//Rezension//Love / Roman / Webtoon/ Under the Oak Tree Band 1 - ab 18
Werbung gem. TMG /Rezi./ Love / Roman / Novell / Webtoon
Beide wurden in die Ehe gezwungen, doch nun müssen sie lernen einander zu lieben. Ein heißer Roman für alle ab 18.
Details:
Titel: Under the Oak Tree Band 1
Autor: Suji Kim
Verlag: C Lines / Carlsen
Erschienen: 27.10.2026
Genre: Roman / Liebesroman
Seiten: 432
Preis HC Buch: 28,00 €
Preis HC Buch: 28,00 €
Darum geht´s:
Maximilienne Calypse ist eine Edeldame. Obwohl sie bereits verheiratet ist, lebt sie mit ihrem Vater und ihrer wunderschönen Schwester noch im gleichen Schloss. Verheiratet ist sie mit Riftan einem Kommandanten und Kriegsheld. Durch seine Schlachten hat er es zu Ruhm, Ehre und viel Geld gebracht. Ein echter Traummann.Nur nicht für Maximilienne, denn er ließ sie nach der Hochzeitsnacht einfach zurück, um in den Krieg zu ziehen. Jetzt geht das Gerücht herum, Riftan wurde die Tochter des Königs angeboten und Maxi soll durch Annullierung der Ehe mittelos zurückbleiben. Eine Schande, genau wie Maximilienne ist das, findet ihr Vater, der nichts als Verachtung und Gewalt für seine Tochter übrig hat. Doch als Riftan nach dem Krieg heimkehrt, ist von Annullierung keine Rede. Er nimmt Maxi zu sich in sein Schloss. Dort soll sie ihre Rolle als Ehefrau und Burgherrin ausfüllen. Außerdem scheint Riftan ihr mehr zugeneigt zu sein als sie sich jemals vorstellen konnte. Ob sie Riftans Erwartungen erfüllen kann?
Meine Bewertung:
Man merkt, das die heutigen Leserinnen einen anderen Geschmack in Sachen weiblicher Protagonistin haben, als das bei leidenschaftlichen Romanen in den 80/90ern war. Auch Maxis Hintergrundstory ist richtig tragisch. Ich habe jetzt schon ein paar anderer Romane / Manga mit Protagonistinnen gelesen deren Familie immer ziemlich fies war. Das ist auch der Grund warum sie am Anfang so gebrochen und ängstlich sind. Die Liebe und das Vertrauen zum Mann heilt sie dann nach und nach. Am Anfang war das mal ganz nett zu lesen, aber eigentlich mag ich es lieber wenn die Protagonistin ordentlich Leidenschaft und Stolz bereits mitbringt. Und wenn sich die aufgezwungenen Ehepartner nach und nach ineinander verlieben. Ein bisschen das Bett teilen können sie ja trotzdem, sind ja beide erwachsen. Es fehlte mir bei den Szenen dieses Romans das Herzklopfen, die leidenschaftliche Spannung und die aufkeimenden Konflikte, weil beide z.B. so unglaublich stur sind.
Da gab es ja nichts, weil Maxi sich einfach alles gefallen lässt. Sie hat hier aber quasi keine andere Möglichkeit sich Riftan hinzugeben, weil ihr das befohlen und eingeimpft worden ist. Die junge Frau traut sich nicht hier eine Grenze zu setzen. Auch sagt sie in dem Roman immer wieder das sie das nicht möchte, was Riftan mit ihr macht. Für mich klingt das dann doch eher weniger leidenschaftlich. So als wäre der Spaß einseitig, bis es halt Maxi irgendwann auch gefällt, weil Riftan die richtigen Punkte zu treffen weiß. Sie tat mir hier wirklich eher leid, weil Riftan auch furchtbar unersättlich ist. Manchmal habe ich die Aktseiten übersprungen, weil ich sie immer gleich fand. Riftan wird im Roman sehr fürsorglich beschrieben. Einer der Geschenke macht und seine Frau beschützt, aber gleichzeitig kann er nicht an sich halten wenn Maxi unschuldig wie sie ist ein bisschen wimmert und rot wird. Natürlich ist er älter und so viel erfahrender. Aber über ihn selbst erfährt man erstaunlich wenig im ersten Band. Ich hätte auch gerne mehr über ihn und seine Hintergrundgeschichte erfahren.
Mir hat das, was Maxi außerhalb das Bettes erlebt viel besser gefallen. Ich wünschte diese Teile würden nicht so belanglos neben den Aktteilen daher laufen. Es wäre toll, wenn Maxi nach und nach durch ihre Liebe und auch durch ihre noch unentdeckten Talente eine ebenbürtige Partnerin für Riftan werden würde. In dieser Sache hat die Story definitiv Potential und ich bin mir ziemlich sicher das es auch so kommen wird. Die Sache mit Maxis Vater und seinen Gewaltausbrüchen ihr gegenüber, hat Maxi ihren Riftan auch nicht erzählt. Er wird wohl Hackfleisch aus ihrem Vater machen, wenn das rauskommt.
Aber OMG das Cover ist ein Kunstwerk und der Buchschnitt auch. Das hat mich total in den Band gezogen. Ich würde mir davon auch ein Poster ins Zimmer hängen so schön finde ich es. Sie das Artwork wurde bestimmt vom Bild des Künstlers Gustav Klimt inspiert. Es weißt Ähnlichkeiten auf. Die Goldtöne sind toll und lassen die Ausgabe sehr edel wirken.
Fazit:
Optisch ein wunderschönes Stück, vom Inhalt konnte es mich persönlich nicht ganz überzeugen. Der Fokus lag mehr auf den Akt an sich, statt auf den Ausbau der Story und der Weiterentwicklung der Charaktere. Es gab keine Konflikte zwischen den Protagonisten und so richtig zum Dahinschmelzen aus Leidenschaft hat mich der Roman auch nicht gebracht. Ich habe einfach zu viel Johanna Lindsey in meinen Jugendjahren gelesen.
Bewertung:
Bildrechte
Foto: Lesefieber-Buchpost
Cover: Verlag und Illustrator
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Dieser Beitrag gibt meine freie Meinung wieder.
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