//Rezension// Fantasy / Magische Welten / Seizouh Band 1 - Das Urteil der Rune
Werbung /Rezensionsexemplar/ Fantasy
Mal wieder so ein richtiges Fantasybuch mit allein drum und dran zu lesen, darauf hatte ich schon lange Bock und dann kam Fabiano und hat mich gefragt ob ich sein Buch nicht lesen möchte. OMG ich bin froh sein Angebot angenommen zu haben.
Details:
Titel: Seizouh Band 1 - Das Urteil der Rune
Autor: Fabiano Docimo
Verlag: Selfpublishing
Erschienen: Buch 03.07.2026
Genre: Fantasy
Seiten: 302
Preis Taschenbuch: 15,00 €
Preis Taschenbuch: 15,00 €
E-Book: 3,99€
Darum geht´s:
Seizouh und sein Opa leben in einer großen Tempelanlage, dort bekommt der Junge eine Kampfausbildung von seinem Opa. Nur die stärksten bestehen die strengen Prüfungen zum Tempelkämpfer oder Magier. Diese beschützen den heiligen Ort.Doch Seizouh glaub nicht das er schon so weit ist, diese Prüfungen zu bestehen. Als dunkle Mächte den Tempel und seine Bewohner angreifen bleiben Seizouh keine Zeit für Selbstzweifel denn er, sein Opa und seine Freunde müssen handeln. Die Leben der Bewohner stehen auf dem Spiel. Zusammen machen sie sich auf den Weg herauszufinden, woher die dunklen Mächte kommen. Doch da wissen sie noch nicht das, das Gefüge ihrer ganzen Welt zu kippen droht und das in Seizouh mehr Macht steckt als er dachte.
Meine Bewertung:
Ich hatte das Buch gerade angefangen zu lesen und zack hatte es mich auch schon in seinen Bann gezogen. Das ging so schnell ich wusste gar nicht wie mir passiert. Das hatte ich schon so lange nicht mehr bei einem Buch. Hier geht es auch Schlag auf Schlag man hat überhaupt keine Pause in der Geschichte und ganz ehrlich, ich hätte gerne noch weitergelesen, selbst wenn es ein fetter Wälzer gewesen wäre. Ich war geradezu enttäuscht das Band 1 jetzt endet, ich will jetzt wissen, wie es weitergeht.
Aber was machte denn die Story so gut? Das ist schwierig zu beantworten, weil es unterschiedliche Sachen waren. Zum einen haben wir hier interessante Protagonisten die alle ihre eigene Geschichte mitbringen. Die Helden sind zwar ein bisschen wie eine Boyband aufgestellt - für jeden Geschmack ist jemand cooles dabei. Jedoch alle haben eine Motivation, die sie verbindet und sie sind in gewisser Weise auch voneinander abhängig. Ihre Motivationen und Hintergrunde sind verständlich und sehr flüssig ins Storytelling eingeflossen.
Seizouh als Hauptprotagonist, behütet aufgewachsen aber nie wirklich von sich überzeugt. Ist er bereit seine Aufgabe zu bewältigen? Wie wird er charakterlich wachsen und was muss er dafür opfern? Am Anfang hat er mich ein bisschen an Eragon erinnert, doch er hat nicht diese Naivität, sondern weiß sehr schnell was auf dem Spiel steht.
Weiter geht es mit Seikan, ein ziemlich brutaler Bursche. Er ist quasi der Endgegner von Seizouh, ein Erzfeind könnte man meinen. Doch dann ändert er sich und man fragt sich, was hat Seikan für einen Frust auf Seizouh das er ihn so behandelt? Ist es seine Freundschaft zu Kaelira oder deswegen das Seizouh obwohl er in Seikans Augen ein Schwächling ist so viele Personen an seiner Seite stehen hat, während er alleine ist? Möchte er vielleicht dazugehören oder wendet er sich im Laufe der Story doch der dunklen Seite zu? Man kann gar nicht aufhören darüber nachzudenken.
Dann haben wir Kaelira die Jugendfreundin von Seizouh, die im Gegensatz zu ihm ordentlich was drauf hat, sich nicht unterkriegen lassen will und eigentlich die stärkste im ganzen Tempel sein möchte. Zayumi eine sehr schlaue Heilerin, die zudem ausgesprochen mächtig ist und einen großen Gerechtigkeitssinn hat. Von allen hat wohl sie den meisten Grips. Dann noch Remo ein großer starker Tempelhüter, der von allen Charakteren noch recht blass erscheint. Er ist mir noch etwas suspekt. Ihn kann ich überhaupt nicht einschätzen. Als Letztes noch Seizouhs Opa der auf den ersten Blick ein alter Mann zu sein scheint, in dem aber deutlich mehr steckt. Viel mehr möchte ich gar nicht verraten das solltet ihr selber lesen.
Der Schreibstil ist super packend, da gibt’s gar nichts zu meckern. Ein weiterer Grund warum das Buch so gut ist. Das Geschehen, die Emotionen und auch die Welt werden gut beschrieben. Man ist also gleich drin und braucht keine Zeit um warmzuwerden.
Eine Karte von der Welt hätte ich gerne im nächsten Band und gerne ein dickeres Buch. Die Erwartungen für Teil 2 liegen jetzt ganz schon hoch.
Fazit:
Das Buch reißt einen förmlich in seine Welt. Hier stimmt einfach alles, die Charakterentwicklung, die Welt und das durch und durch mystisch magische Setting. Seizouh ist eines der Bücher wo man noch nach dem Lesen über die Story nachdenkt.
Bildrechte
Foto: Lesefieber-Buchpost
Cover: Verlag und Illustrator
Beitrag kann Werbung enthalten (unbezahlt und ohne Auftrag)
Dieser Beitrag gibt meine freie Meinung wieder.
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Vielen Dank an Fabiano für das Rezensionsexemplar :-)
Interview
1. Bitte stelle dich doch kurz vor.
Erst einmal vielen Dank, dass ich hier sein darf. Mein Name ist Fabiano Docimo, ich bin 39 Jahre jung und komme aus Süden in Baden-Württemberg. Abseits der Literatur kennt man mich auch unter meinem Künstlernamen Famoe.
2. Du hast sehr viele unterschiedliche Charaktere in deinem Buch. Sie sind für mich ein bisschen wie eine Musikband zusammengesellt, für jeden Geschmack ist der passende dabei. Wie bist du auf diese Konstellation gekommen?
Ich fand es schon immer wichtig, dass sich eine Gruppe gegenseitig ergänzt. Es gibt keinen perfekten Menschen, der in allem gut ist und genauso wollte ich auch meine Charaktere gestalten. Jeder bringt seine eigenen Stärken, Schwächen und Eigenschaften mit. Für mich braucht es eine gewisse Balance zwischen dem eigentlichen Kern eines Charakters und den Bereichen, in denen andere Figuren ihn ergänzen können.
Dadurch entsteht innerhalb einer Gruppe eine Dynamik, bei der jeder seinen Platz und seine Bedeutung hat. Ich finde, genau das macht eine Erzählung glaubwürdiger. Gleichzeitig eröffnet es einen viel größeren Spannungsbogen, weil sich die unterschiedlichen Fähigkeiten und Persönlichkeiten der Charaktere im Verlauf der Geschichte immer wieder auf logische Weise ergänzen
3. Deine Welt ist recht asiatisch angehaucht. Welche Inspirationen hast du noch für deine Welt genutzt?
3. Deine Welt ist recht asiatisch angehaucht. Welche Inspirationen hast du noch für deine Welt genutzt?
Ich bin eigentlich seit Tag eins ein großer Fan asiatischer Kampfkunst. Angefangen hat das schon in den frühen 90ern, als ich noch ein Kind war, mit Filmen wie „Karate Kid“. Später kamen Bruce Lee, Jackie Chan, die „Ip Man“-Filme und viele weitere dazu.
Beim Aufbau meiner Welt habe ich deshalb ganz automatisch auf viele Eindrücke zurückgegriffen, die mich über die Jahre geprägt haben. Filme wie „Drunken Master“, „American Shaolin“ oder „Ip Man“ haben dabei ebenfalls eine Rolle gespielt. Oft sind es gar nicht die großen Dinge, sondern kleine Details bestimmte Orte oder die Atmosphäre einer Szene, die bei mir hängen geblieben sind.
Diese Einflüsse habe ich aber nicht einfach übernommen, sondern sie mit meinen eigenen Ideen verbunden und daraus nach und nach meine eigene Vision der Welt von „Seizouh“ aufgebaut.
4. Als du mit dem Buch angefangen hast zu schreiben, hast du da schon genau gewusst wie sich die Charaktere entwickeln? Oder kam das erst im Schreibprozess?
Bei der Entwicklung meiner Charaktere wusste ich von Anfang an, welche grundlegenden Eigenschaften wichtig sind und wie sich die Gruppe zusammensetzen sollte. Die eigentliche Authentizität und Dynamik innerhalb der Gruppe ist aber größtenteils erst während des Schreibens entstanden.
Jeder Charakter hat seine ganz eigene Persönlichkeit. Vom Verhalten über die Art zu sprechen und zu antworten bis hin dazu, wie er in bestimmten Situationen reagiert. Vieles davon entwickelt sich beim Schreiben fast von selbst, weil man die Figuren mit der Zeit immer besser kennenlernt.
Mir ist besonders wichtig, dass Leserinnen und Leser eine Verbindung zu den Charakteren aufbauen können. Wenn man mit einer Figur mitfühlt, ihre Entscheidungen versteht oder vielleicht sogar etwas von sich selbst in ihr wiedererkennt, bekommt die Geschichte automatisch eine andere emotionale Tiefe. Und genau dadurch können für mich auch Spannung und Emotionen viel stärker wirken.
5. Mit welchen deiner Charaktere verbindet dich am meisten und warum?
Am meisten verbunden fühle ich mich natürlich mit Seizouh selbst. In ihm steckt ein Teil von mir, und das erkennt man sogar ein Stück weit an seinem Zeichenstil und seiner Mimik. Mir war von Anfang an wichtig, dass diese Geschichte nicht nur meiner Fantasie entspringt, sondern auch etwas Persönliches von mir in sich trägt.
Eine ganz besondere Verbindung habe ich aber auch zu Pelbar. Er ist für mich Wegweiser und Vorbild zugleich. Seine Art, auf Situationen zu blicken, seine Erfahrungen und sein Charakter spiegeln in gewisser Weise auch meine eigene Lebenserfahrung wider. Man könnte fast sagen, Pelbar ist eine Art älteres Ich von mir. Jemand, der bereits Dinge erlebt und verstanden hat, die Seizouh erst noch vor sich hat.
Vielleicht entsteht gerade deshalb zwischen diesen beiden Figuren eine Dynamik, die für mich persönlich eine ganz besondere Bedeutung hat.
Am meisten verbunden fühle ich mich natürlich mit Seizouh selbst. In ihm steckt ein Teil von mir, und das erkennt man sogar ein Stück weit an seinem Zeichenstil und seiner Mimik. Mir war von Anfang an wichtig, dass diese Geschichte nicht nur meiner Fantasie entspringt, sondern auch etwas Persönliches von mir in sich trägt.
Eine ganz besondere Verbindung habe ich aber auch zu Pelbar. Er ist für mich Wegweiser und Vorbild zugleich. Seine Art, auf Situationen zu blicken, seine Erfahrungen und sein Charakter spiegeln in gewisser Weise auch meine eigene Lebenserfahrung wider. Man könnte fast sagen, Pelbar ist eine Art älteres Ich von mir. Jemand, der bereits Dinge erlebt und verstanden hat, die Seizouh erst noch vor sich hat.
Vielleicht entsteht gerade deshalb zwischen diesen beiden Figuren eine Dynamik, die für mich persönlich eine ganz besondere Bedeutung hat.
6. Welche der drei Prüfungen die Seizouh überwinden muss, wäre für dich die schwerste?
Für mich wäre definitiv der „Kreis der 100 Schläge“ die schwerste der drei Prüfungen. Es ist unglaublich schwer, sich vollkommen auf die eigenen Sinne zu verlassen und Dinge wahrzunehmen, bevor sie überhaupt passieren. Gerade dann, wenn man sich nicht mehr auf seine Augen verlassen kann.
Diese Vorstellung von Kampfkunst ist mir schon seit meiner Kindheit im Kopf geblieben. Ein Beispiel dafür ist „Bloodsport“ mit Jean-Claude Van Damme. Es gibt dort eine Szene, in der er mit verbundenen Augen Tee zubereitet und anschließend einen seitlichen Schlag abwehrt, ohne ihn sehen zu können. Eigentlich ist es nur eine kurze und einfache Filmszene, aber sie hat sich bei mir so stark eingeprägt, dass ich sie bis heute nicht vergessen habe.
Genau diese Idee nicht nur mit den Augen zu sehen, sondern seine Umgebung zu spüren und seinen Sinnen vollkommen zu vertrauen steckt für mich auch hinter dem „Kreis der 100 Schläge“. Und genau deshalb wäre diese Prüfung für mich persönlich die größte Herausforderung.
Diese Vorstellung von Kampfkunst ist mir schon seit meiner Kindheit im Kopf geblieben. Ein Beispiel dafür ist „Bloodsport“ mit Jean-Claude Van Damme. Es gibt dort eine Szene, in der er mit verbundenen Augen Tee zubereitet und anschließend einen seitlichen Schlag abwehrt, ohne ihn sehen zu können. Eigentlich ist es nur eine kurze und einfache Filmszene, aber sie hat sich bei mir so stark eingeprägt, dass ich sie bis heute nicht vergessen habe.
Genau diese Idee nicht nur mit den Augen zu sehen, sondern seine Umgebung zu spüren und seinen Sinnen vollkommen zu vertrauen steckt für mich auch hinter dem „Kreis der 100 Schläge“. Und genau deshalb wäre diese Prüfung für mich persönlich die größte Herausforderung.
7. Welche magische Kraft hättest du am liebsten, um deiner Gruppe im Kampf zu helfen?
Wenn ich völlig frei wählen könnte, dann wäre es die Kraft, Menschen, die sterben, wieder ins Leben zurückzuholen. Damit könnte man die Menschen, die einem wichtig sind, selbst vor der größten Gefahr schützen.
Und genau aus diesem Grund existiert diese Art von Magie in meinem Magiesystem nicht. Sie wäre schlicht zu mächtig und würde eine zu große Disbalance schaffen. Wenn der Tod jederzeit rückgängig gemacht werden könnte, würden viele Entscheidungen, Opfer und Konsequenzen innerhalb der Geschichte ihre Bedeutung verlieren.
Gerade die Tatsache, dass nicht alles mit Magie gelöst oder ungeschehen gemacht werden kann, macht eine Welt für mich glaubwürdiger und gibt den Entscheidungen der Charaktere ihr Gewicht.
Wenn ich völlig frei wählen könnte, dann wäre es die Kraft, Menschen, die sterben, wieder ins Leben zurückzuholen. Damit könnte man die Menschen, die einem wichtig sind, selbst vor der größten Gefahr schützen.
Und genau aus diesem Grund existiert diese Art von Magie in meinem Magiesystem nicht. Sie wäre schlicht zu mächtig und würde eine zu große Disbalance schaffen. Wenn der Tod jederzeit rückgängig gemacht werden könnte, würden viele Entscheidungen, Opfer und Konsequenzen innerhalb der Geschichte ihre Bedeutung verlieren.
Gerade die Tatsache, dass nicht alles mit Magie gelöst oder ungeschehen gemacht werden kann, macht eine Welt für mich glaubwürdiger und gibt den Entscheidungen der Charaktere ihr Gewicht.
8. Wie bist du auf den Namen Seizouh gekommen? Der ist ja auch recht speziell.
Das ist eine wunderbare Frage, und tatsächlich steckt dahinter eine etwas längere Geschichte. Mir war von Anfang an klar, dass ich nicht einfach nur einen Roman schreiben möchte. Ich möchte diese Geschichte und ihre Welt als eine Art Lebenswerk weiterführen. Deshalb war es mir wichtig, eine eigene Identität zu erschaffen. Einen Namen, der nicht alltäglich ist, aber trotzdem eine Bedeutung und einen Wiedererkennungswert besitzt.
Ich habe wirklich wochenlang darüber nachgedacht. Ursprünglich hatte ich den Namen „Sisu“ im Kopf. Der Begriff kommt aus Finnland und steht sinngemäß für eine innere, ruhige Stärke weiterzumachen, wenn andere längst aufgegeben hätten. Den Mut und die Ausdauer zu besitzen, nicht aufzuhören, weil man liebt, was man tut. Genau dieser Gedanke hat unglaublich gut zu dem gepasst, was ich mit meiner Geschichte ausdrücken wollte.
Je größer meine Welt wurde und je mehr sich die Geschichte entwickelte, desto wichtiger wurde für mich aber auch die Frage nach einer wirklich eigenen Identität. Ich wollte einen Namen, den ich langfristig verwenden und auch markenrechtlich schützen kann. Gleichzeitig wollte ich vermeiden, dass er zu stark mit bereits bekannten Namen oder Begriffen verbunden wird.
Also habe ich weitergesucht und irgendwann ein Wortbild entwickelt, das sich für mich ähnlich anhört, aber eine vollkommen eigene Schreibweise und Identität besitzt. Aus „Si-su“ entstand schließlich „Sei-zouh“ – Seizouh.
Natürlich muss ich am Anfang damit leben, dass vielleicht nicht jeder sofort weiß, wie man den Namen ausspricht. Aber da bin ich ziemlich entspannt. Ich lebe nach dem Motto: „Hustle until you don’t have to introduce yourself anymore.“ Also gebe ich Seizouh und seiner Geschichte einfach die Zeit, die sie brauchen, bis der Name irgendwann für sich selbst spricht. :)
Das ist eine wunderbare Frage, und tatsächlich steckt dahinter eine etwas längere Geschichte. Mir war von Anfang an klar, dass ich nicht einfach nur einen Roman schreiben möchte. Ich möchte diese Geschichte und ihre Welt als eine Art Lebenswerk weiterführen. Deshalb war es mir wichtig, eine eigene Identität zu erschaffen. Einen Namen, der nicht alltäglich ist, aber trotzdem eine Bedeutung und einen Wiedererkennungswert besitzt.
Ich habe wirklich wochenlang darüber nachgedacht. Ursprünglich hatte ich den Namen „Sisu“ im Kopf. Der Begriff kommt aus Finnland und steht sinngemäß für eine innere, ruhige Stärke weiterzumachen, wenn andere längst aufgegeben hätten. Den Mut und die Ausdauer zu besitzen, nicht aufzuhören, weil man liebt, was man tut. Genau dieser Gedanke hat unglaublich gut zu dem gepasst, was ich mit meiner Geschichte ausdrücken wollte.
Je größer meine Welt wurde und je mehr sich die Geschichte entwickelte, desto wichtiger wurde für mich aber auch die Frage nach einer wirklich eigenen Identität. Ich wollte einen Namen, den ich langfristig verwenden und auch markenrechtlich schützen kann. Gleichzeitig wollte ich vermeiden, dass er zu stark mit bereits bekannten Namen oder Begriffen verbunden wird.
Also habe ich weitergesucht und irgendwann ein Wortbild entwickelt, das sich für mich ähnlich anhört, aber eine vollkommen eigene Schreibweise und Identität besitzt. Aus „Si-su“ entstand schließlich „Sei-zouh“ – Seizouh.
Natürlich muss ich am Anfang damit leben, dass vielleicht nicht jeder sofort weiß, wie man den Namen ausspricht. Aber da bin ich ziemlich entspannt. Ich lebe nach dem Motto: „Hustle until you don’t have to introduce yourself anymore.“ Also gebe ich Seizouh und seiner Geschichte einfach die Zeit, die sie brauchen, bis der Name irgendwann für sich selbst spricht. :)
9. Was würdest du anders schreiben, wenn du es nochmal schreiben würdest?
Eigentlich gar nichts. Die Geschichte hat genau den Lauf genommen, den ich für richtig empfunden habe.
Ich glaube, wir Autoren haben da ohnehin diese kleine „Krankheit“: Je öfter wir korrigieren, umschreiben und wieder über einzelne Passagen gehen, desto größer ist die Gefahr, dass ein Projekt irgendwann endlos wird. Auch hier geht es für mich wieder um das Thema Gleichgewicht und Balance, irgendwann muss man als Autor den Punkt erkennen, an dem man sagen kann: So wollte ich es haben, und so ist es gut.
Es gibt, wie man so schön sagt, wahrscheinlich kein perfektes Buch. Aber es gibt für mich so etwas wie eine innere Vollendung. Den Moment, in dem man selbst das Gefühl hat, dass die Geschichte das geworden ist, was man erzählen wollte.
Natürlich bedeutet das nicht, dass ich heute alles genauso schreiben würde wie in zehn Jahren. Man entwickelt sich schließlich mit jedem weiteren Buch weiter. Aber genau das gehört für mich dazu. Jedes Buch ist auch ein Stück des Autors zu genau dem Zeitpunkt, an dem es entstanden ist und deshalb würde ich Seizouh heute nicht nachträglich zu etwas anderem machen wollen.
Eigentlich gar nichts. Die Geschichte hat genau den Lauf genommen, den ich für richtig empfunden habe.
Ich glaube, wir Autoren haben da ohnehin diese kleine „Krankheit“: Je öfter wir korrigieren, umschreiben und wieder über einzelne Passagen gehen, desto größer ist die Gefahr, dass ein Projekt irgendwann endlos wird. Auch hier geht es für mich wieder um das Thema Gleichgewicht und Balance, irgendwann muss man als Autor den Punkt erkennen, an dem man sagen kann: So wollte ich es haben, und so ist es gut.
Es gibt, wie man so schön sagt, wahrscheinlich kein perfektes Buch. Aber es gibt für mich so etwas wie eine innere Vollendung. Den Moment, in dem man selbst das Gefühl hat, dass die Geschichte das geworden ist, was man erzählen wollte.
Natürlich bedeutet das nicht, dass ich heute alles genauso schreiben würde wie in zehn Jahren. Man entwickelt sich schließlich mit jedem weiteren Buch weiter. Aber genau das gehört für mich dazu. Jedes Buch ist auch ein Stück des Autors zu genau dem Zeitpunkt, an dem es entstanden ist und deshalb würde ich Seizouh heute nicht nachträglich zu etwas anderem machen wollen.
10. Was möchtest du deinen Leser*innen gerne mitteilen?
Erst einmal möchte ich mich bei jeder einzelnen Person bedanken, die sich die Zeit genommen und meiner Geschichte eine Chance gegeben hat. Das bedeutet mir wirklich viel.
Ich glaube an diese Geschichte und weiß gleichzeitig, dass noch ein langer Weg mit Seizouh vor mir liegt. Gerade deshalb sind mir Kritik und ehrliches Feedback wichtig. Man kann nicht aus allem das Gleiche mitnehmen, aber man kann zuhören, daraus lernen und genau die Dinge herausziehen, die einem dabei helfen, sich als Autor und Geschichtenerzähler weiterzuentwickeln.
Wer Geschichten und Welten wie „Avatar - Der Herr der Elemente“, „Final Fantasy“ oder „Der Herr der Ringe“ liebt und generell etwas mit Anime, Fantasy und RPGs anfangen kann, der wird sich meiner Meinung nach auch in der Welt von Seizouh ziemlich schnell zu Hause fühlen.
Und an alle, die mich bereits auf dieser Reise begleiten: Das hier ist für mich erst der Anfang. Ich habe mit Seizouh noch sehr viel vor und freue mich darauf, diese Welt gemeinsam mit meinen Leserinnen und Lesern immer weiter wachsen zu lassen.
Erst einmal möchte ich mich bei jeder einzelnen Person bedanken, die sich die Zeit genommen und meiner Geschichte eine Chance gegeben hat. Das bedeutet mir wirklich viel.
Ich glaube an diese Geschichte und weiß gleichzeitig, dass noch ein langer Weg mit Seizouh vor mir liegt. Gerade deshalb sind mir Kritik und ehrliches Feedback wichtig. Man kann nicht aus allem das Gleiche mitnehmen, aber man kann zuhören, daraus lernen und genau die Dinge herausziehen, die einem dabei helfen, sich als Autor und Geschichtenerzähler weiterzuentwickeln.
Wer Geschichten und Welten wie „Avatar - Der Herr der Elemente“, „Final Fantasy“ oder „Der Herr der Ringe“ liebt und generell etwas mit Anime, Fantasy und RPGs anfangen kann, der wird sich meiner Meinung nach auch in der Welt von Seizouh ziemlich schnell zu Hause fühlen.
Und an alle, die mich bereits auf dieser Reise begleiten: Das hier ist für mich erst der Anfang. Ich habe mit Seizouh noch sehr viel vor und freue mich darauf, diese Welt gemeinsam mit meinen Leserinnen und Lesern immer weiter wachsen zu lassen.
Vielen Dank für das Interview :3


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