Donnerstag, 13. September 2018

//Rezension// Der Welten Express


Wem die magische Welt von Harry Potter verzaubert hat, der wird auch dieses Buch lieben. Eine fahrendes Internat voller Magie und Geheimnisse? Klingt nach einer grandiosen Mischung. Steigt ein in die Welt von Flinn Nachtigall und den Welten Express.

Details


Titel: Der Welten Express
Autor: Anca Strum
Erschienen: 31.08.2018
Verlag: CarlsenVerlag
Genre: Fantasy Jugendroman
Seiten: 384
Preis Taschenbuch: 14,99€
E-Book: 10,99€




Meine Zusammenfassung:

Flinn lebt in einem winzigen Dorf mitten im Nirgendwo. Ihre Familie ist arm und seit ihr großer Halbbruder Jonte verschwand, ist Flinns Mutter nicht mehr dieselbe. Jede Nacht sucht Flinn einen alten Bahnhof auf, der Ort an dem ihr Bruder das letzte Mal gesehen wurde.

Als eines Tages aus dem nichts plötzlich ein Zug auftaucht ergreift Flinn ihre Chance und steigt als blinder Passagier ein. Sie landet im Welten Express - ein fahrendes magisches Internat für begabte Kinder und genau der Zug von dem Jonte eine Karte nach Hause schickte. Wird Flinn ihn dort wiedersehen und vielleicht ein Teil dieser Welt werden?

Meine Bewertung:

Mich hat der Klappentext sofort fasziniert - ein magischer Zug mit Schülern, die einmal die Welt verändern sollen - klingt nach einer tollen Geschichte. Flinns Welt ist der eines gewissen Jungen mit Brille und Bliznarbe gar nicht mal so unähnlich. Einige Ansätze wie die Tatsache, dass es Süßigkeiten und Geschäfte mit seltsamen Namen gibt und einiges im Zug magisch verändert wird errinnen deutlich an Harry Potter. Meiner Meinung nach hätte man dies auch weglassen können. Es wirkt für mich eher erzwungen, eine ähnliche Atmosphäre wie bei Harry Potter zu schaffen und das hat die Geschichte überhaupt nicht nötig.

Vielmehr hätte sich die Autorin damit beschäftigen können, ihre eigene Welt weiter auszubauen. Flinn an sich wirkt auch am Anfang eher lustlos und so gar nicht motiviert irgendwas zu machen. Dieses ganze hin und her, ob sie jetzt zum Internat gehört oder nicht nervt am Ende etwas. Auch das sie was besonderes sein soll, wie im Klappentext erwähnt kommt so im Buch nicht vor. Für mich hat sie einfach Glück das sie im Zug landet, das war´s auch schon. Interessante Charaktere mit viel Tiefgang sind für mich Kasim und Fedor. Ich hoffe man erfährt noch viel mehr über sie in den nächsten Band.

Die Erwachsenen bzw. Lehrer sind etwas seltsam, so ist der Leiter des Internats Daniel viel zu nachsichtig und einige Lehrer irgendwie von Charakter her nicht greifbar bzw. einschätzbar. Es scheint so als hätte die Autorin einfach Leute ohne Konzept erfunden. Aber vielleicht wendet sich da noch das Blatt. Bei z.B. Charlie Bone gab es auch Lehrer die recht seltsam waren und dann später eine große Rolle spielten.

Das Ende hat mir an sich leider nicht gefallen und auch was Madame Florett vorhat war für mich zu utopisch (und dann auch noch Kinder für ihre Zwecke zu nutzen). Aber vielleicht packt mich das auch nicht so weil ich ja selbst erwachsen bin und mir bei sowas denke " Moment, das geht ja mal gar nicht!"

Da ich mich aber gedanklich so mit dem Buch beschäftigt habe muss es mich wohl in seinen Bann gezogen haben. Die ganze Idee mit der mechanischen Magie ist auf jeden Fall ein guter Einfall und bietet so viel neues. Ich freue mich daher auf eine Fortsetzung und das einige offene Fragen die Band 1 zurücklässt geklärt werden.

Fazit: Gute Ansätze sind vorhanden, aber noch nicht ganz ausgereift. Da sehe ich noch viel Potential nach oben.

Das Buchcover ist gelungen. Die Charaktere sind genauso wie beschrieben dargestellt und durch viele kleine Elemente die sich von dem blauen Hintergrund abheben wirkt es wirklich magisch. Da hat sich Carlsen viel Mühe gegeben. Schon allein das Cover würde mich automatisch in einer Buchhandlung zum Buch hinziehen und genauso sollte es ja auch sein. 





Danke an Carlsen Verlag für das Besprechungsexemplar





Meinung

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