trotz der vielzahl an Trennungen, die Beteiligten stark darunter leiden, gerade dann, wenn Kinder integriert sind. Karen muss nun auch loslassen können und ihrem Exmann vertrauen, das er die richtige Erziehung bei ihrer Tochter anwendet. Doch die Zweifel sind enorm, was wenn die kleine lieber bei ihrem Vater ist, was wenn sie ihre Mum nicht mal vermisst? 

In diesem Buch wird genau auf diese Probleme aufmerksam gemacht und schonungslos darüber gesprochen, das eine Trennung nicht nur für das Kind aufwühlend ist. 
Ich fand dieses Buch ein wenig langatmig und nicht hilfreich. Wenn ich selbst in dieser Situation gewesen wäre, hätte ich wohl beim lesen eher Stundenlang geheult. Es wäre schön gewesen nicht nur diesen "Erfahrungsbericht" zu lesen, sondern auch ein paar "Tipps" oder aufhellende Momente zu bekommen, um nicht noch stärker in diese Traurigkeit zu rutschen.