Samstag, 31. März 2018

\\Rezension// Der nächstferne Ort

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Inhalt

Ein schrecklicher Autounfall und von einer Sekunde auf die andere ist im Leben der beiden Brüder Griff und Dylan nichts mehr, wie es war. Während der 13-jährige Griff verzweifelt versucht, sich von der Trauer um den Verlust seiner Familie nicht überwältigen zu lassen, lässt Dylan nichts unversucht, seinen jüngeren Bruder zu schützen und ihm dennoch langsam zurück ins Leben zu helfen. Tatsächlich gelingt es den beiden auch ganz allmählich, ihren Platz wieder zu finden – jeder für sich und trotzdem gemeinsam. 

Bewertung

Durch einen schlimmen Autounfall wird Griff's und Dylan's Familie auseinander gerissen. Für den älteren Dylan ist nun klar, das er für seinen jüngeren Bruder da sein muss und dafür sorgen muss, das es ihm gut geht. 

Diese Geschichte ist so still und sagt dennoch eine Menge aus. Die beiden Jungen müssen mit ihrem Verlust klar kommen und helfen sich dabei gegenseitig, wenn auch manchmal eher unbewusst. Den Titel "Der nächstferne Ort" holt die Autorin von den Rückblenden aus Dylans Sicht. Immer wenn er an früher zurückdenkt, merkt man beim lesen durch den Schreibstil wie er abdriftet. Generell hat die Autorin eine tolle Ausdrucksart beim schreiben. Wenn jemand flüstert, wird die Schrift eher klein und wenn jemand schreit wird sie groß. Das hat mi sehr gut gefallen und gibt einem viel Gefühl  beim lesen. Es dreht sich alles um den Weg zurück in den Alltag der beiden Brüder, deshalb ist die Geschichte für mich eher still. Die Emotionen sind stets greifbar und die Protagonisten authentisch. Und wenn man am wenistens mit etwas rechnet, trifft es einen wie ein Schlag und zack hat man Tränen in den Augen. 

Mich hat dieses Buch sehr gepackt und mitgerissen. Manchmal war der Schreibstil etwas seltsam, doch am Ende ergibt einfach alles einen Sinn! Die Autorin hat sich wahnsinnige Gedanken gemacht und schafft es bis zum Ende den Leser zu fesseln und ein bisschen in die Irre zu führen. 

Sehr sehr empfehlenswert!!


Das Leseexemplar wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Rezension gestellt.

Meinung