Dienstag, 22. Mai 2018

\\Rezension// Die Wahrheit über Alice


Inhalt

Kein Feind kann dir so wehtun wie deine beste Freundin.
An ihrer Schule ist Katherine die Außenseiterin. Unauffällig, immer allein, mit niemandem befreundet. Der Grund: Keiner darf ihr Geheimnis erfahren. Erfahren, was mit ihrer Schwester Rachel geschah. Doch dann lädt Alice Katherine zu ihrer Party ein. Die schöne, strahlende Alice, das beliebteste Mädchen der Schule. Es tut gut, eine Freundin zu haben. Doch nach und nach wird Alice immer merkwürdiger. Selbstsüchtiger. Grausamer. Und Katherine muss erkennen, dass ihre neue Freundin nach eigenen Regeln spielt ...

Bewertung

Zu Beginn des Buches erfahren wir über die Erzählerin in der Ich Perspektive, das sie sich über den Tod von Alice freut, sich aber dennoch verfolgt fühlt. Zuerst war ich etwas verwirrt, da anfangs schon alles Geschehen ist. Doch schnell merkte ich, das das Buch in mehrere Bereiche aufgeteilt wurde. Mal lesen wir aus der Sicht der 16 Jährigen Katie, die das Familienleben und das Verhältnis zu ihrer Schwester sowie langsam das Geheimnis, um das sich das Buch dreht lüftet. Dann gibt es die Perspektive als Katie 18 Jahre alt ist, der Vorfall schon etwas zurück liegt und sie versucht sich ein neues Leben aufzubauen, dabei Freundschaft mit Alice schließt, und dann die Zukunft, beziehungsweise Gegenwart, als Alice gestorben ist...

Dieser Aufbau hat mir sehr gut gefallen, man bekommt immer wieder ein paar Bruchstücke hingeworfen, die einem den Vorfall Stück für Stück erklären und somit auch genug Platz für eigene Verdachtsmomente lassen. Der Schreibstil lässt sich dabei flüssig lesen und die Protagonisten sind mir sehr authentisch rübergekommen. Schnell merkt man, das Alice ein Problem hat, sie ist nicht das strahlende Mädchen was alle sehen, in ihr geht irgendwas seltsames vor, doch um hinter das genaue Geheimnis zu kommen dauert es eine Weile. Kathrine hat mich manchmal etwas genervt, da sie Alice immer wieder verziehen hat und sie in Schutz genommen hat ohne wirklich etwas zu hinterfragen. Robbie, Alices Freund war mir auch etwas suspekt. Er hat sich von ihr blenden lassen, obwohl Alice eigentlich mit offenen Karten gespielt hat, Jugendlicher leichtsinn? Trotzdem hat mich die Geschichte sehr gefesselt und teilweise sogar geschockt. Auch wenn der Ausgang schnell vorhersehbar war, konnte mich das Buch absolut überzeugen und bekommt deshalb 5 Sterne und eine Leseempfehlung!




Meinung