//Rezension// Historische Fantasy / Stolz und Vorurteil / Stolz, Vorurteil und Hexerei
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Ein Buch was die Frage aufgreift: Was wäre wenn? Was wäre, wenn die jüngste Schwester der Bennet Töchter aus dem klassischen Roman "Stolz und Vorurteil" eine Hexe gewesen wäre?
Details:
Titel: Stolz, Vorurteil und Hexerei
Autorin: Melinda Taub
Verlag: Klett-Cotta
Erschienen: 12.09.2026
Genre: Historische Fantasy
Seiten: 496
Preis HC Buch: 26,00 €
Preis HC Buch: 26,00 €
Darum geht´s:
Lydia ist die jüngste der Bennet Schwestern und damit in den Augen ihrer Familie die am wenigsten bedeutsame. Sie hat weder Liebreiz, noch ist sie besonders schlau. Meistens wird sie daher ignoriert und ist einfach ein Teil der großen Familie. Nur ihre Schwester Kitty steht ihr zur Seite.Doch Lydia hat ein Geheimnis, denn sie ist eine Hexe in Ausbildung und Schwester Kitty eine von ihr verzauberte Katze. Denn Lydia fühlte sich immer sehr allein, sodass sie sich einfach eine Schwester erschaffen hat, welche jetzt ihre Weggefährtin ist. Daher glaubt die ganze Familie Bennet das es fünf Töchter gibt.
Eines Tages greift eine dunkle Magie, ein Dämon nach Mädchen Lydia und Kitty. Um sich zu retten verspricht Lydia der dunklen Macht einen Gefallen. Eines Tages (Lydia ist jetzt eine erwachsene Hexe) fordert der dunkle Dämon den Gefallen ein und schickt seinen Sohn Mr. Wickham auf die Erde um sie bewachen. Als Pfand behält er ihre Lieblingsschwester. Allein ohne Kitty muss sich Lydia aufmachen, um ein geheimnisvolles Artefakt zu finden. Doch das ist schwerer als gedacht und der geheimnisvolle Sohn des Dämons fängt auch noch, um ihre Gunst zu werben. Als wäre das nicht schon genug muss Lydia lernen sich in der Gesellschaft korrekt zu benehmen.
Meine Bewertung:
Dieses Buch erfindet die klassische Geschichte von "Stolz und Vorurteil" neu. Wem das historische Werk zu altbacken ist, der wird dieses Buch lieben. Die Autorin schreibt über ein bereits bekannte Welt, erzählt aber eine vollkommen neue Geschichte, ohne dabei die originale Story von Jane Austen zu ändern. Es werden lediglich ein paar neue Details hinzugefügt und dann eben weitererzählt unabhängig von Elizabeth und ihrem Mr. Darcy. Denn die Geschichte handelt um Lydia, die ihre eigene Geschichte als Hexe erzählt. Die Story beginnt in Lydias Mädchenjahren und endet mit ihr als Erwachsene Frau. Man folgt also der Protagonistin einer langen Zeitspanne. Dabei passiert so einiges in Lydias Leben. Es gibt recht viel Handlung und mehrere kleine Storys die zusammen die ganze Handlung des Buches formen.
Das Grundgerüst der Story ist gut aufgestellt. Die Handlung ist gewagt und spannend. Einzig der mittlere Teil war mir persönlich etwas zu lang. Da hatte ich während des Lesens ein kurzes Tief. Hier hätte man auch Dinge streichen können und die Handlung schneller voranschreiten können.
Die Charaktere sind von ihrer Art und ihren Handlungen her genauso schrullig wie im Originalbuch. Dabei ist es total unterhaltsam wie Melinda Taub versucht zu erklären, warum sich die Personen so zu verhalten und das es immer ganz anders war als wir dachten. Auch, weil sie aus der vierten Schwester Mary eine eigentlich verwandelte Katze in Menschenform macht. Dabei kommt es oftmals zu sehr witzigen Situationen im Verlauf der Handlung. Auch neu eingeführte Protagonisten sind gut geschrieben und besitzen eine gewisse Tiefe. Bei ihnen muss man oft zweimal überleben bis man sie einschätzen kann, weil sie oftmals so gar nicht in die zuerst eingeordnete Schublade passen. Dabei handeln sie oft anders als gedacht ohne das es unglaubwürdig wirkt. Die Gründe warum eine Person dann so handelt werden hierbei gut aufgeklärt.
Die Geschichte wird aus Lydias Sicht als eine Art Rückblende geschrieben. Sie verfasst dazu Briefe an den/die Leser*in des Buches, welche ihre Geschichte erzählen. Am Ende befindet man sich sozusagen aus der Rückblende aus der Vergangenheit wieder in der Gegenwart. Die Art der Erzählung gibt dem Buch nochmal etwas besonders. Ein nettes Detail, weil die Protagonistin sozusagen direkt mit einem spricht.
Das Cover ist richtig schick und gibt der Story den richtigen Rahmen. Passt gut ins Regal zu den anderen historischen Büchern und steht elegant neben der Ausgabe von Stolz und Vorurteil.
Das Grundgerüst der Story ist gut aufgestellt. Die Handlung ist gewagt und spannend. Einzig der mittlere Teil war mir persönlich etwas zu lang. Da hatte ich während des Lesens ein kurzes Tief. Hier hätte man auch Dinge streichen können und die Handlung schneller voranschreiten können.
Die Charaktere sind von ihrer Art und ihren Handlungen her genauso schrullig wie im Originalbuch. Dabei ist es total unterhaltsam wie Melinda Taub versucht zu erklären, warum sich die Personen so zu verhalten und das es immer ganz anders war als wir dachten. Auch, weil sie aus der vierten Schwester Mary eine eigentlich verwandelte Katze in Menschenform macht. Dabei kommt es oftmals zu sehr witzigen Situationen im Verlauf der Handlung. Auch neu eingeführte Protagonisten sind gut geschrieben und besitzen eine gewisse Tiefe. Bei ihnen muss man oft zweimal überleben bis man sie einschätzen kann, weil sie oftmals so gar nicht in die zuerst eingeordnete Schublade passen. Dabei handeln sie oft anders als gedacht ohne das es unglaubwürdig wirkt. Die Gründe warum eine Person dann so handelt werden hierbei gut aufgeklärt.
Die Geschichte wird aus Lydias Sicht als eine Art Rückblende geschrieben. Sie verfasst dazu Briefe an den/die Leser*in des Buches, welche ihre Geschichte erzählen. Am Ende befindet man sich sozusagen aus der Rückblende aus der Vergangenheit wieder in der Gegenwart. Die Art der Erzählung gibt dem Buch nochmal etwas besonders. Ein nettes Detail, weil die Protagonistin sozusagen direkt mit einem spricht.
Das Cover ist richtig schick und gibt der Story den richtigen Rahmen. Passt gut ins Regal zu den anderen historischen Büchern und steht elegant neben der Ausgabe von Stolz und Vorurteil.
Fazit:
Für Jane Austen Fans und alle die das Setting sowie Fantasy lieben ist dieses Buch ein Muss. Es ist unterhaltsam, war aber war im mittleren Teil etwas langatmig. Aber dranbleiben lohnt sich auf jeden Fall.
Bewertung:
Bildrechte
Foto: Lesefieber-Buchpost
Cover: Verlag und Illustrator
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Dieser Beitrag gibt meine freie Meinung wieder.
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