Montag, 22. Juni 2020

//Rezension// Roman - Die Lilienbraut

Werbung/Rezension/Roman
 Teresa Simon schreibt Liebesstorys aus Vergangenheit und Gegenwart. Ihre Geschichten sind bewegend und gefühlvoll, wie mitten aus dem Leben gegriffen. Es ist jedes mal so, als ob man eine Zeitreise in die Vergangenheit macht. 

 

Details

Titel: Die Lilienbraut
Autor: Teresa Simon
Erschienen:11.05.2020
Verlag: Heyne
Genre: Roman / Frauenroman
Seiten: 496
Preis Taschenbuch: 9,99€
Ebook: 8,99€




Meine Zusammenfassung

Liv erbt unverhofft etwas Geld.
Allerdings war das Erbe an die Bedingung geknüpft, nach Köln Ehrenfeld zu ziehen. Da Liv eh gerade eine Trennung nach der Geburt ihres Sohnes hinter sich hat, ist ein völlig neuer Anfang sowieso das Beste, was Liv braucht. Sie erfüllt sich einen Wunsch und eröffnet einen Laden für Seifen und Düfte. Sie lebt sich auch gleich ein, allerdings findet sie in Ehrenfeld nicht nur Freunde. Eine alte Dame beschimpft sie und Liv weiß gar nicht warum. Warum scheint die alte Frau Liv zu kennen?

Köln Vergangenheit zweiter Weltkrieg
Nellie ist eine junge Frau mit einer feinen Nase. Sie arbeitet bei 4711 und liebt ihren Job. Leider befindet sich das Land mitten im Krieg. Die Ressourcen werden knapp und Nellie bangt ständig um ihren Job. Ihr Bruder Martin macht der Familie Sorgen, weil er sich nicht ins System der Nazis einfügen möchte. Gut das sich Kaplan Benedikt um Martin kümmert. Das bringt Nellie allerdings in Schwierigkeiten, denn sie hat sich in den jungen Kaplan heimlich verliebt. Doch eine Liebe zu einem Diener Gottes ist eine aussichtslose Liebe.

Meine Bewertung

Huch, da haben wir einen Fehler im Klappentext. Die Hauptperson im Köln der Gegenwart sollte eigentlich Nina heißen, aber in der Story ist es ein Liv. Da hat wohl jemand nicht aufgepasst :-)  
Naja ist mir fast nicht aufgefallen, immerhin wechselt es ja nicht dauernd zwischen Nina und Liv.
Liv ist übrigens auch ein passender Name zum Charakter wie ich finde.

Ich mag den Stil von Teresa Simon schon sehr gerne. Ihre Romane sind allerdings immer gleich aufgebaut - eine Story in der Vergangenheit und eine in der Gegenwart. Das eine ist das Puzzle zu dem anderen. Mir gefallen die Geschichten aus der Vergangenheit grundsätzlich immer besser. Die Story in der Gegenwart wirkt so an den Haaren herbeigezogen und immer ist eine Liebe im Spiel, eine Frau die eine unglückliche Beziehung hatte und neu anfangen will, außerdem natürlich das Geheimnis aus der Vergangenheit. Manches wirkt dann etwas unrealistisch. Liv und ihr Sohn haben mir aber trotzdem Freude bereitet. Der kleine Thijs ist so zuckersüß.

Nellies Geschichte und die von ihrer Freundin Greta war bewegend und mitreißend. Ich fand es spannend zu erfahren was aus ihnen wird bzw. was der Krieg mit ihnen macht. Auch wenn sich im Stil der Bücher einiges wiederholt, so ist das doch ein tolles Buch und empfehlenswert. Aber mich reizt wie brreits geschrieben eigentlich immer nur die Story aus der Vergangenheit.

Im Anhang gibt es Rezepte zum Roman wie Armer Ritter, Appeltaat, Ballebäuschchen (Krapfen), Soleier.






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Foto: Lesefieber-Buchpost
Cover: Verlag und Illustrator
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Dieser Beitrag gibt meine freie Meinung wieder.

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