Freitag, 16. März 2018

//Rezension//Wenn der Wind singt / Pinball 1973

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Ein neuer Murakami ist in Deutschland erschienen, diesmal handelt es sich um sein Erstlingswerk. Als Murakami Fan musste ich es lesen. Aber besonders toll fand ich das Buch nicht. Mehr unten in der Buchbesprechung.

Details

Titel: Wenn der Wind singt / Pinball 1973
Autor: Harumi Murakami
Erscheint: 09.01.2018
Verlag: btb Verlag
Genre: Roman 
Seiten: 227
Preis Taschenbuch: 10,00€
E-Book: 8,99€




Meine Zusammenfassung:

In diesem Buch beschreibt der Autor am Anfang wie er zum schreiben gekommen ist danach folgen seine ersten beiden Geschichten.
Die erste Geschichte handelt von einem Studenten der mit seinen besten Kumpel der sich "Ratte" nennt die Tage meist an der Bar verbringt. Oftmals trifft er sich auch mit einem Mädchen was an einer Hand vier Finger hat. 

In Pinball 1973 geht es um die gleiche Hauptperson, nur drei Jahre später. Inzwischen wohnt der ehemalige Student in Tokyo und arbeitet. Sein Wohnung teilt er sich mit zwei Zwillingen.

Meine Bewertung:

Als sehr großer Murakami Fan, der seinen Schreibstil großartig und bahnbrechend findet, habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Nun leider muss ich nun sagen - ich fand es schrecklich. Weder der abgehackte Schreibstil noch die Geschichte konnten mich fesseln. In diesem Buch gibt es sehr viele Absätze, welche fast willkürlich gesetzt sind. Der Inhalt dieser Absätze ist oftmals irgendetwas belangloses, sodass dem Leser schnell langweilig werden kann. Einzig und allein der Anfang, wo es um Murakami persönlich geht ist interessant. 

Aber dies zeigt eins, auch ein Murakami hat mal klein angefangen. Ich muss allerdings erwähnen, dass dieses Buch im japanischen sehr viel besser sein kann, aber es auf deutsch einfach nicht so wie gedacht rüberkommt. Die Übersetzerin ist wie bei den anderen Büchern Ursula Gräfle, da die sonst immer gute Arbeit macht, glaube ich nicht das es an ihr liegt.

Japanische Sprache ist sehr vielfältig und oftmals versteht nur ein Japaner, was Murakami jetzt wirklich aussagen möchte. Ich glaube daher hat er auch versucht sein erstes Werk so einfach wie möglich zu halten, aber irgendwie funktioniert es nicht. Murakami Sensei es tut mir leid das zu sagen, aber auf deutsch ist ihr Buch furchtbar öde und schlecht geschrieben. Auch wenn, in einigen Passagen schon das Talent zu erkennen ist. 




Danke an den  Verlag für das Rezensionsexemplar



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