//Rezension// Cosy Krimi / Historical Romance / Scandal in the Moonlight
Werbung gem. TMG /Rezi./ Fantasy /historischer Liebesroman
Ein Agency for Scandal-Prequel | Cosy Crime meets Historical Romance im viktorianischen London
Details:
Titel: Scandal in the Moonlight
Autorin: Laura Wood
Verlag: Klett-Cotta
Erschienen: 29.07.2026
Genre: Historische Fantasy /Cosy Krimi
Seiten: 496
Preis Taschenbuch: 16,00 €
Preis Taschenbuch: 16,00 €
ab 14 Jahren
Darum geht´s:
Iris Grey hat ein Geheimnis. Sie ist eigentlich eine Adelige, die nach London geflüchtet ist, um dort als Näherin zu arbeiten. Geflohen ist sie vor ihrer Stiefmutter, die ihr mutmaßlich nach dem Leben trachtet. Sie gilt seit Jahren als verschwunden und in ein paar Wochen wird sie als Tot erklärt. Doch das möchte sie nicht, denn sie will ihr Erbe zurück und vor allem den geheimnisvollen Tod ihres Vaters aufklären.Wie praktisch, das ihr der hübsche Nicholas Wynter einen Deal anbietet. Beide spannen eine Intrige gegen einen deutschen Prinzen und Nicholas verschafft ihr als reiche Erbin Zugang zur High Society. Damit landet Iris direkt über eine Einladung ins Anwesen ihrer ehemaligen Familie zu einen Sommeraufenthalt. Dort beginnt Iris Nachforschungen zur Vergangenheit zu machen. Doch ist wirklich alles so einfach wie sie sich das gedacht hatte und ist das Bild von ihrer Familie vielleicht ein falsches?
Meine Bewertung:
Ich muss sagen mir haben die anderen Bände der Scandal Reihe besser gefallen. Dieser hier war zwar cosy crime, aber doch sehr vorhersehbar. Die Charaktere waren leider auch sehr klischeehaft und eher Standard als einzigartig. Es war als hätte man das Cinderella Märchen neu aufgemotzt und es in der viktorianischen Zeit spielen lassen. Aber von der unkreativen Sorte.
Iris ist recht selbstbewusst aber ohne Mittel und dann kommt praktischerweise ein hübscher adeliger Mann daher, um ihr aus ihrer misslichen Lage zu helfen. Der hübsche Prinz, den sie verführen soll ist scheinbar nicht so wie er sein sollte, aber Iris hat keine Ahnung warum. Liegt daran, weil Nicholas Wynter es nicht für nötig hält sie aufzuklären. Dann lieber im Unklaren lassen und Iris schön ausnutzen. Aber eigentlich will er das nicht, denn Iris ist schon eine tolle Frau und sooo hübsch. Die Stiefmutter ist natürlich wie eine Stiefmutter sein sollte, recht hochnäsig und böswillig. Ebenso wie Iris erste Stiefschwester die auch böse ist und den reichen Prinzen für sich möchte. Die andere Stiefschwester ist aber ganz lieb und total umgänglich, daher wird sie von ihrer eigenen Mutter vernachlässigt. Es ist so wie im Disney Film. Dort war ja dann später auch die eine Schwester nett zu Cinderella. Hier hat man sich einfach an diesen Figuren bedient. Lediglich Iris und ihre "nette" Stiefschwester haben ein modernes Makeover bekommen. Alle weiteren Charaktere sind recht fad und einfach nur anwesend. Außer die Oma von Nicholas, die scheinbar ihre Ohren überall hat. Die war ganz cool, weil man ihr einfach nichts vormachen konnte. Am Ende wurde dieses Detail aber auch ganz pump fürs Finale ausgenutzt.
Natürlich gibt es eine süße Lovestory, die aber total unschuldig
behandelt wird (über einen leidenschaftlichen Kuss geht es nicht
hinaus). Allerdings habe ich auch kein Prickeln zwischen den beiden
Hauptcharakteren gespürt. Ihre Liebe war nur mittel zum Zweck, damit es
überhaupt noch eine Lovestory gibt. Das hatte man trotz allen
leidenschaftlicher angehen können. Dann lieber keine Lovestory und Crime
mit einer Frau ohne Mann am Ende.
Für etwas mehr Liebe zum Storytelling und stärkerer Ausarbeitung der Charaktere hätte ich lieber noch länger auf den Roman gewartet. Laura Wood hat wohl hier einfach schnell locker flockig eine leichte Geschichte aus dem Ärmel gezaubert.
Für etwas mehr Liebe zum Storytelling und stärkerer Ausarbeitung der Charaktere hätte ich lieber noch länger auf den Roman gewartet. Laura Wood hat wohl hier einfach schnell locker flockig eine leichte Geschichte aus dem Ärmel gezaubert.
Am besten hat mir der Schreibstil von Laura Wood gefallen. Sie schreibt diese historischen Romane mit modernem Einfluss. Ich mag diese Kombi. Sie mag es auch, ihre Charaktere insbesondere die Frauen, aus sämtlichen gesellschaftlichen Konventionen ausbrechen zu lassen.
Fazit:
Ein bisschen seicht und vorhersehbar von der Handlung her. Ist halt ein echter Cosy Roman für entspannte Lesestunden und Gehirn ausschalten. Ich mag den Schreibstil der Autorin jedoch wirklich gerne. Hoffentlich kommt das nächste Mal ein aufregenderes Buch von ihr.
Bewertung:
Bildrechte
Foto: Lesefieber-Buchpost
Cover: Verlag und Illustrator
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Dieser Beitrag gibt meine freie Meinung wieder.
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