//Rezension// Kinderbuch / Jugendbuch / Jahreszeitenthema Herbst - Die Donnerkönigin - Eine Herbstgeschichte
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Ein Buch was einen sofort in seinen Bann ziehen wird, ist wohl dieses hier. Alleine das unglaubliche Cover macht es fast unmöglich es nicht in die Hand zu nehmen.
Eines Tages wandern die beiden nach Eikedalen, dem Heimatdorf von Isabellas Mutter. Dort kommen sie bei Isabellas Onkel unter. Dieser lebt dort sehr beschaulich. Für Isabellas Mutter ist klar - so bald wie möglich sind sie wieder weg, doch Isabella wünscht sich dort zu bleiben.
Am Anfang ist für das Mädchen alles fremd, aber nach und nach fühlt sie sich in dem kleinen Dorf richtig wohl. Auch in der Schule findet sie Freunde. Doch da gibt es immer wieder Hindernisse die Isabellas unterdrücktes Ich herauslocken. Dann wird sie zur unkontrollierbaren Donnerkönigin und ist außer sich vor Wut. Trost findet sie im Wald und bei einer alten Frau names Elsi. Als ihre Mutter wieder zum Aufbruch drängt weiß sich Isabella nicht mehr zu helfen und läuft weg. Ob Isabella es schaffen wird ihrer Mutter ihre wahren Gefühle zu erzählen und für sich einzustehen?Dieses Buch ist ein Teil einer Reihe. Es ist ein vierter Band, sie sind alle nach Jahreszeiten benannt und thematisiert. Man kann die Bücher jedoch unabhängig voneinander lesen. Die Geschichten sind in sich abgeschlossen. Als Erstes fällt einem sofort der tolle Einband mit dem atmosphärischen Cover auf. Es gibt auch im Buch selbst viele tolle Zeichnungen, die die Geschichte untermalen. Es ist optisch ein echtes Highlight im Bücherregal.
Ich kann mich erinnern, das alle Bücher der Reihe besondere Geschichten zwischen Eltern und ihren Kindern sind. Oftmals finden sich die Familien wieder zusammen oder es muss eine Trennung erfolgen, um die Herzen zu heilen. Es sind jedoch immer "Coming of Age" Geschichten von Kindern / Jugendlichen die sich selber finden müssen bzw. lernen ihren Weg zu gehen und für sich selber einzustehen. Man kann hier inhaltlich sehr viel für sich mitnehmen, falls man sich z.B. selber in so einer Lage befindet. Gleichzeitig enthalten diese Geschichten kleine Fantasy Elemente, die ganz wenig in der Story selber ausmachen ihnen aber einen gewissen Zauber geben.
Die Geschichte ist sehr emotional. Es geht hier um eine Mutter, die ihrem Kind nicht das Gefühl von Sicherheit im Leben gibt. Dadurch ist auch Isabella innerlich oft sehr wütend und hat sich nicht immer unter Kontrolle. Man fühlt richtig ihre Wut mit ihr und auch das bedauern, das sie so wütend wird.
Das Herbsthema wird dadurch das die Geschichte im Oktober spielt, sehr gut umgesetzt. Aber das haben auch die Vorgänger sehr gut gemacht. Isabella möchte zusammen mit ihren Freunden auf die örtliche Halloween-Party gehen. Auch ihr Outfit verrät etwas über den Plot Twist der Geschichte. Es war ein bisschen für mich offensichtlich jedoch trotzdem schriftstellerisch, stimmig umgesetzt.
Details:
Titel: Die Donnerkönigin - Eine Herbstgeschichte -Das Jahreszeiten-Quartett
Autorin: Maja Lunde
Illustrationen: Lisa Aisato
Verlag: btb
Erschienen: 23.09.2026
Genre: Kinderbuch / Bilderbuch
Seiten: 173
Preis HC: 22,00 €
Genre: Kinderbuch / Bilderbuch
Seiten: 173
Preis HC: 22,00 €
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Darum geht´s:
Isabella und ihre Mutter sind immer unterwegs. Seid Isabella sich erinnern kann, hat sie kein festes Zuhause oder feste Freunde gehabt. Alles in ihrem Leben ist immer von kurzer Dauer. Das Mädchen ist erschöpft und wünscht sich von Herzen, es wäre anders. Gleichzeitig möchte sie ihre Mutter nicht enttäuschen, denn diese liebt es niemals ein festes Zuhause zu haben.Eines Tages wandern die beiden nach Eikedalen, dem Heimatdorf von Isabellas Mutter. Dort kommen sie bei Isabellas Onkel unter. Dieser lebt dort sehr beschaulich. Für Isabellas Mutter ist klar - so bald wie möglich sind sie wieder weg, doch Isabella wünscht sich dort zu bleiben.
Am Anfang ist für das Mädchen alles fremd, aber nach und nach fühlt sie sich in dem kleinen Dorf richtig wohl. Auch in der Schule findet sie Freunde. Doch da gibt es immer wieder Hindernisse die Isabellas unterdrücktes Ich herauslocken. Dann wird sie zur unkontrollierbaren Donnerkönigin und ist außer sich vor Wut. Trost findet sie im Wald und bei einer alten Frau names Elsi. Als ihre Mutter wieder zum Aufbruch drängt weiß sich Isabella nicht mehr zu helfen und läuft weg. Ob Isabella es schaffen wird ihrer Mutter ihre wahren Gefühle zu erzählen und für sich einzustehen?
Meine Bewertung:
Ich kann mich erinnern, das alle Bücher der Reihe besondere Geschichten zwischen Eltern und ihren Kindern sind. Oftmals finden sich die Familien wieder zusammen oder es muss eine Trennung erfolgen, um die Herzen zu heilen. Es sind jedoch immer "Coming of Age" Geschichten von Kindern / Jugendlichen die sich selber finden müssen bzw. lernen ihren Weg zu gehen und für sich selber einzustehen. Man kann hier inhaltlich sehr viel für sich mitnehmen, falls man sich z.B. selber in so einer Lage befindet. Gleichzeitig enthalten diese Geschichten kleine Fantasy Elemente, die ganz wenig in der Story selber ausmachen ihnen aber einen gewissen Zauber geben.
Die Geschichte ist sehr emotional. Es geht hier um eine Mutter, die ihrem Kind nicht das Gefühl von Sicherheit im Leben gibt. Dadurch ist auch Isabella innerlich oft sehr wütend und hat sich nicht immer unter Kontrolle. Man fühlt richtig ihre Wut mit ihr und auch das bedauern, das sie so wütend wird.
Die Thematik geht einen unter die Haut und regt zum Nachdenken an. Der Onkel ist wie ein fester Anker, der Isabella den benötigten Halt im Leben gibt. Isabella hat Angst, dass ihre Mutter jederzeit wieder sagt, das sie aufbrechen will und sie gehen müssen. Ihr Glück ist zerbrechlich und sie darf es nicht zu sehr genießen. Das macht sie oft unsicher, weil sie Angst hat das ihr das Glück wieder genommen wird. Man erlebt wie Isabella sich zum ersten Mal in ihrem anderen Kindern öffnet und sich traut mit ihnen eine Freundschaft zu erleben.
Ihre Mutter scheint es gar nicht zu interessieren, wie es Isabella geht. Sie schaut die meiste Zeit nur auf sich und ihrem Befinden. Das Isabella die Kleider, die sie so toll findet, gar nicht mehr passen scheint ihr gar nicht aufzufallen. Auch das ihre Tochter die auffälligen Kleider eigentlich nicht mehr tragen möchte. All die kleinen Details die Isabella so unglücklich machen, stimmen einen beim Lesen sehr traurig. Dann lernt Isabella Elsi im Wald kennen. Elsi ist wie eine gute Mentorin und rät dem Mädchen für sich selber einzustehen, um das zu bekommen, was sie sich am meisten wünscht. Doch Isabella fühlt sich für die Stimmung ihrer Mutter verantwortlich. Die Beziehung der beiden ist unglaublich toxisch. Man zweifelt echt daran wer hier wohl erwachsen ist und wer das Kind.
Das Herbsthema wird dadurch das die Geschichte im Oktober spielt, sehr gut umgesetzt. Aber das haben auch die Vorgänger sehr gut gemacht. Isabella möchte zusammen mit ihren Freunden auf die örtliche Halloween-Party gehen. Auch ihr Outfit verrät etwas über den Plot Twist der Geschichte. Es war ein bisschen für mich offensichtlich jedoch trotzdem schriftstellerisch, stimmig umgesetzt.
Illustration:
Die Illustationen sind emotional. Die Gesichter sind ausdruckstark gezeichnet und die Details lassen einen förmlich ins Buch eintauchen. Sie ergänzen die Geschichte so unglaublich gut und harmonisieren mit der ganzen Atmosphäre welche vermittelt werden soll. Sie sind einzigartig und magisch. Die Farbwahl ist herbstlich, stellenweise etwas düster.
Fazit:
Ein emotional berührendes Buch, welches auch noch nach dem Lesen zum Nachdenken anregt. Die Bilder sind atmosphärisch und ziehen einen förmlich in die Geschichte hinein. Ist ist insgsamt ein richtig schönes aber auch zum Teil sehr trauriges Buch.
Bewertung:
Bildrechte
Foto: Lesefieber-Buchpost
Cover: Verlag und Illustrator
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Dieser Beitrag gibt meine freie Meinung wieder.
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Danke an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.


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