Donnerstag, 2. August 2018

//Rezension// Katzen für Marienette

Wer Afrika, Katzen und Geschichten die ans Herz gehen liebt, muss diesen Roman einfach lesen.
Er ist traurig und unterhaltsam zugleich.



Details


Titel: Katzen für Marienette
Autor: Michael Brown
Erschienen: 22.06.2018
Verlag: Scoripio Verlag
Genre: Roman
Seiten: 224
Preis Taschenbuch: 20,00€
E-Book: 13,99€

Meine Zusammenfassung:

Michael lebt in Afrika, ist ein Katzennarr und Buchautor. In seinem Leben hat er viel gesehen und schon an vielen Orten gewohnt. Doch in letzter Zeit hat er nicht mehr so viel Elan und außerdem hasst er Weihnachten.

Da rät ihm eine gute Freundin, doch mal etwas Gutes zu tun. Als er erfährt, dass seine alte Bekannte Marienette im Sterben liegt beschließt er sie zu besuchen. Dort erzählt Marinette ihm, das sie es bereut niemals eine Katze in ihrem Leben gehabt zu haben. Um Marinette doch noch zu einem Katzenmensch zu machen, beschließt er ihr jeden Tage eine seiner schönsten Katzengeschichten zu erzählen.


Katze Diana bei ihrer liebsten Beschäftigung

Meine Bewertung:

Ach, was soll ich sagen, es ist einfach ein hübsches Buch. Ich liebe Katzen und lustige Katzengeschichten, außerdem geht diese Geschichte so ans Herz.

Marinette ist so tapfer trotz ihrer Erkrankung und fasst durch die Katzengeschichten jeden Tag etwas mehr Mut. Ich glaube diese Geschichten, aber auch die Anwesenheit von Michael hat ihr geholfen den Schmerz und die Angst zu verdrängen. Aber auch Michael als Erzählender merkt, dass er im Leben doch einiges schönes erlebt hat und das er wirklich ein glücklicher Mensch sein kann.

Durch Marinette, die ja nun nicht mehr viel Zeit zum Leben hat, lernt Michael das Leben mehr und mehr zu schätzen. Auch erinnert er sich wieder an alle seine Katzen und die Zeit mit ihnen. Uns Lesern soll das Buch in erster Linie unterhalten, gibt uns aber in leisen Botschaften genau diesen Rat - das Leben zu würdigen und sich glücklich zu schätzen- mit.

Die Geschichten über die Katzen sind so vielfältig wie ihre Charakterene. Da gibt es die Geschichte über kleine Babykatzen, über die Katzen die Michael im Stich gelassen hat, dann über Katzen die einfach zu ihm gekommen sind, andere die plötzlich gestorben sind u.s.w. Am besten fand ich die Katze "Monster". Die hat mich wirklich sehr erheitert.

Als Katzenmensch merkt man selber erstmal wie viel man schon mit seinen Stubentigern erlebt hat. Da kommen beim Lesen einige schöne Erinnerung wieder.

Eigentlich hätte das Buch an Weihnachten raus kommen müssen, aber man kann das natürlich im Sommer auch lesen. Ich würde mal sagen das Buch ist keine leichte Sommerlektüre, sondern eher anspruchsvollere Literatur, die zum Nachdenken anregt.





Danke an Corinna Schindler und den Scorpio Verlag für das Rezensionsexemplar.