|| Sachbuch | Humor || Ich bau mir ne Welt, die Männern nicht gefällt

Werbung gem. DDG | Rezensionsexemplar von Vorablesen 

Details 

 Autor*in: Cindy-Adriana Speich
 Verlag: dtv

 Erschienen: 08.10.2026
 Genre: Sachbuch | Humor
 Seiten: 208
 Taschenbuch: 18,00€

 Klappentext 

Kurz nach dem Kauf ihres sanierungsbedürftigen Hauses klemmt Cindy ihr komplett verdrecktes Handy zwischen Red-Bull-Dose und Baustellenchaos, drückt auf „Aufnehmen“ und fängt an zu reden. Heute schauen ihr dabei über eine Million Menschen zu.

Womit sie damals nicht gerechnet hat? Kaum greift eine Frau selbst zur Bohrmaschine, scheinen erstaunlich viele Männer Schnappatmung zu bekommen. Seitdem prasseln täglich herablassende Kritik, Hass und eine ganz besondere Sorte Männlichkeit, die sich akut bedroht fühlt, auf Cindy ein. Mit trockenem Humor und klarer Kante erzählt Cindy, wie Frauen klein gemacht werden, sobald sie sich Raum nehmen: auf der Baustelle, am Familientisch, im ganz normalen Mutter-Alltag. Und warum „einfach machen“ manchmal das Radikalste ist, was du tun kannst.

 Mein Senf dazu... 

Cindy dürfe jedem, der sich auf Instagram und den sozialen Medien bewegt schonmal in den Feed gerutscht sein. Auf ihrem Account teilt sie ihre Fortschritte bei der Rettung ihrer Sanierungsbedürftigen Immobilie. Ihre Ideen kennen keine Grenzen, vorallem nicht in der Umsetzung. Sie greift  völlig ungeniert und erbarmungslos selbst zum Vorschlaghammer, steigt gewissenlos in den Bagger oder amiert ihre Wände...ohne Rücksicht auf das zarte Gemüt von Günter oder Marco. In einem für "Männer erschaffenen Umfeld" (der Baustelle) bricht sie die Regeln und das Patriarchat. Dazu hat sie immer einen lockeren Spruch und extrem guten Humor im Gepäck. Genau diese Art hat meine Aufmerksamkeit erregt und ich wollte da natürlich ebenfalls ihr Buch lesen.

In dem Buch lernen wir Cindy nochmal besser kennen, wie denkt sie wirklich, mit welchen Problemen muss sie sich als Frau wegen ihrem Content rechtfertigen. Bei ihren Beispielen wird schnell klar, das es egal ist was du machst weil es immer einen Günter im Leben jeder Frau gibt. 

In vielen wenn nicht allen Kapiteln konnte ich zustimmen und habe mich selbst angesprochen gefühlt. Sie beschreibt mit ihren Erfahrungen alltägliche Erniedrigungen die Frau einfach abnickt weil es halt so hingenommen wird und schon immer wurde.

Ihr Buch wird die Welt leider nicht verändern, kann aber jeder Frau den Anstoß und Mut geben gewisse Dinge nicht mehr einfach abzunicken. Manchmal sind es die Kleinigkeiten die Männern eventuell gar nicht bewusst sind (oder sie es nicht wissen wollen) die es uns Frauen schwer machen.
Von Frau für Frau und für ein brennendes Patriarchat 




 Bildrechte Foto: Lesefieber-Buchpost 
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Dieser Beitrag gibt meine freie Meinung wieder.
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