Sonntag, 27. März 2016

Die Liebe, das Glück und ein Todesfall

Katja



Titel: Die Liebe, das Glück und ein Todesfall
Autor: Kerry Fisher
Erschienen: 14.03.2016

Kindle 8,99
Taschebuch 9,99€ 
Verlag Goldmann

Genre Roman


Seiten: 416

Buchdeckel


Maia stellt keine hohen Ansprüche ans Leben, aber etwas mehr als eine Sozialwohnung und ein Couchpotato-Mann wäre schön. Mit diversen Putzstellen versucht sie, ihre kleine Familie über Wasser zu halten – umso tiefer sitzt der Schock, als sie erfährt, dass ihre Lieblingskundin, eine nette Professorin, verstorben ist. Doch dann die Überraschung: Maia wurde im Testament bedacht, vielmehr: Maias Kinder. Aus dem Nachlass soll das Geld für eine teure Privatschule bestritten werden. Und plötzlich finden sich Maia und ihre Kinder in einer Welt wieder, in der ein Leben ohne Bio-Obst und Geigenunterricht undenkbar ist – und in der ein hinreißender Lehrer Maias Herz höher schlagen lässt ...

Meine Zusammenfassung


Maia lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in einem sozial schwachem viertel und muss mehrere Arbeitsstellen annehmen um sich und ihre Familie zu ernähren. Ihr Mann hält es nicht für nötig arbeiten zu gehen und hat dafür immer abenteuerliche Ausreden. Als eines tages die Nachricht von einem Anwalt kommt, das Maia im Testament ihrer ehemaligen Arbeitgeberin erwähnt wurde, beginnt ein aufregendes neues Leben. Nur ist das nicht immer einfach. Im Testament steht, das die Kinder auf eine Elite Schule gehen sollen, nur dafür darf das Geld verwendet werden. Allerdings muss Maia die Kosten für die Uniform und das Schulessen selber tragen und das ist fast unmöglich. Das ihr Mann sich dann auch noch so unmöglich benimmt und Maia das Leben noch schwerer macht als es sowieso schon ist, macht es auch nicht besser. Gut für Maia das ihr wenigstens der nette Lehrer unter die Arme greift und in schwierigen Situationen für Maia da ist...

Bewertung


Mich hat zuerst das Cover neugierig gemacht, da es mich sehr anspricht. 
Die Geschichte ist spannend aber auch aufwühlend, aber leider nur am Anfang. Später hat es mich einfach nicht mehr gepackt, trotz vielen unverhofften Wendungen. Die Geschichte hat sich oft einfach zu lang gezogen. Ich war sehr oft einfach nur sauer auf Maias Ehemann. Wie kann ein Mensch sich nur so furchtbar benehmen?! Die Schreibweise die den "Ghettoslang" wiedergeben soll ist für mich oft schwer zu lesen gewesen, ich komme mit so halben Sätzen irgendwie nicht klar ^^' 
Man kann sich gut in die Situationen hineinversetzen und fühlt mit Maia mit. Dennoch ist sie mir oft unsympathisch, da sie so schlecht über andere Leute denkt/spricht, dabei ist sie selber nicht in der Stellung um sich über andere auszulassen, da blieb mir oft nur ein Kopfschütteln. Man sollte erstmal vor der eigenen Tür kehren ehe man schlecht von anderen spricht....man hat gemerkt wie schwer es für sie war sich selber zu behaupten, denn wenn man keine Mittel und/oder Geld hat, dann kommt man aus manchen Situationen einfach nicht raus, außer man hat gute Freunde und Familie. Dieser Roman soll das Leben in Ghettos wiedergeben was man oft an der schlechten Sprache und dem Verhalten der Bewohner gemerkt hat. Ich selber kann darüber nicht viel urteilen, da ich in einem kleinen Kaff wohne ^^ aber es hat mich oft traurig gemacht wie die Kinder mit den Eltern umgehen und auch anders herum. Aber Maia versucht ja das beste aus dem Leben rauszuholen und ihren Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen.

Sterne



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