Samstag, 8. Mai 2021

//Rezension// Roman - Victor, Lily und der Weg nach Hause

Werbung/Rezension/Roman
Huch, das Buch hier bekam schlechte Bewertungen, aber ich kann gar nicht nachvollziehen. Ich müsste mindestens zweimal weinen und eigentlich hat mich das Buch total berührt. Geschmäcker sind halt unterschiedlich nicht? :-)

 

Details

Titel:Victor, Lily und der Weg nach Hause
 Autor: Philippe Amar
Verlag: Heyne Verlag
 Erschienen: 13.04.2021
Genre: Roman
Seiten: 432
Preis: 14,99€



Meine Zusammenfassung:

Victor ist 12 Jahre alt und wohnt bei seiner Pflegemutter Annie und er ist sehr glücklich dort. Leider wird Annie schwer krank und kann Victor nicht mehr bei sich aufnehmen. Jetzt soll Victor von einer richtigen Familie adoptiert werden, aber er möchte sich seine Familie selbst aussuchen. Weil er vom Jugendamt keine Hilfe erwarten kann, macht er sich auf die Suche über ein Datingportal. Ob das eine gute Idee ist?

Meine Bewertung:

Mir hat die Pariser Atmosphäre gut gefallen, es war als wäre mal kurz in den Urlaub nach Paris gefahren. Die Protagonisten waren sympathisch und sehr vielseitig. Mir haben Victor und seine Freunde sehr viel Freude bereitet (die sind echt süß) und die kleine Liebesgeschichte zwischen Victors Betreuerin Maia und dem Cafébesitzer Momo. Man konnte sich zudem gut in Victor, sowie in Lily hineinversetzen. Die Idee für eine Geschichte über ein Waisenkind, das eine Mutter über ein Single Börse sucht ist eigentlich ziemlich genial, wenn auch ein bisschen abgedroschen. Allerdings welche Wahl hatte Victor auch, er war ja ziemlich verzweifelt. Das macht die Sache schon recht glaubhaft.

An sich war mir das Buch in bisschen zu sehr in die Länge gezogen. Manche Dinge die passiert sind waren jetzt nicht so ausschlaggebend für die Story, da waren viele Szenen als Lückenfüller dabei. Die waren jetzt nicht super schlecht oder langweilig, sie waren einfach nicht tragend. Es war, ob die Autorin einfach Bock gehabt hätte noch mehr über Lily und Victor zu schreiben. Manche Dinge, die für die Handlung wichtig waren, wurden dadurch auch in die Länge gezogen, das hat allerdings für mich den Spannungsbogen hochgehalten. Man hat praktisch mit Victor mitgefiebert wie seine Suche nach einer Mutter endet und ob sich Lily jetzt auf seine Mail meldet. Das war echt nervenaufreibend und ich habe immer mitgehibbelt. Es gab auch sehr traurige Szenen und mindestens zweimal musste ich ein bisschen weinen, weil mich die ganze Sache auch ziemlich mitgenommen hat. Die Story ist definitiv was fürs Herz.

Das Ende war so zum Teil nicht vorhersehbar, wobei ich eine Sache am Ende doch ziemlich durchschaubar fand (ich Spoiler hier aber nicht das müsst ihr selber lesen). Nach so einem langen Buch war mir der Ausgang der Geschichte ein bisschen zu schnell abgehandelt, als ob die Autorin jetzt unbedingt ein Ende finden wollte (...oder musste). Insgesamt hat mir das Ende aber gefallen und mich positiv zurückgelassen.

Fazit: Mich hat das Buch gut unterhalten, zum Lachen gebracht, aber auch berührt. Was will man mehr.



Danke an Random House und dem Bloggerportal für das Rezensionsexemplar
 
Bildrechte
Foto: Lesefieber-Buchpost
Cover: Verlag und Illustrator
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Dieser Beitrag gibt meine freie Meinung wieder.

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