Dienstag, 12. November 2019

//Rezension// Roman - Der kleine Buchladen der guten Wünsche

Werbung/Rezension/Roman
Huch, ich hatte schon lange keinen hübschen netten Frauenroman mehr. Der Buchladen der guten Wünsche ist ein Roman, der was fürs Herz ist und einfach eine liebevolle Geschichte für Zwischendurch ist.

 Details

Titel: Der kleine Buchladen der guten Wünsche
Autor: Marie Adams
Erschienen: 28.10.2019
Verlag: Blanvalet
Genre: Roman
Seiten: 384
Preis Taschenbuch: 10,00€
E-Book: 8,99€




Meine Zusammenfassung: 

Josefine war schon als kleines Mädchen verzaubert vom Bücherladen ihrer Tante und so ist es nicht verwunderlich, dass auch sie selbst später einen Buchladen führt. In Köln hat sie zusammen mit ihrem Freund einen Buchladen und ist bis auf ein paar Probleme mit den Finanzen auch eigentlich ganz zufrieden mit ihrem Leben. Denkt sie!

Denn als ihre Tante unterwartet stirbt und Josefine ihren Buchladen in der beschaulichen Röhn vererbt fangen die Zweifel an. Ihre Tante hat Josefine alles unter der Bedingung vererbt, dass sie den Buchladen mindestens ein halbes Jahr erfolgreich zu führen muss. Und so tauscht sie ihr Stadt gegen das Land - den hektischen Trubel von Köln gegen die Pampa. Und während ihr Freund nur an das Geld denkt, dass nach dem halben Jahr Josefine gehört, kreisen Josefines Gedanken immer mehr um ihren alten Jugendfreund Johannes, der zufällig der neue Nachbar ist. 

Meine Bewertung:

Manchmal braucht man einfach was schönes fürs Herz und das bekommt man mit diesem Roman auf jeden Fall. Die Geschichte ist wie in den schnulzigen Filmen vom ZDF, die ich früher Samstags mit meiner Oma geguckt habe - sie würde sich daher direkt als Drehbuch für einen solchen Film eignen.

Ich habe schon einige Romane gelesen, wo die Hauptprotagonistin einen Buchladen erbt, so neu ist die Geschichte also nicht. Tatsächlich werden einige Romane, die ich auch gelesen habe im Buch erwähnt. Die Autorin hat sich also gut vorbereitet. Auch das in so ein Buchladen nicht immer Friede Freude Eierkuchen ist kommt hier klar als Botschaft beim Leser an. Nett waren auch mal zu erfahren, wie viel Bürokram hinter so einem Buchladen steckt und wie das mit Auslagen und Nippes funktioniert. Und Josefine hat schon Erfahrung als Buchhändlerin, so wird sie nicht einfach unrealistisch in das Handwerk "hineingedrängt".

Das Buch ist zeitgemäß und beschäftigt sich mit Themen die, die Welt bewegten z. B. wird der 11. September 2001 eingebracht und welche Gedanken sich die Menschen damals gemacht haben. Ich fand das schön mit einbezogen, so wirkt diese Geschichte gleich wie wirklich aus dem Leben gegriffen. Die Landschaft der Rhön war durch die Wanderszenen sehr gut beschrieben. Fans der Rhön (und die es noch werden wollen) werden dieses Buch auf jeden Fall lieben. Ich denke hier war "Marie Adams" auch vor Ort zum recherchieren. Da die Rhön nicht ganz so weit von meinem Heimatort weg ist konnte ich Josefines Leben in der Pampa gut folgen und ihre Probleme nachvollziehen.

Schade das, das Landleben hier wieder etwas bevorzugt wird (gut Köln ist jetzt nicht das non Plus ultra einer Großstadt), aber irgendwie wird es immer romanischer dargestellt als es wirklich ist. Der Zwiespalt Josefines zwischen ihrem Leben in Köln und den ganz anderem Leben in der Rhön ist verständlich und lässt einen die Geschichte mit Spannung verfolgen. Wie entscheidet sich Josefine? Diese Frage bleibt fast bis zum Ende offen.

Wer eine schöne leichte Lektüre mit etwas Herzschmerz, liebevollen Protagonisten und ganz viel Rhön will, dem kann ich das Buch nur empfehlen. Die kleine Liebesgeschichte mit Hindernissen rundet den Roman wunderbar ab und gibt etwas rosa Herzen dazu.

Falls das ZDF es mal als Film ausstrahlt werde ich es natürlich angucken - leider ohne Oma.




Danke an blanvalet Verlag für das Besprechungsexemplar.

Bildrechte
Foto: Lesefieber-Buchpost
Cover: Verlag und Illustrator


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