//Rezension/Interview// Kinderbuch - Saleia - Die Sonnenblumenprinzessin

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Heute stellen wir euch das Erstlingswerk der Künstlerin Sabrina Maria Krewinkel alias "Saleia" vor. Ein Kinderbuch über eine mutige Prinzessin und ihren langen Weg endlich glücklich zu werden. Und weil es so schön ist haben wir auch gleich ein Interview mit der Autorin für euch gemacht :-) Das findet ihr unter der Rezension.

Details

Titel: Saleia - Die Sonnenblumenprinzessin
Autor: Sabrina Maria Krewinkel
Verlag: tredition
Erschienen: 04.04.2019
Genre: Kinderbuch / Märchen
Seiten: 48
Preis HC Buch: 19,99€
Taschenbuch: 12,99€
E-Book: 3,99€

ab 4 Jahren




Meine Zusammenfassung:

Saleia ist die Prinzessin aus dem Sonnenblumenland Lonia. Sie ist ein fröhliches kleines Mädchen, welches gerne mit ihrem Bruder spielt und ihr Land Lonia liebt. Eines Tages beschließen Saleias Eltern, dass die zwei Geschwister mehr Erfahrungen sammeln müssen. Saleias Bruder wird ins Ausland geschickt und sie selbst muss in die öffentliche Schule, damit sie die Bevölkerung besser kennen lernen kann.
Am Anfang freut sich die kleine Prinzessin total auf ihre neuen Erfahrungen, doch schon am ersten Tag wird ihr klar, das neue Kontakte knüpfen nicht ganz einfach ist. Die Mitschüler hänseln die Prinzessin und neiden ihren Status. Das ist eine völlig neue Situation und Saleia versteht nicht, warum die anderen so gemein zu ihr sind. Aus der glücklichen Prinzessin, wird ein ruhiges Mädchen was sich lieber in ihr Zimmer zurück zieht. Wird es Saleia trotzdem gelingen die Bevölkerung für sich zu gewinnen und eine mutige Prinzessin zu werden? 

Meine Bewertung:

Die Sonnenblumenprinzessin behandelt das Thema Mobbing unter Kindern. Es ist eine sehr persönliche Geschichte, die eng mit der Autorin verknüpft ist. Meine Altersempfehlung ist bezüglich Thema, Aufmachung und Schreibstil deutlich höher als 4 Jahre. Ich würde es für Kinder ab der Grundschule empfehlen. 

Saleia- Die Sonnenblumenprinzessin ist eine sehr zauberhafte und kreative Geschichte, die Kinder in ihren Bann ziehen wird. Besonders schön ausgearbeitet finde ich die Botschaft, dass man sich über viele kleine Dinge freuen soll. Das wird in der heutigen Gesellschaft viel zu oft übersehen. Auch die Idee, dass die Musik der Prinzessin Kraft gegeben hat gefällt mir gut. Es ist ja oft so, das Musik die Menschen erreicht und ihnen Hoffnung schenkt. Saleia macht nicht nur Prinzessinnensachen sie kann sogar Bogenschießen, das fand ich cool weil es mal was ganz anderes war. 

Von der Geschichte her gibt es einen nachvollziehbaren roten Faden, aber es war nicht so schön, dass die Prinzessin so schnell ihr Alter gewechselt hat. Kinder können sich am ehesten mit gleichaltrigen Kindern identifizieren. Auch fand ich es schade, dass die Prinzessin in der Schule so schnell aufgegeben hat. Ich hätte mir gewünscht, dass sie ihre Mitschüler von sich überzeugt und so ihre Herzen gewinnt. Die Diebin ist etwas platt in die Geschichte eingefügt. Das wirkt so als hätte man sie unbedingt in der Geschichte haben wollen, aber ihre Aufgabe noch nicht so richtig einordnen können. Ich weiß nicht wie man das sonst beschreiben soll XD

Letztendlich habe ich mir dann überlegt, ob z.B. ein 8-jähriges Mädchen meine oben genannten Kritikpunkte auch so sehen würde. Ich glaube eher nicht, weil es letztendlich egal ist. Hauptsache die Prinzessin kann verzaubern und anderen Mut machen und das hat sie in diesem Buch durchaus bewiesen. Daher ist die Botschaft angekommen. 


Ich habe die Hardcoverversion und diese ist wunderschön gestaltet. Die Farben sind hell und die Bilder haben einen tollen Druck. Schön ist, das es viele Bilder von unterschiedlichen Künstlern gibt. Sie stellen Stellen der Geschichte dar und fügen sich daher gut ins Gesamtbild ein. Auch die Fotos von der Prinzessin Saleia sind wirklich schön geworden. Die Absätze und die Anzahl der Kapitel sind in Ordnung. 

 Das ist ein Erstlingswerk und man merkt, das die Autorin hier viel Herzblut hineingesteckt hat. Beim Schreibstil merkt man doch noch eine gewisse Unerfahrenheit, aber das ist hier völlig im Rahmen. Sabrina muss wie die Prinzessin noch ein bisschen an sich arbeiten. Aber da steckt Potenzial hinter und wenn sie erstmal selbst Mutter ist, sieht sie Kinderbücher aus einer ganz neuen Perspektive. Da bin ich echt gespannt was da noch kommt. 






Danke an Sabrina alias Saleia für das wunderschöne Besprechungsexemplar

Interview:

Wie bist du auf die Idee der Sonnenblumenprinzessin gekommen?


Die Idee eine eigene Prinzessin zu entwickeln kam mir in die wohl schwerste Zeit meines Lebens im Sinn. 

Ich bin eine erfahrene Musical-Darstellerin und liebe es mich auf Cosplay-Conventions zu verkleiden, Musik zu machen und Konzerte zu geben. Mitte 2015 fragte mich eine damalige Arbeitskollegin, ob ich als Prinzessin Anna auf einem Kindergeburtstag vorbeikommen könnte. Somit entstand kurz darauf unser Netzwerk „It’s Princess Time“ – ein Zusammenschluss mit meinen engsten, talentierten Freundinnen, die auf Geburtstagen, Hochzeiten und Events auftreten. Ein Traum wurde für uns wahr, dass wir Kinder auf Feste glücklich machen konnten, indem wir in deren Lieblingsrolle schlüpften.

Nur zwei Jahre später bekam ich in meinem Urlaub den größten Schock meines Lebens: Eine Anwaltskanzlei des Großkonzerns Disney hat mich mit einer großen Summe im September 2017 abgemahnt sofort mit den Geburtstagen aufzuhören, da wir den Charakteren zu stark ähneln würden. Für mich ist an diesem Tag fast die Welt untergegangen. Mir wurde bewusst, dass ich die Kinder vielleicht nie wiedersehen könnte, um ihnen ein Stück Hoffnung mit auf ihrem Lebensweg zu geben. Die Erinnerungen an die vielen lieben Worte und Umarmungen ließen meine Tränen kaum trocknen.

In dieser Krise überlegte ich, wie ich die Kinder eventuell doch erreichen könnte. So kam ich letztendlich auf die Idee meine eigene Prinzessin zu entwickeln, ein Buch zu schreiben, was sie lesen könnten und Songs zu komponieren, die sie bewegen könnten.

Jetzt kann ich sogar sagen, dass ich wirklich dankbar für diese Abmahnung bin, denn so hätte ich mich vielleicht nie damit auseinander gesetzt etwas Eigenes zu erschaffen.

Wie entstand der Entwurf des Kleides?


Die Sonnenblumen-Prinzessin umschreibt meine eigene ganz persönliche Geschichte mit meinen Charaktereigenschaften: ich war schon immer ein großer Fan von Sonnenblumen, meine Lieblingsfarbe ist orange und meine tatsächliche Haarfarbe ist braun. In dieser Konstellation überlegte ich mir wie ich ein Kleid designen könnte.

Dieses Kleid habe ich leider nicht selbst genäht, weil ich nicht immer als Künstlerin die Zeit dazu habe. In einem Online-Shop suchte ich nach Ideen und fand letztendlich einen Verkauf von arabischen Kleidern. Ich fragte dort an, ob sie jenes Kleid nach meinen Angaben anpassen könnten. Ich wusste nicht, wie das Kleid also im Endeffekt aussehen würde, aber ich bin von der Qualität mehr als begeistert und sehr glücklich, dass die Kinder es sogar lieben.

Warum das Thema Mobbing? Welche Erfahrungen hast du damit?


Ich wurde damals in der weiterführenden Schule auf dem Gymnasium in der 5. und 6. Klasse stark gemobbt. In den Pausen haben die Jungs mich in Kreisen herum geschubst, mir wurden persönliche Dinge entwendet und ich wurde jeden Tag beschimpft wie dumm und hässlich ich wäre. Als Jugendliche hat mich diese Hänselei ziemlich belastet. Ich hatte Angst zur Schule zu gehen oder mich gar irgendwelchen Menschen anzuvertrauen. Selbst mein Magen spielte irgendwann nicht mehr mit und ich verzog mich in den Ferien meist nur noch in mein Zimmer. Meine liebevolle Mutter hat mich aber Gott sei Dank aus diesem Tief herausgeholt und hat mir Backstreet Boys Konzertkarten gekauft und mich gezwungen mit ihr dort hinzugehen. 

Dank der Musik und den Kleinigkeiten, die mir dann auf einmal aufgefallen sind, habe ich wieder zu mir gefunden und war glücklicher denn je. Als mich dann auch die neue Klasse so liebevoll aufgenommen hatte wurde alles besser. Durch den Beitritt zum Kirchenchor und der Freilichtbühne in Coesfeld lernte ich dann den Zusammenhalt einer Gruppe kennen und lernte auf der Bühne zu singen, zu tanzen und zu schauspielern. Ich sah, wie es vielen Kindern ähnlich ging und hatte immer das Bedürfnis durch die Musik den Menschen vielleicht helfen zu können, schöne Momente zu erleben, wie ich es damals auf dem Backstreet Boys Konzert selbst erlebt habe.

Woran scheitert auch eine Sonnenblumenprinzessin?


Die Sonnenblumen-Prinzessin spiegelt quasi genau das wieder was mir in meiner Vergangenheit passiert ist. Sie soll zur Schule gehen, um das Volk welches sie einmal regieren sollte besser kennen zu lernen und wird dabei von allen Seiten mit bösen Worten niedergemacht. Sie fühlt sich allein gelassen und nicht verstanden. Doch dann passieren plötzlich Dinge, die ihr Freude bereiten und sie wird Stück für Stück glücklicher. In jenen Momenten erscheinen bei jeder erlebten Freude kleine Lichtsteine von den Lichtgeistern. Doch leider weiß sie noch nicht genau wie sie mit den Steinen umgehen muss.

Die Sonnenblumen-Prinzessin Saleia muss lernen mit der Gesellschaft umzugehen, ihre Krone zu richten und aufzustehen. Sich zu verstecken oder sich von der Welt abzuschotten ist keine Lösung. Egal wie schwer das Leben auch sein mag, man darf die schönen Kleinigkeiten im Leben nicht aus den Augen verlieren.

Das ist dein erstes Buch, wirst du weiterhin schreiben?


Nachdem ich mein erstes Buch veröffentlicht hatte, sind meine Freundinnen von It’s Princess Time damit angefangen für ihre Blumen-Prinzessinnen auch Bücher zu schreiben. Vor einem anstehenden Kinderfest hatten wir eine gemeinsame Besprechung und haben all unsere Ideen zusammengetragen.

Jede Blumen-Prinzessin erlebt ihr eigenes, kleines, modernes Märchen – aber was ich euch schon jetzt einmal verraten kann: Prinzessin Saleia wird auf Reisen gehen und all diese Prinzessinnen im zweiten Teil besuchen. Dabei wird sie auf neue Gefährten treffen und vielleicht die Lösung gegen König Shaolin finden, der versucht die Macht der Blumen-Prinzessinnen an sich zu reißen und Zwietracht zwischen den Prinzessinnen zu säen.

Blauregen-Prinzessin Marissa und Rosen-Prinzessin Malinda werden in Zukunft auch ihr Buch veröffentlichen.

Welche Herausforderungen musstest du meistern, um das Buch zu schreiben? Wie hast du sie überwunden? 


Das lustige ist ja eigentlich schon, dass ich wirklich sehr selten Bücher oder Romane lese. Ich lese am liebsten Märchen, Mangas oder Zeitschriften. Für viel Anderes bleibt bei meinem Hauptberuf als Groß- und Außenhandelskauffrau und Nebenberuf als freiberufliche Sängerin/ Prinzessin kaum noch Zeit. Meine Idee ein Märchen zu verwirklichen war also für mich persönlich schon eine Herausforderung.

Neben meiner 40 Stunden-Woche habe ich versucht ein modernes Kinderbuch zu gestalten, die richtigen Worte meiner Botschaft zu finden und die neue, deutsche Grammatik dabei zu beachten. Viele Stunden habe ich mit diesem kleinen Buch verbracht und ich bewundere die vielen Schriftsteller dafür, wieviel Zeit und Geduld sie bei der Niederschrift ihrer Gedanken benötigen müssen.

Des Weiteren war es eine große Herausforderung für mich dieses Buch mit Bildern zu gestalten. Ich bin leider nicht die große Zeichnerin und habe deswegen um Hilfe bei freiwilligen Künstlern gebeten, die vielleicht Lust dazu hätten, für einen Teil der Geschichte ein Bild zu malen. Ich war unglaublich überrascht und glücklich darüber, wie viele Einreichungen ich letztendlich erhalten habe. Ich bedanke mich noch einmal ganz herzlich an die tollen Zeichnerinnen und Zeichner! Ohne euch wäre dieses Buch nie zum Leben erweckt worden und so erhält dieses Buch durch die Vielfalt der verschiedenen Kunst-Stile eine besondere Note und stärkt das Thema Mobbing umso mehr.

Mein Team von „It’s Princess Time“ hat mir bei der Korrekturlesung unter die Arme gegriffen. Melanie Schall hat mich auf die Selbstveröffentlichung von Büchern auf tredition.de aufmerksam gemacht. Dieser Verlag ist wirklich großartig. Sie helfen rund um die Uhr und helfen das Buch in allen Medien zu verbreiten.

Ich weiß, ohne die Hilfe meines Teams und den Zeichner/innen hätte ich all diese Herausforderungen nie meistern können. Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass es Menschen gibt, die das Thema „Mobbing“ unterstützen.

Was bedeutet dir das Cosplay und “It´s Princess time”?


Cosplay ist eine so schöne Freizeitbeschäftigung wo man so viel lernen kann: man schneidert sich größtenteils eigene Kostüme, man lernt mit Schminke und Perücken umzugehen, man macht Fotoshootings und geht auf Conventions, um Gleichgesinnte zu treffen. Und genau hier habe ich all meine Freundinnen von It’s Princess Time getroffen: wunderbare, talentierte, hübsche Mädchen, die ihr Herz am rechten Fleck haben. Ich habe meinem Hobby also wirklich sehr viel zu verdanken! Selbst meinen Mann habe ich als meinen Prinzen auf der Animagic kennengelernt und bin seit über 5 Jahren glücklich verliebt und erwarte schon bald mein erstes Kind mit ihm.

It’s Princess Time bedeutet mir unglaublich viel. Allein die Tatsache mit meinen liebsten Freundinnen Zeit und Spaß haben zu können, gleichzeitig Kinderaugen zum Strahlen zu bringen und Menschen etwas Schönes auf ihrem Lebensweg mitgeben zu können, ist das schönste Gefühl auf Erden. Auch in der großen Krise, standen meine Prinzessinnen hinter mir und bauten mich auf.

Das Cosplay und der Zusammenschluss von It’s Princess Time haben mir also wahre Freundinnen und Freunde für’s Leben geschenkt, die ich niemals verlieren möchte.


Was möchtest du deinen großen und kleinen Leser und Leserinnen sagen?


„Wer die kleinen Dinge im Leben schätzt, hat den wahren Weg zum Glück schon gefunden.“ Ich möchte mit meinem Buch darauf aufmerksam machen, dass jeder Mensch, ob groß oder klein, sich nicht von bösen Worten niedermachen lassen und auf die kleinen Dinge im Leben achten sollte. Wir vergessen leider viel zu oft die schönen Momente, die wir erleben. Wenn wir diese Momente immer wieder hervorrufen, kann einfach etwas Magisches passieren.


Vielen Dank für das Interview :3



Kommentare

Anonym hat gesagt…
Ich würde mir eine genauere und weniger irreführende Überschrift wünschen. Das ist offensichtlich keine Rezension, sondern eine Meinung.

Für eine Rezension fehlt es hier an Professionalität. Die Kritikpunkte werden kaum klar ausformuliert. Belege gibt es ebenfalls nicht. Somit ist es mir als Leser unmöglich, nachzuvollziehen, wie die finale Wertung überhaupt zu Stande kam.

Die Wertung an sich entspricht kaum dem größtenteils positiven Ton des Textes. Zudem macht es eher einen schlechten Eindruck, wenn in einer "Rezension" wortwörtlich geschrieben steht: „Ich weiß nicht wie man das sonst beschreiben soll XD“. Das wirkt nicht gerade so, als wüsste die Verfasserin, wovon sie spricht.

Als ausgebildeter Texter und Journalist halte ich es für überaus schwierig, sich als professionellen Schreiber darzustellen, wenn die damit verbundenen Arbeiten nicht dem technischen Niveau und der Korrektheit eines tatsächlichen Buchkritikers gerecht werden.

Als Publizist tragen Sie eine gewisse Verantwortung. Dessen sollten Sie sich bewusst sein.
Mari hat gesagt…
Lieber Anonym,
herzlichen Dank für Ihre kritische Beurteilung. Natürlich freuen wir uns auch über solche Kommentare. Gerne gehe ich auf Ihre Kritik ein. Dies ist eine Rezension nach den Richtlinen von Lesejury und dem Bloggerportal von Random House. Hier ist es explizit erwünscht über die eigene Meinung zu schreiben.

Mein Beleg hierzu https://www.lesejury.de/community/wissenswertes/wie-schreibt-man-eine-gute-rezension

Wir sind als private Personen hobbymäßig auf dem Blog unterwegs. Wir haben keine professionelle Texter und Journalistenausbildung, schreiben unentgeltlich und neben Beruf und Kindern unsere Rezensionen.
Unsere Leidenschaft gilt den Büchern und den Autoren. Wir schreiben Rezis, wie für Freunde. Dazu gehört auch mal eine flapsige Ausdrucksweise und Umgangssprache. Daher möchten wir gar nicht professionell sein, sondern einfach die Stimme von nebenan.

Ich kenne wenige die gerne eine wissenschaftlich korrekte Rezension lesen, die alles genau auseinander nimmt liest. Wir beschränken uns auf kurze nette Rezensionen und vor allem sagen wir immer und ehrlich die eigene Meinung.
Diese Ehrlichkeit haben die Autoren auch verdient, weil sie unsere Freunde sind und Freunden sagt man immer die Wahrheit und sie verdienen unseren Respekt.

Bei dem Satz: „Ich weiß nicht wie man das sonst beschreiben soll XD“ gebe ich Ihnen natürlich recht. Der klingt wirklich etwas daher geschrieben. Bitte denken Sie nicht ich hätte mir da keine Gedanken gemacht, weil vorher habe ich meine Sichtweise beschreiben. Aber da waren noch andere verrücke Ideen zur Sachlage, die ich so nicht beschreiben wollte.
Aber nun gut ich habe mir gedacht, das die Diebin vielleicht eine sehr gute Freundin von Saleia ist und sie daher unbedingt Teil ihres Buches sein sollte :-) Wer weiß wer weiß aber da hätte ich einfach zu viel hinein interpretiert. Sagen kann das uns nur die Autorin selbst :-)
Saleia hat gesagt…
Danke für die liebe Rezension liebe Mary. Ich habe sie mir gerade durchgelesen.

In der Tat habe ich mir über die Dinge die du ansprachst auch Gedanken gemacht. Also, dass Saleia in der Schule kämpfen sollte. Wenn man aber tatsächlich in so einer Situation ist, wo alle gegen einen sind, kann man nicht wirklich Mut schöpfen und dagegen angehen. Ich selbst habe es so erlebt und hatte einfach nur noch Angst und habe mich vor der Menschheit verschlossen. Auch den Kindern, die ich bisher besucht hatte, ging es ähnlich. Als kleines Kind kann man meist nicht immer so schnell reagieren. Vielen geht es auch so.

Wichtig war es mir, dass die Kinder sich dann nicht einschüchtern lassen und auf die schönen Dinge neben dieser Hänselei achten, damit sie wieder Mut fassen können. Und auch wenn es manchmal Jahre dauert, so können sie an sich selbst arbeiten und sich erfreuen. 😊 Mir persönlich hat die Musik dabei geholfen und das versuche ich den Kindern auch mitzugeben.

Dass ich schnell gealtert bin mag sein, aber auch in vielen anderen Märchen wachsen die Prinzessinnen wahnsinnig schnell. Ich habe mich ein wenig nach den Stilen der alten Märchen Bücher gehalten. 😊

Die Diebin Shira ist in der Tat eine meiner besten Freundinnen, die mit mir an dieser Geschichte mitgeschrieben hat. Im zweiten Teil des Buches wird mehr auf diese Freundin eingegangen und man wird mehr von den Charakteren erfahren.

Mein Schreibstil ist wirklich nicht der Beste, zumal ich ja auch wie erwähnt kaum lese. Aber ich hoffe, dass es die Kinder ein wenig erreichen kann. 😊